Dr. Matthias Pröfrock
CDU
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Frage von Gubznf Fpuüyyre an Dr. Matthias Pröfrock bezüglich Arbeit und Wirtschaft

# Arbeit und Wirtschaft 09. März. 2011 - 18:38

Sehr geehrter Herr Dr. Pröfrock!

Ich bedanke mich für Ihre am 8.03.11 erfolgte Antwort auf die von mir am 6.03.11 gestellten Fragen und freue mich, dass Sie sich darüber freuen, dass Ihre Antworten auch in Hessen Interesse finden.

Sie schreiben in oben benannter Antwort, Zitat Herr Dr. Pröfrock:

"1. Lohnfindung ist Aufgabe von Arbeitgeber und Arbeitnehmer bzw. der Tarifparteien. Die Politik sollte sich da nach Möglichkeit raushalten".

http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_matthias_proefrock-546-41771--f287008...

Dieser Ansicht würde ich zustimmen, hätte ich das Gefühl, das die benannten Parteien dieser Aufgabe in sozialpolitischer Hinsicht gerecht werden würden. Dem scheint aber mitnichten so zu sein, wenn seit Jahren eine stetige Ausweitung des Niedriglohnsektors beobachtet werden muss.

Wo die bisherigen Strukturen versagen, darf sich der Staat nicht abseits stellen

Frage 1:

Lassen Sie ohne Mindestlöhne nicht die Verarmung arbeitender Menschen zu?

Sie schreiben in oben verlinkter Antwort:

"Bei Einführung eines generellen Mindestlohnes würden viele Jobs ganz verschwinden,
das wäre meines Erachtens schlechter."

Frage 2:

Worauf stützen Sie diese Behauptung?

Frage 3:

Selbst wenn Ihre Befürchtung in Teilen zutreffen sollte, kann man Jobs unterhalb eines Mindestlohns überhaupt noch als Erwerbsarbeit bezeichnen, die es wert wäre verteidigt zu werden?

Sie weisen auf die Möglichkeit im Fall e geringfügiger Entlohnung auf die Möglichkeit diese ungenügenden Löhne von staatlicher Seite aus aufzustocken.

Ich habe dafür kein Verständnis:

Frage 4:

Warum sollen die ausgebluteten Staatskassen teilweise die Aufgabe übernehmen,
die jedem Arbeitgeber obliegen sollte(?):
Für gute Arbeit sind gute menschenwürdige Löhne zu zahlen!

Zu Ihrem Hinweis, dass wer arbeitet, mehr in der Tasche haben sollte als jemand, der nicht arbeitet,
erlaube ich mir

Frage 5:

Wäre das nicht endlich der Fall bei einem Mindestlohn?

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller

Von: Gubznf Fpuüyyre

Antwort von Matthias Pröfrock (CDU)

Sehr geehrter Herr Schüller,

ich habe Ihre Fragen ausführlich beantwortet. Sie haben sich Ihre Meinung ja offensichtlich bereits gebildet und für die Partei Die Linke bei den Kommunalwahlen kandidiert. Ich kann und will daher mit Ihnen hier keine Privatdiskussion führen. Ich bin lieber für die Bürgerinnen und Bürger in meinem Wahlkreis da als mit Ihnen über Ihre Planwirtschaftsideen zu diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Matthias Pröfrock

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