Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann

| Kandidat Nordrhein-Westfalen
Jahrgang
1958
Wohnort
Wuppertal
Berufliche Qualifikation
Dipl-.Ingenieur Elektrotechnik
Ausgeübte Tätigkeit
Entwicklungsingenieur
Liste
Landesliste, Platz 54
Parlament
Nordrhein-Westfalen
Wahlkreisergebnis
7,7 %
Wahlkreis
Wuppertal III - Solingen II

Nordrhein-Westfalen

Zum Kandidatencheck
Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann: Lehne ab
Videobeobachtung an Kriminalitätsschwerpunkten ist schon heute möglich und gerechtfertigt, wenn Polizeibeamt*innen die Bilder live verfolgen und in heiklen Situationen sofort eingreifen. Flächendeckende Videoüberwachung lehnen wir ab. Sie verletzt Bürgerrechte und sorgt nur scheinbar für mehr Sicherheit.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann: Neutral
Statt einer starren Lernzeit für alle wollen wir die individuelle Lernzeit. Schüler*innen beschreiten den Weg zum Abitur dann in ihrem eigenen Tempo. Es ist nicht wichtig, ob man 12, 13 oder 14 Jahre zur Schule geht. Wichtig ist, den besten Abschluss zu schaffen, den man individuell erreichen kann.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann: Stimme zu
Niemand darf wegen seiner oder ihrer sexuellen Identität benachteiligt und ausgegrenzt werden. Die vierfach höhere Suizidversuchsrate unter homosexuellen Jugendlichen zeigt, dass wir sie stärken müssen. Deshalb ist mit Aufklärung über sexuelle Vielfalt schon seit 1999 Aufgabe der Schulen in NRW.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann: Lehne ab
Wir wollen den Rad- und Fußverkehr fördern. Damit schützen wir nicht nur das Klima, sondern sorgen für weniger Stau und bessere Luft in den Innenstädten und erhöhen so die Lebensqualität vor Ort.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann: Stimme zu
RWE hat am Kohlestrom verdient, RWE muss für die Folgekosten aufkommen – und nicht die Allgemeinheit oder Menschen und Umwelt im Braunkohlerevier. Wir brauchen ein Gutachten, das die Folgekosten transparent beziffert. Die Rücklagen müssen in einem Fonds oder einer Stiftung gesichert werden.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann: Lehne ab
Afghanistan ist nicht sicher! Deshalb lehnen wir GRÜNE Abschiebungen dorthin ab. Der Bundesinnenminister muss die Sicherheitslage in Afghanistan neu bewerten, damit dauerhaft keine Menschen dorthin abgeschoben werden.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann: Stimme zu
Demokratie lebt von Mitbestimmung. Deswegen haben wir die Abstimmungshürden für Volksentscheide abgesenkt und setzen uns für eine weitere Senkung ein.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann: Lehne ab
Das Betreuungsgeld zementiert ein Rollenbild von vorgestern. Wir investieren lieber in gute frühkindliche Bildung in den Kitas und bei Tagesmüttern und -vätern.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann: Stimme zu
Für‘s letzte Kita-Jahr haben wir die Kita-Gebühren bereits abgeschafft und wollen sie perspektivisch ganz abschaffen. Kurzfristig steht für uns GRÜNE die Verbesserung Kita- Qualität ganz oben auf der Agenda: kleinere Gruppen, bessere Arbeitsbedingungen für Erzieher*innen, mehr Geld für Fortbildungen.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann: Lehne ab
In Regierungsverantwortung im Land tun wir GRÜNE alles, um Kommunen aus der Überschuldung zu holen, damit sie nicht gezwungen sind, solche Entscheidungen zu treffen. Wir fordern vom Bund, die Kommunen besser zu unterstützen.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann: Neutral
Das Sozialticket ist ein günstiges Ticket für Menschen mit wenig Geld, das wir fast überall in NRW etabliert haben. Zusätzlich wollen wir ein günstiges landesweites Ticket für Azubis in NRW einführen. Allen Bürger*innen wollen wir ein landeweites Ticket für zwei Euro pro Tag anbieten.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann: Lehne ab
Personen allein wegen ihres Aussehens, etwa ihrer Haut- und Haarfarbe, und ohne einen konkreten Anhaltspunkt unter Generalverdacht zu stellen, ist diskriminierend und nicht rechtsstaatlich. Deshalb lehnen wir Racial Profiling ab.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann: Lehne ab
Durch die Zusammensetzung des Rundfunkrats im neuen WDR-Gesetz ist unsere Gesellschaft in ganzer Vielfalt vertreten, inklusive der in den Landtag gewählten Fraktionen - aber auch darüber hinaus. So sichern wir die Zukunftsfähigkeit des WDR und die Medienvielfalt in NRW insgesamt.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann: Stimme zu
Demokratie lebt von Mitbestimmung und Transparenz. Dafür brauchen die Bürger*innen kostenlosen und einfachen Zugang zu amtlichen Informationen. Die SPD hat ein solches Transparenzgesetz verhindert. Wir wollen es in der nächsten Legislaturperiode als eines der ersten Vorhaben durchsetzen.
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann: Neutral
Wir wollen starke Kommunen unabhängig von der Himmelsrichtung. Kommunen brauchen eine spürbare Entlastung von Sozialausgaben und einen Altschuldentilgungsfonds für hohe Schulden. Wir werden zudem die Sanierung von Schulen, Kitas und anderer Infrastruktur durch gezielte Programme verstärken.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Dipl.-Ing. Klaus Lüdemann: Lehne ab
Wir wollen Wirtschaft mit Zukunft. Dafür müssen wir unsere natürlichen Ressourcen und unsere Umwelt für nachfolgende Generationen bewahren und Jobs in den erneuerbaren Energien und in der Umweltwirtschaft schaffen, die in NRW boomt:. Bis 2025 wollen wir 100.000 neue Jobs in dieser Branche.
# Soziales 7Apr2017

Wie stehen Sie zu den Maßnahmen zur Linderung der akuten wirtschaftlichen Situation der Betreuungsvereine und der Berufsbetreuer/innen? (...)

Von: Petra Besche

Antwort von Klaus Lüdemann (GRÜNE)

Ich kannte den Entwurf nicht. Ich unterstütze ihn. (...)

(...) Der Solinger Stadtrat hat mit sehr großer Mehrheit beschlossen, dass das Landschaftsschutzgebiet Buschfeld im Ittertal nicht bebaut werden soll. Der Entwurf des Regionalplans für den Regierungsbezirk Düsseldorf sieht stattdessen vor, dass hier ein Gewerbegebiet entstehen soll. (...)

Von: Dr. Cornelius Arendt

Antwort von Klaus Lüdemann (GRÜNE)

Wurde bereits beantwortet

(...) Der Solinger Stadtrat hat mit sehr großer Mehrheit beschlossen, dass das Landschaftsschutzgebiet Buschfeld im Ittertal nicht bebaut werden soll. Der Entwurf des Regionalplans für den Regierungsbezirk Düsseldorf sieht stattdessen vor, dass hier ein Gewerbegebiet entstehen soll. (...)

Von: Dr. Cornelius Arendt

Antwort von Klaus Lüdemann (GRÜNE)

Ich bin nicht im Regionalrat, setze mich gern dafür ein, dass Buschfeld im Regionalplan als nicht bebaubare Fläche ausgewiesen wird. (...)

(...) Die Landschaftsflächen Piepersberg West und Fürkeltrath II im liegen im Biotopverbund Ittertal / Tal der Wupper. Der Entwurf des Regionalplans für den Regierungsbezirk Düsseldorf sieht stattdessen vor, dass hier Gewerbegebiete entstehen sollen. (...)

Von: Dr. Cornelius Arendt

Antwort von Klaus Lüdemann (GRÜNE)

Wurde bereits beantwortet.

(...) Die Landschaftsflächen Piepersberg West und Fürkeltrath II im liegen im Biotopverbund Ittertal / Tal der Wupper. Der Entwurf des Regionalplans für den Regierungsbezirk Düsseldorf sieht stattdessen vor, dass hier Gewerbegebiete entstehen sollen. (...)

Von: Dr. Cornelius Arendt

Antwort von Klaus Lüdemann (GRÜNE)

Ich setze mich dafür ein, dass diese Flächen nicht bebaut werden. Solingen soll dort keine weieteren Flächen aufkaufen.

(...) Setzten Sie sich dafür ein, dass die Stadt Solingen ausschließlich Gewerbebrachen entwickelt?

Von: Dr. Cornelius Arendt

Antwort von Klaus Lüdemann (GRÜNE)

Die Stadt Solingen soll vordringlich Gewerbebrachen entwickeln.

Laut Aussage der Stadt Solingen existieren derzeit 77,8 ha nicht genutzte, aber für Gewerbe vorgesehene Flächen in Solingen. (...)

Von: Dr. Cornelius Arendt

Antwort von Klaus Lüdemann (GRÜNE)

Wurde bereits beantwortet.

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