Gerda Hasselfeldt
CSU
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Frage von Rejva - Wbfrs Ebfare an Gerda Hasselfeldt bezüglich Wirtschaft

# Wirtschaft 12. Sep. 2009 - 10:22

In der freien Marktwirtschaft muss es Gewinner und Verlierer geben - auch und vor allem unter den Volkswirtschaften. Wollen Sie lediglich sicher stellen, daß Deutschland immer zu den Gewinnern zählt? Was wird aus den Verlierern? Wieviel müssen die Verlierer verlieren damit die Gewinner zufrieden sind?

Von: Rejva - Wbfrs Ebfare

Antwort von Gerda Hasselfeldt (CSU)

Sehr geehrter Herr Rosner,

vielen Dank für Ihre Nachricht auf der Website abgeordnetenwatch.de, in der Sie nach den Gewinnern und Verlierern der freien Marktwirtschaft fragen.

Die Richtschnur unseres Handelns ist die soziale Marktwirtschaft. Im Unterschied zur freien Marktwirtschaft sichert der Staat in der sozialen Marktwirtschaft einen Rahmen, in dem der Mensch frei handelt. Der Staat stellt sicher, dass es einen fairen Wettbewerb gibt, der Arbeitsplätze schafft und Leistung belohnt. Ein möglichst freies Unternehmertum ist unverzichtbar für unseren Wohlstand. Allerdings kann der Markt auch nicht ohne Regeln auskommen. Diese Regeln werden in der sozialen Marktwirtschaft gesetzt. Die derzeitige Krise hat gezeigt, dass wir im Hinblick auf die Finanzmärkte noch strengere Regeln und Kontrollen entwickeln müssen, auch international.

Im übrigen zeichnet sich die soziale Marktwirtschaft durch das Ziel des sozialen Ausgleichs aus: In der sozialen Marktwirtschaft werden die Schwachen geschützt. Die Erhöhung des Wohngeldes beispielsweise, oder die Verlängerung des Arbeitslosengeld-I-Bezuges für Ältere und letzten Endes die Maßnahmen der Konjunkturpakete – wie die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes - sind auf den Grundgedanken des sozialen Ausgleichs zurückzuführen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerda Hasselfeldt, MdB