Eike Hallitzky
DIE GRÜNEN
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Frage von Znevba Jnaqy an Eike Hallitzky bezüglich Gesundheit

# Gesundheit 12. Juni. 2013 - 09:44

Grüß Gott Hr. Hallitzky,

Mit Erschrecken habe ich den Beschluss des Bundesrates Drucksache 820/12
gelesen. Das ganze Pamphlet ist im Bezug auf die E-Zigarette voller nicht belegbarer Aussagen, frei nach dem Motto: „Eine Lüge muß nur oft genug wiederholt werden. Dann wird sie geglaubt“.

Ich selbst dampfe jetzt seit 1/2 Jahr. Vorher habe ich 35 J. 40 Zigarillos täglich geraucht. Für mich und viele andere ist das Dampfen ein alternatives, nikotinhaltiges Genussmittel, KEIN Medikament. Ich will nichts "entwöhnen". Es ist wesentlich weniger schädlich und geschmacklich der Tabakzigarette deutlich überlegen.

Ein Defacto-Verbot durch die Verbannung in die Apotheke oder die Regulierung des Nikotingehalts, auch weil sich die vielen kleinen Firmen, die Zulassung als Arzneimittel nicht leisten können (das schaffen nur die Pharma- und Tabakriesen wie BAT, die in England für so eine Zulassung bis jetzt ca. 2 Millionen ausgegeben haben), würde für mich die Rückkehr zu Raucherhusten und dem Krebsrisiko der Tabakzigarette bedeuten.

Wieso will mir jemand die Freiheit bei der Wahl meiner Genussmittel nehmen?
Wer profitiert davon?

Wenn mir die Alternative E-Zigarette, mit der es mir wesentlich (auch ärztlich bestätigt) besser geht, genommen wird, werde ich wieder rauchen und unter den Folgen leiden müssen.

Bitte bilden Sie sich selbst eine Meinung, wenn Sie um eine politische Stellungnahme zu diesem Thema gebeten werden.

Kennen Sie schon den Text http://www.rursus.de/docs/Fakten_zur_eZigarette_1.0.pdf ?
Er geht den von diesen "Experten" postulierten "Fakten" auf den Grund und ist mit seinen Quellenangaben ein guter Ausgangspunkt für eine eigene Recherche.
Auch das Blog des Herrn Mellin ( http://blog.rursus.de/ ) enthält etliche lesenswerte Artikel zu dem Thema.

Auch wenn das von Gesundheitsaposteln immer wieder heruntergebetet wird: Aufhören ist für mich und etliche andere keine funktionierende Alternative.

Werden Sie an meine Gesundheit denken?

Besten Gruß

Marion Wandl

Von: Znevba Jnaqy

Antwort von Eike Hallitzky (GRÜNE) 12. Juni. 2013 - 14:36
Dauer bis zur Antwort: 4 Stunden 51 Minuten

Sehr geehrte Frau Wandl,

Schuster bleib bei deinen Leisten. Als Landespolitiker und als Haushaltspolitiker kann ich Ihnen leider keine fundierte Antwort geben. Ich bitte Sie sich daher entweder an die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Theresa Schopper oder (noch besser) an die zuständige bundespolitische Ebene zu wenden.

Herzliche Grüße

Ihr Eike Hallitzky