Björn J. Neumann
ZENTRUM
Profil öffnen

Frage von Ibyxre Tenooreg an Björn J. Neumann bezüglich Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft

Sehr geehrter Herr Neumann,

Sie kandidieren in meinem Bezirk auf Platz 2 der Bezirksliste, wie ich sehe.

Meine Fragen sind:

1. Was sind Ihre politischen Ziele, die Sie umsetzen wollen?

2. Wie ich lesen konnte, haben Sie eine potentielle Karriere in der CDU zugunsten eines Engagementes für Herrn Schill ausgeschlagen und sind nun Kandidat des ZENTRUM. Was hat Sie bewogen sich für das ZENTRUM zu engagieren?

3. Warum sind Sie politisch aktiv?

Es grüßt aus Wandsbek-Mariental,

Volker Grabbert

Von: Ibyxre Tenooreg

Antwort von Björn J. Neumann (ZEN...) 13. März. 2008 - 12:45
Dauer bis zur Antwort: 2 Wochen 6 Tage

Sehr geehrter Herr Grabbert,

bedauerlicherweise kommen meine Antworten auf Ihre Fragen erst nach der Wahl. Aber wie heißt es so schön: Nach der Wahl ist vor der Wahl. Somit nehme ich trotz dessen gern Stellung dazu.

1. Meine Hauptaugenmerk liegt in der Haushalts und Bildungspolitik. Schwerpunkt hier ist mein Engagement für eine kostengünstige Alternative zur geplanten Tunnellösung der U4. Ich favoriesiere hier eine überirdische Lösung in Form eines Aquädukts. Zum einen spart dies ca. 80 Prozent der Kosten gegenüber einer unterirdischen Lösung ein und zum anderen bekämen wir dadurch eine Touristenattrakion mehr in unserer Stadt. Des Weiteren stehe ich unter anderem für eine Abschaffung der Studiengebühren für das Regelstudium plus zwei Semester sowie der Einführung eines kostenlosen HVV Sozialtickets.

2. Diese Frage ist schnell beantwortet. Das ZENTRUM ist sozusagen die politische Mutter der CDU und die Partei Konrad Adenauers gewesen. Nach Auflösung der Offensive D war dies die Partei die mir politisch am nächsten stand. Da ich mein politisches Engagement in Hamburg auf jeden Fall fortsetzen wollte gab es für mich daher keine Alternative zum ZENTRUM unter der Führung meines langjährigen politischen Kollegen Dirk Nockemann.

3. Für einen politisch unzufriedenen Menschen gibt es nur zwei Möglichkeiten diese Unzufriedenheit zu artikulieren. Entweder man enthält sich vollständig der politischen Stimme und geht einfach nicht mehr wählen, oder man wird selber aktiv und versuch seinen Teil dazu beizutragen die Verhälltnisse mit denen man nicht konform geht zu änderen. Ich habe mich für letzteres entschieden und bin daher in eine Partei eingetreten.

Mit freundlichen Grüßen aus Eimsbüttel nach Wandsbek-Mariental,

Björn J. Neumann