Jörg Rupp

| Kandidat Bundestag 2009-2013
Jahrgang
1966
Wohnort
76316 Malsch
Berufliche Qualifikation
IT- System- Kaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Sozialpädagoge
Parlament
Bundestag 2009-2013
Wahlkreisergebnis
10,1 %
Wahlkreis
Karlsruhe-Land

Die politischen Ziele von Jörg Rupp

1. Die Atomkraftwerke müssen abgeschaltet werden - einen Ausstieg aus dem Ausstieg wird es mit mir nicht geben.

2. 1 Mio neue Arbeitsplätze sind machbar mit den drei E‘s: Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiesparen.

3. Klimaschutz geht nicht mit Kohlekraft: Ich will ein Moratorium für neue Kohlekraftwerke.

4. Ich stehe für die Rücknahme der Verschärfungen bei HARTZ IV und Weiterentwicklung zu einem bedingungslosen Grundeinkommen

5. Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer gehört es, Teilzeit, JobSharing und Sabbaticals auszubauen
und zu fördern. Ich trete für einen Anspruch auf einen KiTaplatz für alle Kinder ab 6 Monaten ein.

7. Ich trete ein für frühkindliche Förderung im Kindergarten, Ganztagesschulen und gemeinsames Lernen bis Klasse 9.

8. Ich fordere: Keine Zensur des Internets und eine breite gesellschaftliche Debatte über "Killer"- und Onlinespiele.

9. Ohne einen sichtbaren Strategiewechsel hin zu zivilem Aufbau gibt es für mich keine Fortführung des Mandats in Afghanistan.
Ich trete ein für die Umstrukturierung der NATO – weg von der Interventionsmacht hin zu einer Armee der UN. Friedliche Konfliktlösung hat für mich oberste Priorität.

10. Grundsätzlich trete ich ein für: Nachhaltige Ressourcenwirtschaft, Erhalt der Lebensräume für Mensch, Tier und Pflanzen, Tempolimit auf Autobahnen, Fortschreibung der Ökosteuer, Einführung eines Ökobonus und den schnelleren Ausstieg aus der Atomenergie.

Über Jörg Rupp

23. März 1966

geboren in Karlsruhe
aufgewachsen in Ettlingen

Familie

aus erster Ehe 3 Söhne 16, 18 und 21 Jahre alt
seit 2007 in zweiter Ehe, 2 Söhne, 5 Jahre und 1 Jahr alt

Schule

Mittlere Reife, Wilhelm Lorenz-Realschule Ettlingen
Fachschule für Bürowirtschaft, Mühlacker

Beruf

Ausbildung und Tätigkeit als Einzelhandelskaufmann bei Pfannkuch, Karlsruhe, zuletzt als Marktleiter, dort war ich in Schülernebenjobs seit 1980 tätig
1990 Wechsel in den Außendienst
1994 Selbstständig als Taxiunternehmer
1997 Nach Konkurs Wiedereinstieg bei AOL Deutschland, Saarbrücken als Call- Center-Agent
1999 Umschulung zum IT-System-Kaufmann, Techno Et Control Karlsruhe, dort nach der Ausbildung als Floatmanager tätig, u.a. mit Projekten wie IVBB und telefonisches Informations-System TIS des AA Berlin-Brandenburg befasst.
2001 Wegen Familie Arbeitszeit reduziert, Support für Handwerkersoftware bei OS Datensysteme Ettlingen
2004 Nach Aufbau eines Aquise-CallCenters bei bwg
Vorbereitungsjahr für technische Lehrer an kaufmännischen Schulen
2005 Referendariat zum technischer Lehrer
2007 freiberuflicher Dozent für EDV, Bewerbungstrainings, AAW und ib
2008 Schulungsleiter, Coach und Vermittler für Reintregationsmaßnahmen und AGH-Maßnahmen bei initial e. V.

Politisch

1986 Bürgerinitiative gegen Atomkraft und die Umwandlung des Atomforschungszentrum Karlsruhe in ein Forschungszentrum für alternative Energien
1987 Anti-Volkszählungsinitiative Karlsruhe
1988 Eintritt bei den GRÜNEN
1988 Vorsitzender der Jugend – und Auszubildendenvertretung bei Pfannkuch, Karlsruhe
1990 Betriebsratsmitglied bei Pfannkuch, Karlsruhe
1999 Ortsvorstand Bündnis90/Die GRÜNEN im Stadtverband Ettlingen
2001-2006 Kreisvorsitzender KV Ettlingen
2005 Kandidat für den Wahlkreis 273 bei der Bundestagswahl
2006 Wechsel zum KV Karlsruhe
2007 – 2009 Sprecher der LAG Ökologie Landesverband Baden-Württemberg
2007 Kreisvorstand KV Karlsruhe
2009 Kandidat für den Wahlkreis 272 bei der Bundestagswahl

Mitgliedschaften

Plan Deutschland, 1 Patenkind (Junge) in El Salvador
Shotokoan Karate Zendo, Ettlingen
Musikverein Malsch

Sehr geehrter Herr Rupp,

im Kandidaten-Check unter dem Punkt "Länderfusion" sprechen Sie sich dafür aus, die Stadtstaaten abzuschaffen....

Von: Bernhard Sellheim

Antwort von Jörg Rupp (GRÜNE)

(...) Gerade Stadtstaaten und kleine Bundesländern profitieren auch überdimensional vom Lastenausgleich, den ich grundsätzlich für richtig und wichtig halte. Als ersten Schritt schlage ich daher vor, die Stadtstaaten abzuschaffen und an eines der umliegenden Bundesländer anzugliedern. Die Stadtstaaten als kleinste Einheiten sind meines Erachtens nicht mehr zu vertreten, ihre scheinbare Unabhängigkeit ein unnötiger Ballast. (...)

Sehr geehrter Herr Rupp,

was genau verstehen Sie unter dem Ziel "gemeinsames Lernen bis Klasse 9"? Die Grundschule quasi von 4 auf 9 Jahre...

Von: Mona Linder

Antwort von Jörg Rupp (GRÜNE)

(...) Klasse) bedeutet auch, dass mehr Raum bleibt für individuelle Förderung. Studien an Modellschulen und aus dem Ausland zeigen, dass alle SchülerInnen von einem solchen längeren gemeinsamen Lernen profitieren - und das Vorurteil, die Schwächeren würden die Stärkeren "nach unten" ziehen, tatsächlich auch ein Vorurteil ist, das keiner ernthaften Untersuchung stand hält. GEW und Grundschulverband, die Waldorfschulen, der Landesjugendring, der Landesfamilienrat, der DGB und das Diakonische Werk Württemberg und neben und nach uns GRÜNEN auch die SPD sehen das so und ähnlich. (...)

Sehr geehrter Herr Rupp,

in anbetracht der drohenden Mehrheit einer Tigerentenkoalition mit Hilfe von Überhangmandaten haben sich mehrere...

Von: Hans Hendl

Antwort von Jörg Rupp (GRÜNE)

(...) Für mich steht außer Frage, dass der grüne Kandidat auch die Erststimmen haben sollte. Und ein kleiner Nachsatz: angesichts dessen, was uns an sozialen Einschnitten von einer schwarz-gelben Regierung erwartet, von den Unabwägbarkeiten in der Atomfrage ganz abgesehen, halte ich den Begriff "Tigerentenkoalition" für zu verniedlichend. Atomkoalition träfe es besser. (...)

Sehr geehrter Herr Rupp,
kurz und knapp, mich und meine Familie würde interessieren wie Sie und Ihre Partei im Zuge der kommenden Wahlen zu...

Von: Oliver Gienger

Antwort von Jörg Rupp (GRÜNE)

Hallo Her Gienger,

ich hatte ja schon in meinem Blog auf www.joergrupp.de geantwortet: Ebenso kurz...

# Arbeit 1Sep2009

Sehr geehrter Herr Rupp,

da ich bezüglich der Idee "Bedingungsloses Grundeinkommen" noch keinen eindeutigen Standpunkt vonseiten der Grünen...

Von: Simeon Max

Antwort von Jörg Rupp (GRÜNE)

(...) ich persönlich trete für ein bedigungsloses Grundeinkommen ein. Die grüne Partei insgesamt hat sich jedoch im Wahlprogramm für eine Grundsicherung entschieden. (...)

Sehr geehrter Herr Rupp,

wie stehen Sie persönlich zu der Positionen der Piratenpartei. Was denken Sie z.B. über Zensur im Internet. Ich...

Von: Martin Maier

Antwort von Jörg Rupp (GRÜNE)

(...) Der Rest liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen. Um Kinderpornografie zu verhindern, bedarf es der Verhinderung von Kindesmissbrauch. Dazu muss man in Polizei investieren. (...)

# Arbeit 14Aug2009

Mein Chef hat angedeutet bei der Einführung eines Mindestlohnes, Mitarbeiter entlassen zu müssen um selbst über die Runden zu kommen und die...

Von: Daniel Albrecht

Antwort von Jörg Rupp (GRÜNE)

(...) Dabei ist uns jedoch klar, dass es eine Reihe von Arbeitsstellen im Niedriglohnbereich gibt - gerade im arbeitsintensiven Dienstleistungsgewerbe oder bei einfachen Hilfstätigkeiten - wo ein solcher Lohn nur sehr schwer bezahlt werden kann und wo schnelle und praktische Erleichterungen für die ArbeitgeberInnen notwendig sind. Wir GRÜNEN schlagen daher vor, dass die Sozialversicherungsbeiträge im unteren Einkommensbereich deutlich gesenkt werden sollen. Das bringt Geringverdienern mehr Netto und die UnternehmerInnen müssen weniger Sozialversicherungsbeiträge abführen. (...)

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