Brigitte Freihold

| Kandidatin Rheinland-Pfalz
Brigitte Freihold
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Jahrgang
1955
Wohnort
Pirmasens
Berufliche Qualifikation
Lehrerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 47: Pirmasens-Land

Wahlkreisergebnis: 3,0 %

Liste
Landesliste, Platz 3
Parlament
Rheinland-Pfalz

Die politischen Ziele von Brigitte Freihold

Für gute Arbeit, gute Löhne und eine gute Rente muss prekäre Beschäftigung zurückgedrängt, der gesetzliche Mindestlohn auf 12 Euro erhöht werden und jährlich mit dem Produktivitätsfortschritt steigen. Das gesamte Lohngefüge muss deutlich angehoben und an die wirtschaftliche Entwicklung angepasst werden. Steigende Löhne und Gehälter sind Basis und Garant der sozialen Sicherungssysteme und damit des Sozialstaats insgesamt. Durch die immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen Arm und Reich werden der soziale Frieden gefährdet, werden Investitionen in Infrastruktur, Wissenschaft, Bildung, Gesundheit und Kultur verhindert und letztendlich der Staat als Garant einer demokratischen, am Gemeinwohl orientierten Gesellschaft insgesamt aufs Spiel gesetzt. Wir wollen, dass alle Menschen einen fairen Anteil an dem Reichtum erhalten, der in unserem Land erwirtschaftet wird. Wir wollen ein Land und Städte und Gemeinden, die die wichtigen Aufgaben der Daseinsvorsorge, der Bildung, der Gesundheitsfürsorge und des Sozialstaates, der öffentlichen Sicherheit und des Umweltschutzes, der Mobilität und der Kultur tatsächlich übernehmen können. Die Frage einer gerechten Verteilung des erwirtschafteten Wohlstands ist und bleibt daher die Schlüsselfrage des 21. Jahrhunderts.

Über Brigitte Freihold

Geboren am 9. April 1955 in Kaiserslautern, geschieden, zwei Töchter im Alter von 19 und 25 Jahren. Lehrerin für Grund- und Hauptschule mit den Fächern Deutsch und Kunst. Eintritt in die WASG 2005, seit 2007 Vorsitzende Stadtverband DIE LINKE Pirmasens, seit 2013 stellvertretende Landesvorsitzende in Rheinland-Pfalz, seit 2014 Mitglied im Bezirkstag der Pfalz, seit 2014 Stadtratsfraktion DIE LINKE Pirmasens. Sozialistische Linke, Mitglied in der Landesfachgruppe Grundschulen der GEW, Mitglied im Kinderschutzbund, Deutscher Frauenring, Stopp Ramstein und Friedensinitiative Pirmasens, AK Mut gegen Rechts.

Alle Fragen in der Übersicht
# Finanzen 5März2016

Ich lese bei Ihnen immer Armut bekämpfen. Wie wollen Sie das machen? (...)

Von: Oehab Csöuyre

Antwort von Brigitte Freihold
DIE LINKE

(...) DIE LINKE fordert deshalb eine armutsfeste Mindestrente. Das Rentenniveau soll wieder auf 53 Prozent angehoben und die ungerechten Abschläge für Erwerbsgeminderte ebenso gestrichen werden wie die Rente erst ab 67. (...)

# Wirtschaft 1März2016

(...) wie stehen Sie und Ihre Partei zu TTIP und CETA. Werden Sie versuchen das Abkommen zu stoppen? (...)

Von: Fnovar Fghz

Antwort von Brigitte Freihold
DIE LINKE

(...) Selbstverständlich wird sich DIE LINKE auf allen politischen Ebenen für einen Stopp der Verhandlungen über die sogenannten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA einsetzen. (...) Derzeit finden zwischen der EU, USA und Kanada Geheimverhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP (EU-USA), zum Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA (EU-Kanada) und zum Handel mit Dienstleistungen TiSA (EU-multilateral) statt – unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit. (...) Im Zentrum der TTIP-Verhandlungen steht das gegenseitige Absenken von „nichttarifären Standards“ im ökologischen und sozialen Bereich. (...) DIE LINKE Rheinland-Pfalz fordert: Stoppt TTIP, stoppt die Privatisierungswelle und den Ausverkauf des kommunalen Eigentums! (...)

Die AfD will den Mindestlohn abschaffen, die Linke fordert einen höheren Mindestlohn. Was hat dies eigentlich mit Landespolitik zu tun?

Von: Xynhf-Hjr Fpurvoreg

Antwort von Brigitte Freihold
DIE LINKE

(...) Wir fordern deshalb die Landesregierung auf, bei den Tarifabschlüssen im öffentlichen Dienst mit gutem Beispiel und guten Lohnabschlüssen voran zu gehen, keine öffentlichen Aufträge an Unternehmen oder deren Subunternehmen zu vergeben, die den Mindestlohn nicht einhalten und durch verstärkte Kontrollen dafür zu sorgen, dass die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. DIE LINKE fordert eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns auf 10 Euro und eine regelmäßige Anpassung an den Produktivitätsfortschritt. Dumpinglöhne, sachgrundlose Befristungen, unentgeltliche Dauerpraktika und Werkverträge zum Unterlaufen des Mindestlohns müssen gesetzlich verboten werden. (...)

29Feb2016

(...) Die Bildungspolitik der Linken ist von Gleichmacherei geprägt. Was soll eine Schule für alle bringen und wer fördert die höher Begabten?

Von: Cngevp Cöuyr

Antwort von Brigitte Freihold
DIE LINKE

(...) Bildung gehört in die öffentliche Hand und muss demokratisch gestaltet werden. Privatisierungstendenzen im Bildungsbereich sind entschieden entgegen zu wirken. Bildung ist keine Ware und darf deshalb nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. (...)

Die Linke veranstaltet zur Wahl mal wieder ein „Wunschkonzert“ an Forderungen. Wer soll das eigentlich bezahlen und wie soll das gehen? (...)

Von: Oreaq Fpujnem

Antwort von Brigitte Freihold
DIE LINKE

(...) Demgegenüber besitzen die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung mehr als alle anderen zusammen. Die Armutsgefahr in unserem Land steigt, Rheinland-Pfalz steht im Vergleich der Bundesländer auf einem traurigen zweiten Platz der höchsten Armutsgefährdung. Betroffen sind überdurchschnittlich viele ältere und junge Menschen, bei den Alleinerziehenden besteht bei fast jeder zweiten Armutsgefahr. (...)

%
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