Dr. Edmund Geisen
FDP
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Frage von Treq Ohatnegm an Dr. Edmund Geisen bezüglich Finanzen

# Finanzen 21. Juli. 2012 - 23:13

Lieber Herr Dr. Geisen,

Nach bereits zwei Fragen/Kommentaren zur PIIGS-Rettung, nun erneut eine Bitte zur Aktualisierung Ihres Standpunktes, da Sie am 9.02. meinten "Was jetzt folgt, muss noch abgewartet und neu gewertet werden":

Würden Sie es derzeit Ihren Wählern empfehlen Privatvermögen freiwillig in griechische, spanische, italienische oder auch franz. Anleihen anzulegen?

Falls Ihre Antwort ´Nein" lautet, würde mich interessieren wie weit Sie mit Ihrer Zustimmung von sog."Rettungspaketen" gehen werden? Also ob Sie auch in Zukunft dt. Steuerzahler zwingen deren Geld dort zu ´investieren´.

Um eine Antwort, die nicht die Argumente des Friedens in Europa, Völkerverständigung, etc.... bemüht, (denn der/die wird durch die derzeitige Politik eindeutig verschlechtert), wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. Bungartz

Von: Treq Ohatnegm

Antwort von Edmund Geisen (FDP)

Lieber Herr Bungartz,

Danke für Ihre erneute Anfrage, die ich gern beantworte.

Die bisherigen Schritte zur Euro-Stabilisierung waren m.E. die Richtigen.

Negative Auswirkungen daraus hat es für die Deutschen Steuerzahler bislang nicht gegeben.

Brauchbare Alternativen zur deutschen- und europäischen Euro-Politik wurden von keiner Seite - auch nicht von der Wissenschaft - aufgezeigt.

Ich bin sicher, dass die bisherigen und auch zukünftige Euro-Stabilisierungsmechanismen allen Bürgerinnen und Bürgern - auch den deutschen Steuerzahlern - letztendlich zu Gute kommen, als eine völlige politische Unterlassung.

Ich bin kein Finanzberater, wenn ich allerdings Privatvermögen in einem europäischen Land anzulegen beabsichtigte, würde ich nach länderspezifischen Wirtschaftsbereichen bzw. Alleinstellungsmerkmalen abwägen und dies auf Langfristigkeit einschätzen.

Jedes Land hat seine relativen Vorzüge, das wird auch so bleiben und das trägt auch zur Ausgewogenheit und Vielfältigkeit in Europa bei.

Deutschland gehört zu Europa und dies soll so bleiben.

Mit freundlichen Grüßen
Edmund Geisen

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