Frage an Karsten Möring von Gubznf Fpuüyyre bezüglich Soziales

22. September 2017 - 10:41

Sehr geehrter Herr Möhring,

ich danke Ihnen für Ihre Antwort betreffs Altersarmut, Zitat daraus:

"Die CDU steht dafür ein, dass die Einkommen der Rentnerinnen und Rentner auch in Zukunft berechenbar und angemessen sind. Wer sein ganzes Leben gearbeitet hat, soll im Alter davon leben können. Wir bekräftigen die Rentenreform der Großen Koalition von 2007. Sie hat die Weichen für die Entwicklung des Renteneintrittsalters bis 67, des Rentenniveaus und der Rentenbeiträge bis zum Jahr 2030 umfassend und erfolgreich gestellt.(...) Unsere erfolgreiche Politik der letzten zwölf Jahre hat dazu geführt, dass neue Arbeitsplätze und Wachstum entstanden sind. Durch die gute Wirtschaftslage sind die Renten in den letzten Jahren oberhalb der Inflationsrate gestiegen."

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/karsten-moring/question/2017-0…

Ich kann Ihre Aussagen nicht mit der von mir benannten Problematik zur Deckung bringen.

1. Laut TAZ beziehen rund 400.000 Rentner in Deutschland Grundsicherung, weil ihre Rente nicht ausreicht. Das Ausmaß der Altersarmut könnte größer sein, weil mehr als die Hälfte der bedürftigen alten Menschen ihre Ansprüche auf Mindestsicherungsleistungen nicht betreiben.

Da Sie leider nicht auf diesen prekären Sachverhalt eingegangen sind,
wie werten Sie die oben benannte Aussagen?

Wie bringen Sie die benannte Altersarmut (+ Dunkelziffer) mit der von Ihnen behaupteten "erfolgreichen" Politik der letzten zwölf Jahre zusammen?

2. Sie führen aus, dass eine Arbeit zum Mindestlohn in einer Erwerbsbiographie unter normalen Umständen zeitlich begrenzt bleiben und nicht zum Regelfall werden sollte. 24% der in Deutschland Beschäftigten arbeiten aber stabil seit 2005 zu Niedriglöhnen.

Warum haben 12 Jahre CDU-Politik die Niedriglohnproblematik nicht entschärfen können?
Will die CDU für diese Beschäftigten bessere Löhne?
Wenn ja, wie will Sie dafür arbeiten?

Viele Grüße, Gubznf Fpuüyyre

Frage von Gubznf Fpuüyyre