Egbert v. Frankenberg
CDU
Profil öffnen

Frage von Puevfgbcu Zreyvat an Egbert v. Frankenberg bezüglich Senioren

# Senioren 17. Feb. 2011 - 17:14

Sehr geehrter Herr von Frankenberg,

die Bevölkerung in Deutschland und daher auch in Hamburg wird immer älter. Damit müssen sich auch die Rahmenbedingungen verändern. Welche Maßnahmen hat denn die Hamburger CDU für ältere Menschen in den letzten Jahren getroffen?

Danke für die Auskunft

Cristoph Merling

Von: Puevfgbcu Zreyvat

Antwort von Egbert v. Frankenberg (CDU)

Sehr geehrter Herr Merling,

tatsächlich steigt der Anteil älterer Menschen in Hamburg stetig an. Im Jahr 2009 lebten in der Stadt insgesamt 332.000 Menschen, die älter als 65 Jahre waren. Wir versuchen, dem Wunsch der Senioren, so lange wie möglich eigenständig in ihrer vertrauten Umgebung zu leben, Rechnung zu tragen und haben neben den Kapazitäten der stationären Alten- und Pflegeheime insbesondere die Angebote von ambulanten Wohnformen ausgebaut. So wurden beispielsweise bis 2009 zusätzlich 1.000 Wohnungen für betreutes Wohnen im Alter geschaffen und die Modernisierung bestehender Wohnanlagen im Rahmen des Konzepts „Freiraum und Mobilität für ältere Menschen“
unterstützt.

Darüber hinaus wird durch das 2010 in Kraft getretene neue Heimgesetz (Hamburgisches Wohn- und Betreuungsqualitätsgesetz) die Pflege transparenter, selbstbestimmter und qualitätsvoller. Das 2009 erstmals mit den Pflegebetrieben geschlossene „Bündnis für Altenpflege“ zur Steigerung der Aus- und Fortbildung von Pflegefachkräften läuft ebenfalls sehr erfolgreich. So konnte die Zahl der stationären Ausbildungsbetriebe innerhalb eines Jahres von 97 auf 109 gesteigert werden. Insgesamt werden im Jahr 2010/2011 386 Altenpfleger ausgebildet – im Jahr 2001/2002 waren es nur 180.

Außerdem wurde in Hamburg die Ausbildung „Gesundheits- und Pflegeassistenz“ (GPA) geschaffen, um nach In-Kraft-Treten des Altenpflegegesetzes jungen Menschen ohne Realschulabschluss weiter einen Berufseinstieg zu ermöglichen. Dem höherem Anteil älterer Menschen begegnen wir außerdem mir einer erhöhten Anzahl von Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen. Die Quote von Fachkräften konnten wir dabei auf 56 Prozent steigern. Alle 8600 Einrichtungen erfüllen damit die Pflegefachkraftquote.

Seit Juli 2009 wurde in Hamburg mit insgesamt neun Pflegestützpunkten ein neues Konzept der Beratung rund um das Thema Pflege umgesetzt. In jedem Bezirk ist mindestens ein Pflegestützpunkt vertreten, um Pflegebedürftigen sowie ihren Angehörigen unabhängig von ihrer Kassenzugehörigkeit eine wohnortnahe Beratung aus einer Hand anzubieten. Zudem soll zu diesen neun Stützpunkten noch ein weiterer gesondert für Privatversicherte hinzukommen. Ferner wurde die Zahl der Tagespflegeplätze um ca. 82 Prozent seit 2001 erhöht. Damit haben wir als CDU-Bürgerschaftsfraktion ein durchdachtes und nachhaltiges Gesamtkonzept entwickelt, um älteren Menschen in Hamburg auch in Zukunft eine gute Perspektive zu bieten.

Meine Botschaft lautet daher: Die Interessen und Anliegen von Hamburgs Senioren und älteren Menschen sind bei der CDU in guten Händen!

Mit freundlichen Grüßen

Egbert von Frankenberg

Ergänzung von Egbert v. Frankenberg (CDU)

Sehr geehrter Herr Merling,

tatsächlich steigt der Anteil älterer Menschen in Hamburg stetig an. Im Jahr 2009 lebten in der Stadt insgesamt 332.000 Menschen, die älter als 65 Jahre waren. Wir versuchen, dem Wunsch der Senioren, so lange wie möglich eigenständig in ihrer vertrauten Umgebung zu leben, Rechnung zu tragen und haben neben den Kapazitäten der stationären Alten- und Pflegeheime insbesondere die Angebote von ambulanten Wohnformen ausgebaut. So wurden beispielsweise bis 2009 zusätzlich 1.000 Wohnungen für betreutes Wohnen im Alter geschaffen und die Modernisierung bestehender Wohnanlagen im Rahmen des Konzepts „Freiraum und Mobilität für ältere Menschen“ unterstützt.

Darüber hinaus wird durch das 2010 in Kraft getretene neue Heimgesetz (Hamburgisches Wohn- und Betreuungsqualitätsgesetz) die Pflege transparenter, selbstbestimmter und qualitätsvoller. Das 2009 erstmals mit den Pflegebetrieben geschlossene „Bündnis für Altenpflege“ zur Steigerung der Aus- und Fortbildung von Pflegefachkräften läuft ebenfalls sehr erfolgreich. So konnte die Zahl der stationären Ausbildungsbetriebe innerhalb eines Jahres von 97 auf 109 gesteigert werden. Insgesamt werden im Jahr 2010/2011 386 Altenpfleger ausgebildet – im Jahr 2001/2002 waren es nur 180.

Außerdem wurde in Hamburg die Ausbildung „Gesundheits- und Pflegeassistenz“ (GPA) geschaffen, um nach In-Kraft-Treten des Altenpflegegesetzes jungen Menschen ohne Realschulabschluss weiter einen Berufseinstieg zu ermöglichen.
Dem höherem Anteil älterer Menschen begegnen wir außerdem mir einer erhöhten Anzahl von Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen. Die Quote von Fachkräften konnten wir dabei auf 56 Prozent steigern. Alle 8600 Einrichtungen erfüllen damit die Pflegefachkraftquote.

Seit Juli 2009 wurde in Hamburg mit insgesamt neun Pflegestützpunkten ein neues Konzept der Beratung rund um das Thema Pflege umgesetzt. In jedem Bezirk ist mindestens ein Pflegestützpunkt vertreten, um Pflegebedürftigen sowie ihren Angehörigen unabhängig von ihrer Kassenzugehörigkeit eine wohnortnahe Beratung aus einer Hand anzubieten. Zudem soll zu diesen neun Stützpunkten noch ein weiterer gesondert für Privatversicherte hinzukommen. Ferner wurde die Zahl der Tagespflegeplätze um ca. 82 Prozent seit 2001 erhöht. Damit haben wir als CDU-Bürgerschaftsfraktion ein durchdachtes und nachhaltiges Gesamtkonzept entwickelt, um älteren Menschen in Hamburg auch in Zukunft eine gute Perspektive zu bieten.

Meine Botschaft lautet daher: Die Interessen und Anliegen von Hamburgs Senioren und älteren Menschen sind bei der CDU in guten Händen!

Mit freundlichen Grüßen

Egbert von Frankenberg

Logo für Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz von abgeordnetenwatch.de

Dieses Logo steht für Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz. abgeordnetenwatch.de setzt sich durch Bürgerbeteiligung und Transparenz für eine selbstbestimmte Gesellschaft ein, in der jede:r gleich viel wert ist. Diese Haltung spiegelt sich neben unserem Codex für die Moderation von Anfragen auch in unserem Sozial-, Umwelt- und Gleichstellungsprofil wider.