Dr. Thomas Wiebe
SPD
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Frage von Rin-Znegvan Nygraqbes an Dr. Thomas Wiebe bezüglich Gesundheit

# Gesundheit 12. März. 2006 - 16:45

Sehr geehrter Herr Dr. Wiebe,

was möchten Sie mit Ihrer politischen Tätigkeit erreichen?

Mit freundlichen Grüßen

Eva-M. Altendorf

sorry, ich habe bei Themengebiet Gesundheit eingegeben, weil eine allgemeine Frage nicht vorgesehen war. Meine Anfrage ist auf kein Themengebiet bezogen.

Von: Rin-Znegvan Nygraqbes

Antwort von Thomas Wiebe (SPD) 16. März. 2006 - 19:32
Dauer bis zur Antwort: 4 Tage 2 Stunden

Liebe Frau Altendorf !

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die nachstehend so kurz wie möglich beantworten möchte !

Im Falle einer Wahl in den Landtag Sachsen-Anhalts möchte ich mich vorwiegend um drei politische Schwerpunkte kümmern:

1.) Gesundheitspolitik: Obwohl die Rahmenbedingungen für die Gesundheitspolitik durch die Bunderegierung in Berlin beschlossen werden, glaube ich, daß man sich auch regional in die aktuelle Diskussion um die Zukunft unseres Gesundheitswesens einmischen sollte. Besonders wichtig für Sachsen-Anhalt ist aber auch die Zukunft der ärztlichen Versorgung, besonders in ländlichen Gebieten. Breits jetzt zeichnet sich regional eine Ärztemangel ab, der sich in den nächsten Jahren noch erheblich verstärken wird, wenn keine Gegenmaßnahmen getroffen werden. Dies wird auch zunehmend die Bevölkerung (sprich Patienten) spüren, da bereits jetzt Arztpraxen ohne Nachfolger schließen müssen. Als Gegenmaßnahmen muß die ärztliche Tätigkeit für den Nachwuchs wieder attraktiver werden. Das geht zum Beispiel durch regionale Förderung junger, niederlassungswilliger Ärzte, Bürokratieabbau und nicht zu letzt auch durch eine faire, angemessene Bezahlung der erbrachten Leistungen.

2.) Förderung von Forschung und Wissenschaft : Sachsen-Anhalt benötigt eine, auch überregional und ínternational konkurrenzfähige Forschungslandschaft.
Deshalb ist für mich Förderung von Forschung und Wissenschaft gleichzeitig auch aktive Wirtschaftsförderung. Die Effekte darf man aber kaum von heute auf morgen erwarten. Die Kürzung der Hochschulmittel durch die amtierende CDU/FDP Landesregierung war da m.E. genau das falsche Signal, trotz angespannter Haushaltslage! Dies sollte korrigiert werden. Hier kann es demnach nur heißen; "Nicht kleckern, sondern klotzen !"

3.) Förderung der Landehauptstadtfunktion Magdeburgs: Eine bessere Förderung und Vermarktung Magdbeurgs als Landeshauptstadt hat positive Ausstrahlung auch auf das unmittelbare Umland und ganz Sachsen- Anhalt. Für Gäste, auch potentielle Inverstoren, stellt die Landeshauptstadt meist einen ersten Anlaufpunkt dar und ist damit auch die Visitenkarte des Landes.
Es sollte also ein Hauptstadtvertrag zwischen Landesregierung und Stadt geschlossen werden, wo zum Beispiel auch die Weiterentwicklung der Infrastruktur der Landesregierung, seiner Ministerien und nachgeordneter Verwaltungsstrukturen festgelegt werden könnte.

Für weitere Nachfragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen !

Dr. Thomas Wiebe