Enak Ferlemann
CDU
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Frage von Ureeznaa Abeqznaa an Enak Ferlemann bezüglich Land- und Forstwirtschaft

# Land- und Forstwirtschaft 12. Okt. 2009 - 12:31

Sehr geehrter Herr Ferlemann,

wie sehen Sie die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft auf einem völlig liberalisierten Weltmarkt nach dem Vorbild des Landvolk und der FDP ohne eine an den Verbrauch angepasste Produktion von Milchprodukten, ohne die Abschaffung der Saldierung und der Änderung des Umrechnungsfaktors bei Milch? Die CDU und das Landvolk lehnen diese als nationale Alleingänge ab, dabei ist es Deutschland, das auf diesem Gebiet in Europa einen Alleingang unternimmt. In Frankreich und den Niederlanden ist keine Saldierung möglich.
Glauben Sie die bäuerlichen Milcherzeugerbetriebe mit dem Interventionspreis von 21 Cent und Krediten langfristig erhalten zu können?
Werden Sie an den Positionen des Landvolks festhalten, obwohl das Landvolk nicht mehr den Vertretungsanspruch für die Milchwirtschaft hat. Wie werden Sie ihren Wählern erklären warum Sie nicht für die bäuerlichen Betriebe eingetreten sind?
Die Milchbauern wollen nicht mehr Subventionen vom Staat sondern eine Mengenregulierung mit einer Monitoringstelle. Sie wollen vom Erlös ihrer Produkte leben können und nicht vom Wohlwollen der Politik und der Molkereien abhängig sein!
Ich hoffe Sie unterstützen die Milchbauern in ihrem Kampf für ein gerechteres System!

Vielen Dank
Hermann Nordmann

Von: Ureeznaa Abeqznaa

Antwort von Enak Ferlemann (CDU) 15. Okt. 2009 - 15:36
Dauer bis zur Antwort: 3 Tage 3 Stunden

Sehr geehrter Herr Nordmann,

ich bedanke mich für Ihre Frage vom 12.09.2009, auch wenn ich kein Bundestagsabgeordneter aus Ihrem Wahlkreis bin.

Ich unterstütze alle Bemühungen, die den Milchviehbetrieben helfen. Allerdings ist es schwierig, alle Interessen unter einen Hut zu bringen.

Ich versichere Ihnen, dass ich mich für alle Maßnahmen verwende, die zukunftsfähig sind und die Probleme der Milchwirtschaft einer Lösung näher bringen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Enak Ferlemann MdB