Gabriele Katzmarek

| Abgeordnete Bundestag
Gabriele Katzmarek
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Jahrgang
1960
Wohnort
Rastatt
Berufliche Qualifikation
Gewerkschaftssekretärin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 273: Rastatt

Wahlkreisergebnis: 19,0 %

Liste
Landesliste Baden-Württemberg, Platz 11

Eingezogen über die Liste

Parlament
Bundestag

Die politischen Ziele von Gabriele Katzmarek

SOZIALES WACHSTUM – DAMIT JEDER STARK SEIN KANN

Mittelbaden ist stark. Eine wachsende Wirtschaft, die niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit 20 Jahren und ein gutes Miteinander prägen unsere Region. Das müssen wir beibehalten. Ich setze mich für ein Klima des sozialen Wachstums ein. Was bedeutet das? Jeder kennt in seinem Umfeld auch jemanden, dem es nicht so gut geht. Diese Menschen müssen wir unterstützen. Soziales Wachstum bedeutet, dass wir unseren Wohlstand erhalten möchten. Von unserer wirtschaftlichen und kulturellen Stärke müssen alle profitieren. Gerechtigkeit und wirtschaftliche Stärke gehen Hand in Hand. Dafür setze ich mich ein, damit alle insgesamt ein besseres Leben haben.

 

INNOVATION FÖRDERN – NEUGIER AUF NEUES

Wussten Sie, dass unsere Region die meisten Innovationen Europas hervorbringt? Darauf bin ich stolz. Neue Technologien sind eine Chance Mittelbaden weiter an der Spitze zu halten. Es stellt sich nicht die Frage, ob der technische Fortschritt kommt oder nicht. Wir sind mittendrin. Deshalb müssen wir sie gestalten. Das mache ich in Berlin aktiv, wenn ich die Themen Industrie 4.0 und die Gesundheitswirtschaft für die SPD-Bundestagsfraktion gestalte. Die Risiken minimieren, dabei die Chancen nutzen, das treibt mich an.

 

FAIRES MITEINANDER – FÜR MENSCHLICHKEIT UND ZUSAMMENHALT

Eine Gesellschaft muss zusammenhalten. Das beweisen wir in Mittelbaden täglich. Egal ob auf dem Dorf oder in der Stadt, wir kümmern uns umeinander. Eine solch starke Gesellschaft muss von der Politik unterstützt werden. Ein faires Miteinander bedeutet, dass wir dafür sorgen, dass jeder eine gute Bildung bekommt. Dass jeder seine Stärken in unsere Gemeinschaft einbringen kann, egal woher er kommt. 

 

STARKE FAMILIEN – DARAUF BAUT MITTELBADEN

Familien sind für mich ein wichtiges Thema. Dabei gibt es viele unterschiedliche Formen von Familie, sie gehören alle gestärkt. Aus starken Familien gehen starke Persönlichkeiten hervor. Der Staat sollte bestimmte Lebensformen nicht bevorzugen. Ich setze mich dafür ein, dass Sie in der Familienform leben können, in der sie sich wohlfühlen. Das ist mein Versprechen an Sie.

Über Gabriele Katzmarek

Am 08.07.1960 wurde ich in der kleinen Stadt Marl im Ruhrgebiet geboren. Dort habe ich auch meine Kindheit verbracht. Meine Mutter hat im Krankenhaus die schwerverletzten Kriegskinder aus Vietnam betreut. Dorthin hat sich mich oft mitgenommen. Im Nachhinein würde ich diese Erfahrung meiner Kindheit als die prägendste sehen. Ich konnte früh lernen was es heißt schwächeren Menschen zu helfen und sich für sie einzusetzen.

Meine berufliche Ausbildung habe ich in dem Labor eines Chemieunternehmens begonnen. Als junge Frau war es für mich selbstverständlich mich neben meinem Beruf auch in der Betriebsjugendvertretung und der Gewerkschaft zu engagieren. In der Vorgängerorganisation der IGBCE fand ich Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die sich mit mir für faire Arbeitsbedingungen eingesetzt haben.

1984 habe ich meinen Mann Wolfgang geheiratet, den ich im Rahmen meines gewerkschaftlichen Ehrenamtes kennengelernt habe. Auch er ist politisch in der SPD aktiv. Mit ihm habe ich eine Tochter und einen Sohn bekommen. In den 80er Jahren war die Vereinbarkeit von Familie und Beruf politisch kein großes Thema. Für mich als berufstätige Mutter war allerdings klar, dass ich auch neben meinen Kindern weiter arbeiten möchte. Das ging nur weil mein Mann und ich uns die Kindererziehung partnerschaftlich geteilt haben.

In der bewegten Zeit des Jahres 1989 trat ich in die SPD ein. Mir wurde früh klar, dass Politik die Rahmenbedingungen für unser Leben setzt. Diese wollte ich aktiv mitgestalten. Für mich gab es dabei nur eine Partei: die Sozialdemokratie, die sich in ihrer Geschichte schon immer an der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gesehen hat. Das Leben der Menschen Stück für Stück verbessern, für jeden faire Bedingungen und eine Gesellschaft, die zusammenhält – das wollte ich mit der SPD zusammen schaffen.

Ab 1990 konnte ich dann mein gewerkschaftliches Engagement zum Hauptberuf machen. Ich wurde Gewerkschaftssekretärin der IGBCE. 2001 wurde ich zur Bezirksleiterin für die Region Mittelbaden gewählt. In dieser Zeit konnte ich aktiv für die Erhaltung von vielen Arbeitsplätzen kämpfen. Besonders lag mir bei meiner gewerkschaftlichen Tätigkeit die Arbeit mit Jugendlichen am Herzen. Auch heute noch bin ich überzeugt, dass wir jungen Menschen den Wert unserer Demokratie und der Mitbestimmung vermitteln müssen. Eine Demokratie braucht Demokraten, das wusste schon Friedrich Ebert.

Mein politischer Werdegang begann in der Kommunalpolitik. In der Kommunalpolitik kann man das Leben vor Ort gestalten, das hat mir gefallen. Zunächst war ich Mitglied im Bezirksbeirat, dann wurde ich 2009 Mannheimer Stadtrat gewählt. Aus dieser Zeit nehme ich den Anspruch mit die kommunalpolitischen Anliegen unserer Region ernst zu nehmen und sie in meine politische Arbeit einfließen zu lassen.

Seit 2013 vertrete ich die Menschen aus der Region Rastatt/Baden-Baden im Deutschen Bundestag. Es ist mir eine große Ehre dem höchsten Deutschen Parlament anzugehören. Im Parlament bin ich im Wirtschaftsausschuss. Hier bin ich für die SPD-Fraktion unter anderem für die Themen „Industrie 4.0“ und für die industrielle Gesundheitswirtschaft in Deutschland zuständig. Darüber hinaus trage ich auch konkrete Anliegen aus der Region an meine Kolleginnen und Kollegen der SPD-Bundestagsfraktion heran. Nur im Dialog ist man erfolgreich.

Alle Fragen in der Übersicht
# Soziales 22Okt2019

(...) Ca. 6,5 Millionen Direktversicherte oder Betriebsrentner in der BRD fühlen sich „erst angelockt und dann abgezockt“ wenn der bereits vor 2004 geschlossene Vertrag zur (...)

Von: Xheg Arzrg

Antwort von Gabriele Katzmarek
SPD

(...) Ich setze mich zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen in der SPD für eine Korrektur des Fehlers von 2004 ein. Jetzt ist die finanzielle Situation der Krankenkassen stabil, die Kassen haben sogar Rücklagen. (...)

# Gesundheit 4Okt2019

(...) sogar Windpocken) eingeführt werden soll? Wie ist das verfassungsrechtlich zu rechtfertigen? (...)

Von: Nyrknaqen Fpuvez

Antwort von Gabriele Katzmarek
SPD

(...) Aus Sicht der SPD-Bundestagsfraktion geht es bei diesem Thema um den Schutz der gesamten Bevölkerung. Mit unseren bisherigen Bemühungen zur Steigerung der Impfbereitschaft haben wir Masern nicht eliminieren können. (...)

# Familie 20Sep2019

(...) Dazu habe ich folgende Fragen an Sie: Droht mir und anderen Eltern der Entzug des Sorgerechtes, wenn wir unsere Kinder nicht, bzw. nicht mehr, impfen lassen? (...)

Von: Xngwn Urezfgbes

Antwort von Gabriele Katzmarek
SPD

(...) Masern sind, wie Sie wissen, keine leichte Kinderkrankheit, sondern können zu schwerwiegenden Folgeinfektionen und sogar zum Tod führen. Deshalb dürfen wir eine Masernerkrankung nicht verharmlosen. (...)

# Soziales 5Juni2019

(...) ich hatte heute meinen ersten Kontakt mit der Agentur für Arbeit, da ich meine Arbeitsstelle wechsle und im Zuge dessen 3 Monate keine Arbeitsstelle haben werde. (...) Generell war die Erfahrung so gut wie man es erwartet, es ist nunmal kein toller Behördengang sich arbeitslos zu melden. (...)

Von: Qnavry Ohetre

Antwort von Gabriele Katzmarek
SPD

(...) Vor diesem Hintergrund freut es mich zunächst, dass sie die Meldung ihrer vorrübergehenden Arbeitslosigkeit online vornehmen konnten. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer bürgerfreundlichen Verwaltung. Selbstverständlich muss dieser Vorgang übersichtlich und handhabbar gestaltet sein. (...)

# Gesundheit 23Apr2019

(...) Warum gibt es im Bundesgesundheitsausschuss keine-n Beauftragte-n für die Kindergesundheit? (...)

Von: Thqeha Wbua

Antwort von Gabriele Katzmarek
SPD

(...) vielen Dank für Ihr Schreiben zur Gesundheitspolitik. Zur Beantwortung möchte ich auf die Antwort meiner Kollegin Sabine Dittmar, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, verweisen, die Ihre gleichlautenden Fragen ja bereits beantwortet hat: (...)

# Gesundheit 7Apr2019

(...) Was tun, in so einem moralischen Dilemma? Ist es nicht wenigstens zumutbar, dass, wer keine Organe spenden will, bei Bedarf aber selbst eines bekommt, Nein sagen muss? (...)

Von: Oreaq Qe. zrq. Zrlre

Antwort von Gabriele Katzmarek
SPD

(...) Die Politik ist daher verpflichtet, auf eine Trendwende der Anzahl der Organspender hinwirken. Eine Widerspruchslösung ist hierfür das geeignetste Instrument. (...)

# Gesundheit 12März2019

(...) In der Antwort auf meine Frage hierzu präzisierte Frau Baerbock ihren Vorschlag: Bei der Befragung der Bürger durch die Bürgerämter sollen die Bürger Informationsmaterial und einen Code bekommen, mit dem sie am eigenen PC ihren Willen registrieren könne. Außerdem soll für die Hausärzte eine Beratungsziffer Organspende eingeführt werden. (...)

Von: Oreaq Qe. zrq. Zrlre

Antwort von Gabriele Katzmarek
SPD

(...) Das ist besorgniserregend, weil viele Menschen auf eine Spende angewiesen sind. Die Politik muss auf eine Trendwende innerhalb der deutschen Bereitschaft zur Organspende hinwirken. (...)

(...) Ist denn nun des Öfteren mit solchen Meinungsänderungen der SPD-Parteiführung zu rechnen? (...)

Von: Ebfn Cnyzragrev

Antwort von Gabriele Katzmarek
SPD

(...) ich verweise auf meine Antwort auf Ihre Frage vom 18.09.2018. (...)

(...) Toll das hat sie super hinbekommen. Herr Maaßen ist weg und wird zukünftig statt nach B9 nach B11 besoldet - das sind nur rund 2.500.- mehr - also jetzt 13.700.- im Monat (Grundgehalt). (...)

Von: Ebfn Cnyzragrev

Antwort von Gabriele Katzmarek
SPD

(...) Bereits vergangene Woche habe ich mich in der Presse klar positioniert. Den ersten ausgearbeiteten Kompromiss, in dem es vorgesehen war, dass Herr Maaßen Staatssekretär im Bundesinnenministerium wird, habe ich nicht unterstützt. Vielmehr war die Entscheidung des Bundesinnenministers Seehofer auch für mich unbegreiflich. (...)

# Gesundheit 23Aug2018

(...) Was sagen sie zur Widerspruchslösung ?

Von: Gubznf Züyyre

Antwort von Gabriele Katzmarek
SPD

(...) Die von Ihnen angesprochene Widerspruchslösung halte ich für den richtigen Weg. Ich persönlich befürworte diesen Modus, in dem es jedem und jeder dennoch frei steht, ob er oder sie tatsächlich spenden möchte. (...)

(...) Wie sieht ihr Plan aus, das Problem zu lösen?

Von: Fgrsna Tens

Antwort von Gabriele Katzmarek
SPD

(...) Vielmehr wird für jeden Hersteller ein spezifischer Grenzwert errechnet, der auf dem durchschnittlichen Fahrzeuggewicht der Herstellerflotten beruht. (...) Sollte sich abzeichnen, dass es den Autoherstellern nicht gelingt, die Flottengrenzwerte in dem Zeitraum zu erreichen, z.B. weil technische Entwicklungen noch nicht abgeschlossen werden konnten, müssen Übergangzeiträume geschaffen werden. (...)

(...) Was tun Sie, um die Seenotretter zu unterstützen? Was tun Sie, um eine effektive Seenotrettung auf dem Mittelmeer zu garantieren? Was tun Sie, um weitere Rechtsbrüche Italiens zu verhindern? (...)

Von: Xevf Xyrzzr

Antwort von Gabriele Katzmarek
SPD

(...) Für unsere SPD ist wichtig, dass es eine Lösung mit Europa und nicht gegen Europa gibt. Nationale Alleingänge lehnen wir ab. Unser SPD-Vorstand hat gestern einstimmig ein eigenes Konzept für eine europäische Migrations- und Flüchtlingspolitik beschlossen: "Miteinander statt gegeneinander. (...)

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