Dr. Helmut Fleck
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Frage von Vatzne Crgmbyq an Dr. Helmut Fleck bezüglich Bildung, Kultur, Forschung und Technologie

Sehr geehrter Herr Dr. Fleck

Warum soll ich als gläubiger Katholik die "Volksabstimmung" wählen?
Warum wechselt Ihre Partei ständig den Namen?
Wie stehen Sie zu Abtreibung?
Wie stehen Sie zu dem zunehmenden Einfluss des Islam auf Deutschland?
Was sagen Sie zu einem Gottesbezug in der Europäischen Verfassung?
Was sagen Sie zur Homolobby in Brüssel und anderswo?
Sind Sie selber Christ?

Ich freue mich von Ihnen zu hören!

Ihr Ingmar Petzold

Von: Vatzne Crgmbyq

Antwort von Helmut Fleck (Ab ...)

Sehr geehrter Herr Petzold,

Ab jetzt...Bündnis für Deutschland, für Demokratie durch Volksabstimmung -Volksabstimmung- freut sich über Ihre Fragen und beantwortet diese sehr gerne, u.a. weil die Fragenstellung bemerkenswert und typisch für das etablierte Parteiensystem in Deutschland ist und das Grundgesetz heute 60 Jahre alt wird.

Sie stellen Fragen, erwarten dann bestimmte ideologische Antworten und sortieren die Person oder Partei dann nach “links“ oder “rechts“ und sprechen Ihr persönliches oder das Urteil Ihrer Partei. Das Volk vergessen Sie dabei völlig. Sie fragen überhaupt nicht, was das Volk eigentlich will oder braucht. Im Grundgesetz (GG) vom 23.05.1949 ist die Volkshoheit (siehe Art. 20 (2) Satz 1 GG) festgeschrieben, nicht die Parteienhoheit. Die Parteien sollen bei der politischen Willensbildung des Volkes mitwirken (siehe Art. 21 (1) GG), gute Gesetze im Interesse des Volkes machen und die dann beschließen. Da seit ca. 20 Jahren nur noch gegen das Volk gerichtete Lobbypolitik gemacht wird, fordern wir Volksabstimmungen zu wichtigen Sachfragen nach Schweizer Vorbild. Nun zu Ihren Fragen:

Warum sollen Sie als gläubiger Katholik "Volksabstimmung" wählen?

Antwort: "Uns ist völlig egal, welcher Religion Sie angehören. Bezüglich Religion sind wir vollkommen neutral. Im beim Bundeswahlleiter hinterlegten Grundsatzprogramm der "Volksabstimmung" sind keine Aussagen zu Religionen gemacht. Die "Volksabstimmung" kann also jeder wählen, ganz egal welcher Religion er angehört."

Warum wechselt die Partei ständig den Namen?

Antwort: "Der Name "Ab jetzt...Bündnis für Deutschland" ist seit Gründung am 29.06.1997 nicht geändert worden, auch nicht die Zielsetzung, "Demokratie in Deutschland zu verwirklichen" (siehe § 1 (4) Bundessatzung). Gemäß dieser
Zielsetzung wurde ergänzend klargestellt, welche Art von Demokratie das sein soll. Wenn Art. 20 (2) und Art. 21 (1) GG zu erfüllen ist, muss das eine
"Demokratie durch Volksabstimmung" sein. Deshalb wurde die Kurzbezeichnung "Deutschland" in "Volksabstimmung" geändert."

Wie stehen Sie zur Abtreibung?
Antwort: "Das Grundsatzprogramm "Volksabstimmung" sagt im Abschnitt "Bevölkerungs-, Familien- und Rentenpolitik" zur Abtreibung: "Der legalisierten Abtreibung, u.a. aus sozialen Gründen (jährlich 300.000 Kinder, seit 1976 über neun(!) Millionen Kinder, siehe Georg Paletta, "Das Leben eines Steylers", S. 79/81, Aula-Verlag 2007) ist entgegenzuwirken. Der Hausfrau als Mutter gebührt höchste Anerkennung. Die Erziehung ist in der Verantwortung der Familie zu belassen. Wir fordern für den generativen Beitrag der Mutter eine ihrem Beitrag angemessene Altersrente. Familien mit Kindern sind weitgehend von Steuern und Abgaben zu entlasten.""

Wie stehen Sie zu dem zunehmenden Einfluss des Islam auf Deutschland?

Antwort: "Die Frage ist mit "Volksabstimmung" oben beantwortet. Wie das Volk leben will, soll das Volk entscheiden (Volkshoheit Art. 20 (2) Satz 1 GG)."

Was sagen Sie zu einem Gottesbezug in der Europäischen Verfassung?
Antwort: ""Volksabstimmung" glaubt, dass dieser Bezug dem Volkeswillen in den 27 EU-Ländern entspricht. Wir haben keine nennenswerten Proteste dagegen vernommen."

Was sagen Sie zur Homolobby in Brüssel und anderswo?
Antwort: "Die geschlechtliche Orientierung ist wohl genetisch bedingt, die jeder von Geburt an hat und nicht ändern kann. Deswegen jemand zu diskriminieren o.ä., gehört sich nicht. Wenn es da aber eine "Lobby" gibt, ist das nicht in Ordnung. Sie ist mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz Art. 3 (1) GG und Art. 20 (2) Satz 1 GG unvereinbar.

Sind Sie selber Christ?
Antwort: "Ja!"

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zu Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Fleck

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