Wilfried Meißner
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Frage von Oreaq Evrqre an Wilfried Meißner bezüglich Inneres und Justiz

# Inneres und Justiz 19. Sep. 2013 - 14:47

Sehr geehrter Herr Meißner,

ich las Ihre Verwaltungsgerichts- Klage

http://www.wilfriedmeissner.de/pdf/30.04.2013%20Klage%20mit%20Anlagen,%2...
und die Erwiderung des Thüringer Landesverwaltungsamtes

http://www.wilfriedmeissner.de/pdf/27.06.2006%20verfristet%20eingegangen...

in Ihrer Approbationssache, von der Sie schreiben, es handele sich um ein Berufsverbotsverfahren.

Gibt es Bewegung in der Sache, vielleicht einen Verhandlungstermin?

Ich versuchte außerdem im Netz nach Erfahrungsberichte über Sie als Dipl. med. Wilfried Meißner zu erhalten hier gibt es keine Beschwerden über Sie aber Sie beschweren sich erheblich über falsche Gesetzesauslegungen.

Ist es völlig auszuschließen das man Berufsverbot erhalten kann wenn man auf Missstände hinweist?

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Rieder

Von: Oreaq Evrqre

Antwort von Wilfried Meißner (par...) 19. Sep. 2013 - 17:26

Sehr geehrter Herr Rieder,

in Bezug auf das anhängige Verwaltungs-Gerichtsverfahren gibt es derzeit weder eine für mich erkennbare Bewegung noch einen Verhandlungs-Termin. Wenn Sie mich fragen, ob es völlig auszuschließen ist, daß Berufsverbote verhängt werden gegen Personen, die auf Mißstände hinweisen, so verneine ich das.
In meinem Fall gehe ich davon ebenso aus, wie in den Fällen der hessischen Steuerfahnder und z.B. des Rechtsanwaltsassesors Schmidt
http://www.zeit.de/1986/49/wer-sich-nicht-anpasst und anderer Juristen.

Jeweils geht es unter anderem um den Versuch, den Betroffenen mit psychiatrischen Etiketten kommen zu wollen.
Willkürlich behauptete - nicht aufgrund beweisbarer Anknüpfungstatsachen nachvollziehbar gemachte - Zweifel an der Fähigkeit Betroffener, ihren Beruf ordentlich auszuüben, sollen durch Ärzte im Rahmen von Begutachtungen ausgeräumt werden.
Derzeit bemühen wir uns, die Sicherheit Betroffener zu verbessern durch Einführung der Pflicht zur lückenlosen videografischen Dokumentation des Explorationsgespräches für den Fall, daß Anknüpfungstatsachen vorliegen, welche die Aufforderung zur Untersuchung plausibel machen. Denn leider werden immer wieder Datenmanipulationen beklagt. So sollen immer wieder einmal unrichtige - aber Entscheidungserhebliche bzw. Schicksal bestimmende - Daten im Gutachten aufgetaucht sein, die schlicht erfunden worden waren.
Eine lückenlose Videografie - am besten schon ab Aufklärung des Probanden - würde der Manipulationsmöglichkeit bei den Rohdaten den Boden entziehen und korruptes bzw. kriminelles Handeln von Ärzten und Dipl.- Psychologen erschweren, die wohl nicht ganz selten mit der Verwaltung eine engere Beziehung eingehen, als berufsethisch erlaubt.
Eine vor Jahren (2005) erstmals veröffentlichte Transparenzinitiative pro Videografie finden Sie im "Hausner Kommentar"
http://www.lets-goerg.de/dokumente/HausnerKommentar_Videographie_Forensi...
.
Die Forderung, die Videodokumentation in die Zivil- bzw. Strafprozeßordnung zu bringen, wäre ein wichtiges Ziel.

Willkürliche - vermittels psychiatrischen Etikettenschwindels zustande kommende - Berufsverbote wären dann nicht mehr möglich.

In meinem Fall geht es aber zunächst erst einmal um die Frage, wie Zweifel entstehen im Kopf des - angeblich - Zweifelnden, der in der Lieberknecht- Administration sitzt, Zweifel an meinen beruflichen Fähigkeiten behauptet, aber bis heute für mich und andere gar nicht nachvollziehbar macht.

Mir kommen übrigens seit langem Zweifel an der Redlichkeit der Sachbearbeiter dort, wie Sie vielleicht auch gelesen haben.

Fragen, ob sie für das GGfeindliche Scientology-Betrugs- und Verschwörungs-System ("Clear Germany") Partei ergriffen haben bzw. arbeiten, beantworten sie einfach nicht. Das sind Tatsachen, keine Träumereien.

Mit frdl. Grüßen

W. Meißner