Kai Voet van Vormizeele
CDU
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Frage von Ubefg Aroryonhre an Kai Voet van Vormizeele bezüglich Finanzen

# Finanzen 22. Jan. 2008 - 15:17

Sehr geehrter Herr van Vormizeele,

zur Zeit wird Hamburg wieder mit durch Steuergelder (zumindest teil-) finanzierte Wahlkampfplakate zugepflastert, deren maximaler Informationswert in der Bekanntgabe der nächsten Wahlkampfveranstaltung besteht.

Gleichzeitig scheint Ihrer Partei bzw. Ihnen -selbst als Spitzenkandidat Ihres Wahlkreises- ein Betrag von 100€ zur Unterstützung dieses Forums offenkundig nicht aufbringbar, obwohl der Nutzen für Sie als Politiker ungleich größer sein dürfte; vom Nutzen für die Wähler ganz zu Schweigen.

Wie kommt´s?

Mit freundlichen Grüßen

Horst Nebelbauer

Von: Ubefg Aroryonhre

Antwort von Kai Voet van Vormizeele (CDU) 22. Jan. 2008 - 18:33

Sehr geehrter Herr Nebelbauer!

Ich finde ihre Frage zeitlich interessant. Erst gestern wurde ich von Kandidatenwatch angerufen, ob ich nicht hier eine kostenpflichtige "Profilerweiterung" vornehmen will. Ihre Frage nur 24 Stunden später ist zumindest ein bemerkenswerter Zufall(!).

Jeder Kandidat entscheidet über den Einsatz seiner Wahlkampfmittel selber. Die Gelder aus denen ich meinen Wahlkampf finanziere, stammen von Menschen aus diesem Stadtteil, die mir Geld gespendet haben, oder von mir selbst. Ich war und bin der Auffassung, dass ich möglichst vielen Menschen Informationen anbieten möchte. Dies tue ich zum Beispiel über meine Homepage. Die Kosten für diese Homepage belaufen sich auf jährlich ca. 120,00 Euro. Dies entspricht übrigens ziemlich genau dem Betrag, den ich für die gewünschte Profilerweiterung ausgeben dürfte. Gerne wird vergessen, dass dieser Betrag Mehrwertsteuerpflichtig ist. Entgegen vielleicht weit verbreiteten Vorurteilen, sind Kandidaten nicht Vorsteuerabzugsberechtigt.

Meine Pflicht als Kandidat ist es, Fragen möglichst zeitnah zu beantworten. Dies habe ich bisher getan. Ich bin nicht für die Finanzierung dieses Projektes zuständig. Im Übrigen stellt Kandidatenwatch einen nur sehr kleinen Teil des gesamten Wahlkampfes dar.
Des Weiteren wird Kandidatenwatch auch aus staatlichen Mittel (Steuergeldern) bezuschusst.

Mit freundlichem Gruß

Kai Voet van Vormizeele, MdHB