Bürgerkandidat Mainz / Bernhard Heck
Bernhard Heck
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Frage von Oreaq Evrqre an Bernhard Heck bezüglich Demokratie und Bürgerrechte

# Demokratie und Bürgerrechte 14. Sep. 2017 - 19:56

Sehr geehrter Herr Heck,

ich bin etwas irritiert über das Interview „Wolfgang Kubicki zu Nebeneinkünften bei Jung & Naiv“.

Bei 1:38 Min äußern sich Herr Kubicki FDP über Abgeordnetenwatch, veröffentlicht bei:

https://www.youtube.com/watch?time_continue=134&v=7ccvtwBwjT0

Ich bitte Sie Ihre guten oder eventuell weniger guten Erfahrungen mit Abgeordnetenwatch hier zu veröffentlichen.

Vorab bedanke ich mich für Ihre wahrheitsgemäße und vollständige Stellungnahme.

Mit freundlichen Grüßen

Oreaq Evrqre

2. Vorsitzender des Vereins Anti-Korruption . Reformation 2014 e.V.

Von: Oreaq Evrqre

Antwort von Bernhard Heck (Ein...) 15. Sep. 2017 - 11:33

Sehr geehrter Herr Evrqre,

hier kann man die Arroganz der "Elite" live erleben. Daß Herr Kubicki Abgeordneter ist und gleichzeitig einem vollen Beruf nachgeht, ist ja der eigentliche Skandal. Nicht weil er durch seinen Beruf korrumpierbar wäre. Sondern weil er Diäten einstreicht und so wie er das beschreibt, für sein Mandat nicht entsprechend zur Verfügung steht. Im Übrigen bin ich dafür, daß alle Abgeordneten (egal ob Landtag, Kreistag oder Bundestag) ihre kompletten Einkünfte offen legen müssen. Nicht aus Neid, sondern aus Gründen der Transparenz.

Mir wurde noch nie von Abgeordnetenwatch irgendetwas für Geld angeboten. Die Möglichkeit mich als Kandidat auf dieser Plattform zu präsentieren ist komplett kostenlos. Und Abgeordnetenwatch hat ganz einfach den Verdienst, daß auch Einzelbewerber ohne großes Budget die Möglichkeit haben sich vorzustellen, wir so an Reichweite gewinnen und die Wähler sich ein Bild machen können.

Ein Großteil der sogenannten Mainstream Presse berichtet nämlich nur im Kleingedruckten über uns, da wir ja sowieso keine Chance hätten. Das firmiert dann unter dem Begriff "abgestufte Chancengleichheit". Von Chancengleichheit konnte ich in während meines Wahlkampfs allerdings nichts erkennen. Parteien bekamen bevorzugte Standplätze. Auch schon in der Zeit, in der Wahlkampf offiziell noch nicht erlaubt war. Und daß Bundestagsabgeordnete während 8 Wochen vor der Wahl die vollen Diäten bekommen, also für den Wahlkampf fürstlich bezahlt werden, hat ja mit Chancengleichheit ebenfalls nichts zu tun.

herzliche Grüße

Bernhard Heck