Hanns-Jörg Rohwedder

| Kandidat Nordrhein-Westfalen 2010-2012
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Jahrgang
1957
Wohnort
Dortmund-Brackel
Berufliche Qualifikation
Fachinformatiker für Systemintegration
Ausgeübte Tätigkeit
arbeitssuchend
Wahlkreis

Wahlkreis 113: Dortmund III

Wahlkreisergebnis: 1,7 %

Parlament
Nordrhein-Westfalen 2010-2012

Die politischen Ziele von Hanns-Jörg Rohwedder

Ich war schon in meiner Jugend in Flensburg im Naturschutz aktiv, bin Mitglied im BUND und entsprechend liegt mein Schwerpunkt im Bereich Nachhaltigkeit, Umwelt- und Naturschutz, Klimaschutz.

Dazu gehören die elementarten Bürgerrechte wie Meinungs- und Informationsfreiheit, mehr Demokratie durch Bürgerentscheide und -Abstimmungen. Ich bin entschieden gegen staatliche Zensur- und Einschüchterungsmaßnahmen, wie sie immer wieder unter fadenscheinigen Vorwänden zum Beispiel im Internet vorgeschlagen werden. So gehöre ich auch zu den erfolgreichen Massenklägern gegen die Vorratsdatenspeicherung.

Ich trete für Offenheit und Transparenz des Staates gegenüber den Bürgern ein, umgekehrt sollen die Daten der Bürger von ihnen selbstbestimmt ihre Privatsache sein und bleiben.

Fehlentwicklungen lassen sich nur dann rechtzeitig korrigieren, wenn man Informationsfreiheit hat und sich unabhängig aus erster Hand informieren kann. Viele große Medien stehen unter dem Einfluss mächtiger Interessengruppen und geben nur gefilterte Informationen wieder. Sie propagieren ein verzerrtes Weltbild mit massivem Realitätsverlust, geprägt von neoliberalen Sektierern wie INSM und der Bertelsmann-Stiftung. Gegen deren Aberglauben hilft nur direkte Information aus frei zugänglichen Quellen.

In genau diesen Zusammenhang gehört auch die Absage an Klüngelei, Lobbyismus und Korruption. Da braucht es eindeutig verschärfte gesetzliche Regelungen.

Der Verbraucherschutz muss gestärkt werden, das Verbandsklagerecht als wichtiges kollektives Bürgerrecht darf nicht beschnitten, sondern muss im Gegenteil weiter ausgebaut werden.

Energiepolitisch müssen wir weg von den korrupten zentralistischen Oligopolen und hin zu dezentralen, regionalen, intelligent vernetzten Infrastrukturen mit Schwerpunkt auf generativer Energieproduktion. Dieser Umbau wird ein sukzessiver längerdauernder Prozess sein.

Auch die Verkehrspolitik wird längerfristig umgebaut werden müssen, der kollektive Verkehr soll gestärkt werden und der Güter- und Schwerlastverkehr muss deutlich stärker auf die Schiene verlagert werden. Dazu muss das Schienennetz weiter ausgebaut werden.

Subventionspolitik als Wirtschaftsförderung muss zielgerichtet auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden und nicht wie bisher an wenige Großinvestoren, die dann nach kurzer Zeit wieder dichtmachen, sogar wenn die Betriebe wirtschaftlich sind. Man muss aus Nokia lernen.

Über Hanns-Jörg Rohwedder

Geboren 1957 in Kiel, Abitur 1976 in Flensburg. Habe bis Ende 2005 ausschließlich in Schleswig-Holstein gelebt.

Seit Ende 2005 im Ruhrgebiet, seit März 2009 Dortmunder.

Ledig, kinderlos. Fachinformatiker für Systemintegration, zertifizierter Netzwerkadministrator. Seit Januar 2010 arbeitssuchend

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