Dr. Karl Lauterbach
SPD
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Frage von Senax Qbea an Dr. Karl Lauterbach bezüglich Gesundheit

# Gesundheit 13. Okt. 2013 - 16:53

Gerne hätte ich gewusst ob Ihnen die Problemathik hinsichtlich der überlangen Beihilfebearbeitungszeiten für Soldaten bekannt ist und ob Sie weitergehende Möglichkeiten sehen eine schnellere Lösung herbei zuführen.
Der nachfolgende link verdeutlicht in Auszügen das Thema.

https://www.dbwv.de/C12574E8003E04C8/Print/W29AE93Z063DBWNDE

Wie kann es sein das ich als ehemaliger Soldat der seinem Land 30 Jahre treu gedient hat, nunmehr zum Bittsteller werde und kein Anrecht habe auf eine angemessene Bearbeitung bzw. Erstattung meiner Gesundheitskosten.
Das der Bundeswehrverband hilflos dasteht , sogar das Wort des Verteidigungsminister in 7/2013 ohne Wirkung bleibt . (siehe Die Bundeswehr Ausgabe 8/2013)
Als betroffener und chronisch Kranker bin ich Mahnschreiben , Forderungen seitens der Ärzteschaft sowie den Abrechnungsstellen ausgeliefert. Regelmäßig muß ich Kosten von über 1.000€ monatelang vorschießen was bei einer Pension nach A9 abzgl. Versorgungsausgleich nicht unbedingt leicht fällt.

Von Rechtwegen scheint es keine Möglichkeit zu geben das Verfahren zu beschleunigen, selbst meine Intressenvertretung der Bundeswehrverband rät mir davon ab, da bereits alls Gerichte diesenm Verfahren der Beihilfebearbeitung zugestimmt haben. Wenn diese Vorgehensweise mit der Fürsorgepflicht des Dienstherrn vereinbar ist dann fehlt mir dazu die Einsicht und das Verständnis.

Falls die SPD das Projekt Bürgerversicherung durchsetzen kann , wie wird es dann um die Beihilfeberechtigten Soldaten aussehen die z.Z. 70% staatl. Beihilfe und 30% privat abgesichert sind, werde ich diese Kosten dann noch angemessen tragen können.

Ich hoffe das Sie mir ein klein wenig Zuversicht durch die Beantwortung dieser Mail geben können.

mfG

Frank Dorn

Von: Senax Qbea

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