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Brigitte Dmoch-Schweren
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Frage von Andreas P. •

Frage an Brigitte Dmoch-Schweren von Andreas P. bezüglich Umwelt

Sehr geehrte Frau Dmoch - Schweren,

das Umweltbundesamt hat ausgerechnet, daß Deutschland bis 2030 aus der Braunkohlenverstromung aussteigen muß, wenn es die Klimaverträge von Paris erfüllen müßte.
Was tut die SPD , damit der Strukturwandel und die klimafreundliche Stromerzeugung bis 2030 gewährleistet ist?
Oder halten Sie an dem Braunkohleausstieg von 2045 fest?

A. P.

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Antwort von
SPD

Sehr geehrter Herr P.,

vielen Dank für Ihre Frage. Die aktuelle Studie "Klimaschutz im Stromsektor 2030 – Vergleich von Instrumenten zur Emissionsminderung" des Bundesumweltamts kommt zu dem Ergebnis: "Für die Erreichung der Klimaschutzziele [hier: Sektorenziele im Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung, erläuternder Einschub] im Stromsektor muss die Erzeugung von Braun- und Steinkohlekraftwerken bis 2030 um mehr als 50% gegenüber dem Jahr 2014 reduziert werden."

Unser Wahlprogramm stellt ausführlich unsere Energie- und Klimaschutzpolitik dar ( https://www.nrwspd.de/wp-content/uploads/sites/2/2017/03/regierungsprogramm_der_nrwspd.pdf ). U. a. ist festgehalten: "Im
Zeitraum 2017–2022 werden insgesamt fünf alte Braunkohlenblöcke in eine Sicherheitsreserve überführt und danach abgeschaltet werden. Mit dem Auslaufen des Tagebaus Inden und der Stilllegung des Kraftwerks Weisweiler werden sich die Emissionen des Rheinischen Reviers bis 2030 nahezu halbieren."

Die Braunkohle in NRW wird demnach ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten.

Mit freundlichen Grüßen
Brigitte Dmoch-Schweren MdL