Jutta Eckenbach
CDU
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Frage von Snypb Xyrvafpuzvqg an Jutta Eckenbach

09. Mai. 2016 - 17:03

Hallo Frau Eckenbach,

vielen Dank für Ihr Angebot. Da ich selbständig bin und deswegen wenig Freizeit habe, kann ich leider nur online mit Ihnen diskutieren. Dies ermöglicht mir und Ihnen aber eine asynchrone Kommunikation, so dass jeder Antworten kann, wenn er Zeit dafür findet.

Also nochmal meine Frage: Warum haben Sie gegen das Fracking-Verbot gestimmt?

Vielen Dank für Ihre Antwort!
Falco Kleinschmidt

Von: Snypb Xyrvafpuzvqg

Antwort von Jutta Eckenbach (CDU)

Sehr geehrter Herr Kleinschmidt,

wenn Sie für ein so wichtiges Thema nur am Rande Zeit haben, dann können wir auch gern auf diesem Wege kommunizieren.
Ich habe in meiner Abstimmung nicht gegen ein "Fracking-Verbot" gestimmt, sondern gegen den Antrag der ein angebliches Verbot vorgibt. Die in dem Antrag genannten Regelungen sind aus gesetzgeberischer Sicht nicht umfassend. Aufgrund von gesetzlichen Verflechtungen ist es mit der Regelung in einem Paragraphen leider nicht getan. Es sind daher weitere und umfassendere Regelungen notwendig. Wenn es den Antragstellern auf eine wirksame Regelung angekommen wäre, hätten sie auch Wert auf eine öffentliche Debatte gelegt. Stattdessen wurde die Behandlung dieses Themas ohne Debatte im Plenum angemeldet.
Meine Position ist nach wie vor, dass ich die Erdgasförderung durch das sogenannte unkonventionelle Fracking nach dem jetzigen Stand der Technik ablehne. Solange Fracking nicht ohne wassergefährdende Stoffe möglich ist und eine Gefährdung von Menschen, Trinkwasser und Umwelt nicht hinreichend wissenschaftlich ausgeschlossen ist, sollte diese Technologie nicht zum Einsatz kommen. Halbherzigen Anträgen und Gesetzentwürfen werde ich dazu auch weiterhin meine Zustimmung verweigern, dafür ist mir dieses Thema für unsere Zukunft viel zu wichtig.

Mit freundlichen Grüßen
Jutta Eckenbach

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