Heike Sudmann
DIE LINKE
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Frage von Naqernf Fpuzvqg an Heike Sudmann bezüglich Verkehr und Infrastruktur

# Verkehr und Infrastruktur 29. März. 2012 - 01:09

Guten Tag Frau Sudmann,

ich wohne in der Paul-Roosen-Str. welche verlängert zur Clemens-Schultz-Str wird.
Die Gesamte Straße liegt im Wohngebiet in welcher unter anderem auch 2 Kindergärten liegen sowie etliche kleinere Geschäfte und Gastronomische Einrichtungen mit zum Teil bis an die Straße reichender Außengastronomie.

Leider wird die Straße aber fortlaufend als Durchgangsstr. genutzt um die Reeperbahn zu umfahren. Besonders intensiv ist die Nutzung in der morgendlichen Berufsverkehrszeit sowie Freitag und Samstag abends.
Ermöglicht wird dies dadurch das es erlaubt ist von der Holstenstr. in Fahrtrichtung Reeperbahn in die Paul-Roosen-Str. einzubiegen und diese dann bis zur Budapester Str. zu durchfahren.
Es ergibt sich hierbei zwar nur eine Verkürzung der Fahrstrecke um 200 Meter, wenn man durch die Paul-Roosen-Str anstatt der Reeperbahn fährt. Allerdings werden dadurch 7 Ampeln umfahren was es führ Autofahrer attraktiv macht durch das Wohngebiet anstelle der Hauptstraße zu fahren.

Meine Frage ist daher wie eine Verkehrsberuhigung der Paul-Roosen-Str möglich wäre?
Wäre es Verkehrstechnisch möglich das Abbiegen von der Holstenstr in Fahrtrichtung Reeperbahn in die Paul-Roosen-Str zu unterbinden? Für Fälle in denen in das Wohngbiet angefahren werden soll gibt es wenige Meter später bereits eine Ausgebaute Wendestelle.

Falls dies nicht möglich ist gäbe es andere Möglichkeiten das Verkehrsaufkommen im Bereich der Paul-Roosen-Str./ Clemens-Schultz-Str zu verringern?
Zum Beispiel durch eine teilweise Ausweisung als Einbahnstraße in Fahrtrichtung Holstenstr?

freundliche Grüße

Andreas Schmidt

Von: Naqernf Fpuzvqg

Antwort von Heike Sudmann (LINKE) 05. Apr. 2012 - 14:57
Dauer bis zur Antwort: 1 Woche 13 Stunden

Sehr geehrter Herr Schmidt,

vielen Dank für Ihre Fragen.

Verkehrstechnisch ist es möglich das Abbiegen in die Paul-Roosen-Straße zu unterbinden. Schleichwege können z.B. durch „unechte“ Einbahnstraßen verhindert werden. Das Problem besteht darin, dass im Verkehrsbereich keine Maßnahme isoliert gesehen werden kann. Wenn der Verkehr aus einer Ecke herausgehalten wird, sucht er sich einen anderen Weg, wie Sie ja leidvoll erfahren.

Um die Belastungen nicht nur umzuverteilen sondern zu reduzieren, setzt sich die Linke dafür ein, so viel Autoverkehr wie möglich auf die umweltverträglicheren Varianten von Bus, Bahn, Rad und Fuß zu verlagern.

Unseren Linken-Bezirksabgeordneten vor Ort ist die Problematik in Ihrem Wohnbereich bewusst. Bisher gibt es keine konkreten Planungen der zuständigen Behörden. Da die Verkehrsplanung in Ihrem Wohngebiet auf Bezirks- und nicht Bürgerschaftsebene entschieden wird, kann ich gerne den Kontakt zwischen Ihnen und den Linken-Bezirksabgeordneten herstellen. Sie können sich auch direkt an die Bezirksfraktion Mitte der Linken wenden: geschaeftsstelle@linksfraktion-hamburg-mitte.de ; Telefon: (040) 285 769 08; Telefax: (040) 285 769 09, Büroadresse: Borgfelder Str. 83, 20537 Hamburg. Mich erreichen Sie unter heike.sudmann@linskfraktion-hamburg.de .

Mit den besten Wünschen für schöne freie Ostertage

Heike Sudmann