Christoph Matschie

| Kandidat Thüringen 2009-2014
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Jahrgang
1961
Wohnort
Jena
Berufliche Qualifikation
Mechaniker, Krankenpflegehelfer, Diplom-Theologe
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Landes- und Fraktionsvorsitzender
Wahlkreis

Wahlkreis 37: Jena I

Wahlkreisergebnis: 26,9 %

Parlament
Thüringen 2009-2014

Die politischen Ziele von Christoph Matschie

Die SPD setzt auf eine Politik des Zusammenhalts. 20 Jahre nach der friedlichen Revolution wollen wir wieder Mut machen und zeigen, dass Freiheit, soziale Sicherheit und ökologische Verantwortung keine Widersprüche sind. Wir arbeiten für ein Thüringen, in dem alle die besten Chancen haben.

Wir stabilisieren unsere Wirtschaft und helfen Unternehmen in der Krise.

Gute Arbeit muss fair entlohnt werden. Wir sind gegen die Billiglohn-Strategie der CDU und setzen uns für gute Löhne und einen gesetzlichen Mindestlohn als Schutzgrenze ein.

Wir investieren in die Zukunft unserer Kinder. Für eine bessere frühkindliche Bildung in den Kindergärten werden wir 2.000 neue Erzieherstellen schaffen.

Wir wollen den Bedürfnissen unserer Kinder besser gerecht werden. Deshalb ermöglichen wir gemeinsames Lernen bis zur 8. Klasse und fördern individuelle Betreuung im Unterricht.

Wirtschaftspolitik und neue Energiepolitik sind keine Gegensätze. Wir werden den Einsatz erneuerbarer Energien und effizienter Technik ausbauen und damit Arbeitsplätze schaffen.

Wir sorgen für mehr Polizei auf der Straße und bessere Bedingungen für die Polizeibeamten. Konsequent gehen wir gegen Rechtsextremismus vor.

Über Christoph Matschie

Als Sohn einer Krankenschwester und eines Pfarrers wurde ich am 15. Juli 1961 in Mühlhausen im Nordwesten Thüringens geboren. Mit fünf Geschwistern war es selten langweilig. Nach dem Umzug der Familie nach Südthüringen besuchte ich die Schule in Schwarza und machte in Zella-Mehlis eine Berufsausbildung zum Mechaniker mit Abitur. Eigentlich wollte ich Arzt werden und ging nach Erfurt, um zunächst als Krankenpfleger zu arbeiten. Allerdings blieb mir das Medizinstudium zur DDR-Zeit versagt. Ich entschied mich dann für ein Theologiestudium in Rostock und Jena, das ich 1989 mit Diplom abschloss.

In Jena habe ich mich von Anfang an wohl gefühlt. Jena ist eine offene Stadt. Hier begann auch mein neuer Weg. Politisch interessiert war ich schon immer. Im Herbst 1989 wollte ich mich auch offen engagieren. So führte mein Weg in die Politik. Ich habe beim Aufbau der ostdeutschen SPD mitgewirkt und saß für sie am Zentralen Runden Tisch in Berlin. 1990 wurde ich in den ersten gesamtdeutschen Bundestag, damals noch in Bonn, gewählt.

1995 lernte ich bei einem Vortrag Mitslal Kifleyesus kennen. Nicht nur vom Namen her keine waschechte Thüringerin. Mitslal ist in Äthopien geboren, lebte aber damals bereits viele Jahre in Brüssel. Zwei Jahre später haben wir geheiratet. Heute haben wir zwei fröhliche Kinder. Felix und Josephine haben eine Halbschwester, Frederike. Sie ist mein erstes Kind und studiert heute in Jena.

Mein politischer Weg führte 2001 in den SPD-Bundesvorstand. 2002 wurde ich Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. 2004 entschied ich mich, diese Erfahrungen in Thüringen voll einzubringen. Hier arbeite ich seitdem als Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag. Mit Herz, Verstand, Engagement, Können, Wissen und dem Willen, auch immer auf jene zu achten, die nicht so schnell laufen können, arbeite ich für die Menschen im Land. Seit Juni 2009 bin ich auch im Jenaer Stadtrat.

Als Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl am 30. August möchte ich die Wahl gewinnen, um dann als Ministerpräsident eine bessere Politik für Thüringen machen zu können.

Vita

* Geboren am 15.07.1961 in Mühlhausen/Thüringen.
* Fünf Geschwister. Verheiratet mit Mitslal Kifleyesus, 3 Kinder.
* Berufsausbildung als Mechaniker mit Abitur in Zella-Mehlis.
* Krankenpflegehelfer an der Medizinischen Akademie Erfurt.
* Theologiestudium in Rostock und Jena; Diplom 1989.
* Freizeit: Free Climbing, Motorrad, Bergsteigen.

Politische Laufbahn

* Oktober 1989 Mitglied der SDP, später SPD.
* 1989/90 Vertreter der SDP/SPD am zentralen Runden Tisch.
* Mitglied des Präsidiums der SPD in der DDR.
* 1990 - 2004 Mitglied des Deutschen Bundestages.
* Seit 1994 Mitglied des Vorstands der SPD-Bundestagsfraktion.
* 1998 - 2002 Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
* Seit Nov. 1999 Landesvorsitzender der SPD Thüringen.
* Seit Nov. 2001 Mitglied im SPD-Bundesvorstand.
* 2002 - 2004 Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung.
* Seit 2004 Mitglied des Thüringer Landtages, Vorsitzender der SPD-Fraktion.
* Seit 2005 Mitglied im Präsidium der SPD.

Alle Fragen in der Übersicht
# Arbeit 29Aug2009

Warum wollen Sie, falls DIE LINKE stärkste Partei in Thüringen wird, Ministerpräsident werden, obwohl dies doch eigentlich Herrn Bodo Ramelow...

Von: Xngunevan Znvre

Antwort von Christoph Matschie
SPD

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

# Wirtschaft 29Aug2009

Guten Tag Herr Matschie
Ich habe eine Frage, zu ihren Parteigrundsätzen.
Im Hamburger- Programm von 2007, heist es. Freiheit,...

Von: Bryfare Yhgm

Antwort von Christoph Matschie
SPD

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

Sehr geehrter Herr Matschi,

mein Name ist und ich studiere an der FSU in Jena. Seit diesem Semester gilt das Studententicket für ganz...

Von: Avan Fpuyrtry

Antwort von Christoph Matschie
SPD

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

In Jena ist zur Zeit die Diskussion zur Kommunalisierung der Schulen entbrannt. Welche Haltung beziehen Sie dazu? Ist diese Idee wirklich eine...

Von: Tvfryn Fpuvycc

Antwort von Christoph Matschie
SPD

(...) Das Konzept des längeren gemeinsamen Lernens wird von der übergroßen Mehrheit der Thüringer Bevölkerung getragen. Das wissen wir aus einer ganzen Reihe repräsentativer Umfragen. (...)

# Umweltpolitik 24Aug2009

Sehr geehrter Herr Matschie,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Leider stimmen Ihre Zahlen nicht, weder der Anteil am...

Von: Fira Evpugre

Antwort von Christoph Matschie
SPD

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

# Umweltpolitik 24Aug2009

Sehr geehrter Herr Matschie,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Leider stimmen Ihre Zahlen nicht, weder der Anteil am...

Von: Fira Evpugre

Antwort von Christoph Matschie
SPD

Sehr geehrter Herr Richter,

den Bericht zur Studie "Situation der erneuerbaren Energien in Thüringen. Bestand, Potentiale, Perspektiven"...

Sehr geehrter Herr Matschie,

beim Vergleich der Wahlprogramme der Parteien, die sich in Thüringen zur Wahl stellen, habe ich folgendes...

Von: Jramry Ureznaa

Antwort von Christoph Matschie
SPD

(...) Darüber hinaus gilt: Die Entscheidung keinen Kandidaten der Linken in das Amt des Ministerpräsidenten zu wählen, wurde von den Mitgliedern der Thüringer SPD getroffen. Die Linke muss sich entscheiden, ob sie Protestpartei sein will oder Regierungsverantwortung tragen will. Solange das nicht klar ist, kann man ihr die Führung einer Landesregierung nicht überlassen. (...)

Zusatzversorgungssystem der technischen Intelligenz – Stichtagsregelung

Sehr geehrter Herr Matschie,

leider fehlt mir noch Ihre...

Von: Jbystnat Jbaqerwm

Antwort von Christoph Matschie
SPD

Sehr geehrter Herr Wondrejz,

Die Antwort finden Sie nun hier bei Abgeordnetenwatch unter Ihrer Frage vom 31.07.2009

Mit freundlichen...

Zusatzversorgungssystem der technischen Intelligenz – Stichtagsregelung

Sehr geehrter Herr Matschie,

leider fehlt mir noch Ihre...

Von: Jbystnat Jbaqerwm

Antwort von Christoph Matschie
SPD

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

Sehr geehrter Herr Matschie,

Weder Parteiprogramme noch unbestimmte Versprechungen sondern persönliche Wahrhaftigkeit und mögliche...

Von: Tbgguneqg Fpuzvqg

Antwort von Christoph Matschie
SPD

(...) Ich glaube, mit der Beteiligung einzelner Abgeordneter an einem Projekt dieser Dimension ist es nicht getan. Abgesehen davon, dass so nicht ausreichend Mittel zusammen kommen würden, denke ich, dass symbolische Politik an eben dieser entscheidenden Stelle fehl am Platz ist. Zielführender ist eine Selbstverpflichtung, dass wir alles unternehmen werden, um Thüringen zum Bildungsland Nummer eins zu machen. (...)

Sehr geehrter Herr Matschie,

ich habe eine Frage und zwar: Wie sehen Sie die situation bzw. das Thema ,,Soldaten im Irak"?

Von: Gubznf Xyrva

Antwort von Christoph Matschie
SPD

(...) es gibt keine deutschen Truppen im Irak. Diese Entscheidung von Kanzler Schröder war richtig. (...)

Herr Matschie!

Meine Tochter(20) absolviert nach ihrem Gym.eine staatliche Ausbildung in Weimar, ohne Lehrlingsgeld, bekommt aber auch kein...

Von: Fnovar Zvpunry

Antwort von Christoph Matschie
SPD

(...) 2) Eine Landesregierung unter meiner Verantwortung wird im Bundesrat die Initiative ergreifen, um das SGB II zu verbessern und bestehende Gesetzeslücken zu schließen. Wir werden uns dabei von dem Ziel leiten lassen, die individuelle Förderung zu verbessern. (...)

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