Julia Klöckner
CDU
Profil öffnen

Frage von Znevr-Yhvfr Ibyx an Julia Klöckner bezüglich Wirtschaft

# Wirtschaft 14. Feb. 2011 - 12:33

Sehr geehrte Frau Klöckner,

zwischenzeitlich pfeifen es die Spatzen vom Dach: Die bisherige Theorie "Ein-Gen-ist-ein-Protein" ist durch die Erkenntnisse der Epigentik nicht mehr aufrecht zu erhalten. Das heißt, die These der von der Industrie wie z.B. Monsanto, BASF, Bayer & Co. abhängigen Wissenschaftlern ist längst widerlegt. Trotzdem halten die Konzerne an der inzwischen überholten Theorie gusseisern fest. Sie wollen nicht, dass ihr milliardenschwerer Irrtum an die Öffentlichkeit kommt. BASF & Co. investieren weiterhin in eine Technologie, die völlig überholt ist. Die Agro-Gentechnik ist eine Technologie, die sich aus finanziellen und wirtschaftlichen Gründen überlebt hat. O-Ton der Fa. Monsanto: Die Möglichkeiten, eine Pflanze durch gentechnische Veränderungen zu verbessern, sind gering. Dies ist einer Reihe von Ursachen geschuldet. So lassen sich die Effekte eines spezifischen Gens auf das Wachstum der Pflanze, deren Entwicklung und Reaktionen auf die Umwelt nicht genau vorhersagen. Dazu kommt die geringe Erfolgsrate bei der gentechnischen Manipulation, der Mangel an präziser Kontrolle über das Gen, sobald es in das Genom eingebaut worden ist, und andere ungewollte Effekte, die mit dem Geschehen bei der Gentransformation und dem Verfahren der Zellkultur zusammenhängen. Herr Marcinowski von der BASF kann das Akzeptanzproblem in der Bevölkerung nicht damit lösen, dass er uns die Gentechnik auf den Teller aufzwingt. Wir Bürger/innen wollen keine Gentechnik im Essen. Bitte teilen Sie mir bitte Ihre Position mit.

Mit freundlichen Grüßen
Marie-Luise Volk
Gesundheitsberaterin (GGB) und Sprecherin der Bürgerinitiative "Bürger/innen sagen NEIN zur Agro-Gentechnik" im Landkreis Cochem-Zell

Von: Znevr-Yhvfr Ibyx

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

Logo für Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz von abgeordnetenwatch.de

Dieses Logo steht für Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz. abgeordnetenwatch.de setzt sich durch Bürgerbeteiligung und Transparenz für eine selbstbestimmte Gesellschaft ein, in der jede:r gleich viel wert ist. Diese Haltung spiegelt sich neben unserem Codex für die Moderation von Anfragen auch in unserem Sozial-, Umwelt- und Gleichstellungsprofil wider.