Egbert v. Frankenberg
CDU
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Frage von Byvire Jnyfre an Egbert v. Frankenberg bezüglich Arbeit

# Arbeit 08. Feb. 2011 - 17:30

Hallo Herr von Frankenberg,

was tun Sie gegen die Arbeitslosigkeit?

Viele Grüße

Oliver Walser

Von: Byvire Jnyfre

Antwort von Egbert v. Frankenberg (CDU)

Sehr geehrter Herr Walser,

ich danke Ihnen für Ihre Frage zum Thema „Arbeitslosigkeit“.

Als sozialpolitischem Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion und Landesvorsitzendem der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft (CDA) ist mir die Reduzierung der Arbeitslosigkeit ein, wenn nicht sogar das wichtigste politische Anliegen.
Diesbezüglich beweisen die aktuellen Arbeitsmarktzahlen erneut, dass die gute Arbeitsmarktpolitik des CDU-geführten Senats der letzten 10 Jahre greift. Seit 1993 haben wir keine vergleichbar gute Beschäftigungslage in der Hansestadt mehr gehabt. Im Vergleich zum Januar 2010 ging die Zahl der Erwerbslosen um 6900 auf 8,3 Prozent zurück. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 9,1 Prozent. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ist von 744.000 in 2004 auf 835.000 Ende 2010 angestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg konnte von 84.000 (2004) auf mittlerweile unter 70.000 reduziert werden. Das ist der niedrigste Wert seit 18 Jahren!
Das Umsteuern der Arbeitsmarktpolitik hat zu einer schnelleren Integration in den ersten Arbeitsmarkt geführt. Besonders erfolgreich war zum Beispiel das „Hamburger Modell“, ein direkter Lohnzuschuss für Unternehmen bei der Einstellung von Langzeitarbeitslosen.
Die oben genannten Zahlen sind in meinen Augen umso erfreulicher, als dass hinter diesen statistischen Daten immer auch Schicksale von Menschen stehen. Arbeitslosigkeit ist für mich verbunden mit sozialem Abstieg, mit Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit. Jedem Menschen, den wir wieder in den ersten Arbeitsmarkt integrieren, geben wir daher die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben und soziale Teilhabe. Das ist für mich der Antrieb, jeden Tag aufs Neue mein Bestes zu geben, um die Arbeitslosigkeit in unserer Stadt noch weiter zu senken. Für dieses Anliegen stehe und kämpfe ich!

Mit freundlichen Grüßen

Egbert von Frankenberg