Hinnerk Fock
FDP
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Frage von Puevfgvna Cbuy an Hinnerk Fock bezüglich Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft

Sehr geehrter Herr Fock,

ich muss gestehen, durch die neue Kampagne ihrer Partei etwas irritiert zu sein. Was genau darf ich mir als Anfang Zwanzigjähriger unter einer "Politik für die Generation 50+" vorstellen? Sind die Belange von Kleinkindern, Schülern, Azubis, Studenten, usw. Ihrer Partei nicht wichtig genug. Bedeutet das, dass ich mich als deutlich unter der 50 liegender, gar nicht erst großartig mit Ihrem Parteiprogramm auseinander setzen muss, da ich eh von Ihrer Politik ausgeschlossen werde?

Mit freundlichen Grüßen

Christian Pohl

Von: Puevfgvna Cbuy

Antwort von Hinnerk Fock (FDP) 14. Feb. 2008 - 13:16
Dauer bis zur Antwort: 23 Stunden 9 Minuten

Sehr geehrter Herr Pohl,

vielen Dank für Ihre Anfrage. "Politik für die Generation 50+" ist keine Kampagne, sondern eine einzelne Veranstaltung. Und diese war keineswegs als Veranstaltung einer Generation gegen eine andere gedacht. Es ging in dieser Veranstaltung um Themen wie Altersdiskriminierung. Ältere Menschen haben Probleme auf dem Arbeitsmarkt (was auch an unnötigen Schutzbestimmungen für ältere Menschen liegt), sie kriegen teils keine Kredite und Kreditkarten mehr. Dies sind Beispiele für sorgfältig zu prüfende Entwicklungen, denn eins ist klar: Wir brauchen in einer alternden Gesellschaft auch qualifiziertes Personal, das schon etwas älter ist. Es ist keineswegs der Fall, dass unsere Gesellschaft auf die aktiven Älteren verzichten könnte. Und auch diese Menschen haben Sorgen und Nöte. Wir haben uns in der Veranstaltung "Politik für die Generation 50+" um derartige Themen gekümmert.
Erlauben Sie mir noch einen letzten Hinweis hierzu: Generationengerechtigkeit betrifft alle Generationen. Interessen Jüngerer und Älterer müssen berücksichtigt werden. Zukunftsperspektiven müssen für alle Altersgruppen vorhanden sein - wir haben uns diesmal den Älteren gewidmet.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Hinnerk Fock