Erwin Huber
CSU
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Frage von Wbfrs Tarvßvatre an Erwin Huber bezüglich Soziales

# Soziales 25. Sep. 2008 - 06:32

Sehr geehrter Herr Huber,

was unternimmt die CSU damit das es keine zwei Klassengesellschaft gibt? Die Löhne und Gehälter trieften doch mit der prozentualen Lohnerhöhung immer weiter auseinander!

Mit freundlichen Grüßen

Josef Gneißinger

Von: Wbfrs Tarvßvatre

Antwort von Erwin Huber (CSU)

Sehr geehrter Herr Gneißinger,

viele Arbeitnehmer spüren nicht mehr, dass der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland bei ihnen ankommt. Die Tarifabschlüsse der letzten Monate haben für viele Beschäftigte eine nennenswerte Erhöhung des Bruttolohns gebracht. Aber Lohnerhöhungen werden vielfach durch Preissteigerungen bei den Ausgaben des täglichen Bedarfs und vor allem bei Strom und Benzin aufgezehrt. Deshalb ist unsere Position: Jeder Einzelne muss von Lohnerhöhungen wirklich profitieren. Familien, Arbeitnehmer und Mittelstands brauchen mehr Netto vom Brutto.

Der Staat darf nicht auf Kosten seiner Bürger Gewinner der Inflation sein. Zusätzliche Steuereinnahmen, die aus nominalen Lohnerhöhungen resultieren, müssen an die Bürger zurückgegeben werden. Denn ihnen stehen vielfach Reallohnverluste gegenüber. Es ist nicht in Ordnung, wenn der Staat Scheineinkommen besteuert, indem er den Lohn- und Ein-kommensteuertarif über Jahre hinweg unverändert lässt und auf diese Weise die Bürger immer stärker zur Kasse bittet.

Die CSU will vor diesem Hintergrund deutliche Entlastungen bei Steuern und Abgaben, vor allem für Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen. Die dazu notwendige Senkung des Einkommensteuertarifs soll nicht durch den Abbau von Abzugsmöglichkeiten gegenfinanziert werden. Vielmehr sollen die haushaltspolitischen Spielräume genutzt werden, um eine echte Entlastung für Jedermann zu erreichen.

Mehr über unser Steuerentlastungskonzept "Mehr Nett für alle" finden Sie übrigens im Internet unter http://www.csu-mehr-netto-fuer-alle.de.

Mit besten Grüßen

Ihr
Erwin Huber