Christa Goetsch
DIE GRÜNEN
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Frage von cnhy fnpufr an Christa Goetsch bezüglich Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft

Wie beurteilen Sie den Umstand, dass Frau Böehlich die über hundert Solidaritätserklärungen Altonaer Bürger mit dem Stadtcafe demonstrativ und vor Zeugen in den Müll geworfen haben soll ?

Von: cnhy fnpufr

Antwort von Christa Goetsch (GRÜNE)

Sehr geehrter Herr Sachse,

Frau Boehlich hat nach eigenem Bekunden die Karten zur Kenntnis genommen. Sie war über den Inhalt der Karten allerdings tatsächlich sehr verärgert, da er schlicht falsch ist. Wir haben mehrfach darauf hingewiesen, dass es keinen Abriss des Hundertwasser Cafes mit der GAL geben wird. Trotzdem werden diese Karten an BürgerInnen verteilt und es wird ihnen bewusst der Eindruck vermittelt, dass die GAL den Abriss plant. Besonders bedauerlich und rechtlich nicht in Ordnung ist der Umstand, dass sich niemand zu den Postkarten bekennt. Es gibt keinen Urheber bzw. Verantwortlichen für den Text. Das bedeutet, dass hier Menschen etwas unterschreiben ohne zu wissen, mit wem sie es zu tun haben, woher die Informationen kommen und ob sie überhaupt stimmen. Solche vorgedruckten, urheberrechtlich ungeklärten Vorwürfe falschen Inhalts hat Frau Boehlich dann weggeworfen - nachvollziehbar wie ich finde.

Anbei sende ich Ihnen noch den Text einer Anzeige, die die GAL-Altona letzte Woche in der taz geschaltet hat, um den Unwahrheiten, die zur Zeit offenbar wissenlich verbreitet werden, entgegen zu treten. Ich hoffe, dass Haltung der GAL in der Frage des Erhaltes des Hundertwasserhauses damit eindeutig geklärt ist.

"GAL-Altona für den Erhalt des Hundertwasser-Hauses. Derzeit wird von einzelnen Personen der Eindruck erweckt, der Abriss des Hundertwasser-Hauses an der Behrigstraße sei beschlossene Sache und würde von der GAL befürwortet. Das ist FALSCH. Es wird wissentlich die Unwahrheit behauptet. Vorstand und Fraktion der GAL-Altona setzen sich für den Erhalt des Hauses ein. Ein Abriss kommt nicht in Frage. In der letzten Sitzung der Bezirksversammlung am 31. Januar haben dies GAL und CDU mit einem Beschluss deutlich gemacht. NIEMAND WILL DEN ABRISS - DIE GAL SCHON GAR NICHT!" (Anzeige in der taz hamburg vom 16./17.2.2008)

Mit freundlichen Grüßen

Christa Goetsch