Jahrgang
1964
Wohnort
Germering
Berufliche Qualifikation
Diplom Psychologin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 215: Fürstenfeldbruck

Wahlkreisergebnis: 9,1 %

Liste
Landesliste Bayern, Platz 5

Eingezogen über die Liste

Parlament
Bundestag

Die politischen Ziele von Beate Walter-Rosenheimer

Zeit Gesellschaft neu zu denken 

In welcher Welt wollen wir leben? Was braucht es, damit alle Menschen gerechte Chancen auf und ein gutes, selbstbestimmtes Leben und Entwicklungsmöglichkeiten haben? Wie können wir unsere Gesellschaft gerechter gestalten? Das sind Fragen, die mich umtreiben, sie sind der Antrieb für meine Arbeit in Bayern und Berlin. 

Denn es kann doch nicht sein, dass immer weniger immer mehr besitzen, dass immer mehr Kinder in Armut leben, dass Alleinerziehenden oft im Alltagsstress die Puste ausgeht und Rentnerinnen und Rentner ihr knappes Budget mit Flaschensammeln aufbessern müssen.

PflegerInnen, ErzieherInnen und PolizistInnen müssen trotz ihrer gesellschaftlich enorm wichtigen Arbeit mit vergleichsweise niedrigen Einkommen über die Runden kommen. 

Für mich ist klar: Eine gerechte Gesellschaft ist die Grundlage für Wohlstand und positive Entwicklung. Ich will eine Gesellschaft, in der Armut und Ausgrenzung keinen Platz mehr haben. Die Sprossen der gesellschaftlichen Leiter dürfen nicht so weit auseinanderliegen, dass Aufstieg kaum möglich ist. Die soziale Herkunft darf nicht über Bildungs- und Teilhabechancen entscheiden. Frauen und Männer sollen für gleiche und gleichwertige Arbeit auch gleich bezahlt werden, Kinder an Klassenfahrten teilnehmen und alte Menschen einen entspannten, sorgenfreien Lebensabend verbringen können. 

Lassen Sie uns zusammen eine lebenswerte Gesellschaft gestalten. Am 24. September ist es Zeit Deutschland gerechter zu machen. 

Zeit nachhaltig zu leben 

Raus ins Grüne. Wandern in den Bergen. Baden in den bayerischen Seen. Wer bekommt da keine Sehnsucht? Die Freude aber ist schnell vorbei, wenn die Blumenwiese ein Gewerbepark, der Wanderweg betoniert und der See voller Nitrate ist. Das ist kein fernes Zukunftsszenario, sondern längst Realität. Jeden Tag verschwinden wertvolle Natur- und Kulturlandschaften. Wichtige intakte Ökosysteme fallen einer unersättlichen Wachstumspolitik zum Opfer. Damit muss endlich Schluss ein. 

Das Projekt einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft lässt sich nicht auf endloses Wachstum und Zerstörung unserer Lebensgrundlagen bauen. Nachhaltigkeit bedeutet, wir dürfen nur so viele Bäume fällen, wie wir pflanzen. Wirtschaft und Ökologie schließen sich nicht aus. Im Gegenteil! Umweltschutz ist sogar Motor einer zukunftsfähigen Wirtschaft. Wir denken Wirtschaft und Umweltschutz zusammen. Denn Umwelt ist zwar nicht alles. Aber ohne Umwelt ist alles nichts. 

Zeit sich einzumischen

Unsere offene Gesellschaft ist kein Geschenk, sondern eine Errungenschaft, für die sich jeder Einsatz lohnt. Demokratie und Freiheit gibt es nur dann, wenn genug Menschen für sie eintreten, sie aktiv gestalten und jeden Tag aufs Neue leben. Gemeinsam haben wir und Generationen vor uns um Vielfalt, Offenheit und Toleranz gerungen. Diese Erfolge werden wir uns nicht von deren Feinden nehmen lassen.

Wir leben heute in einer der sichersten, lebenswertesten und wohlhabendsten Gesellschaften, die es jemals gab. Ich will, dass das auch unsere Kinder und Enkel sagen können. Es stimmt: Demokratie ist nicht einfach. Aber sie lohnt sich, weil sie allen eine Stimme gibt. Keine andere Gesellschaftsform kann die großen Zukunftsfragen unserer Zeit besser beantworten. Sie, die Wählerinnen und Wähler von heute, sind es, die entscheiden, wie die Welt von morgen aussieht. Ich möchte Sie deshalb ermutigen: Melden Sie sich zu Wort! Mischen Sie sich ein! Am 24. September ist es Zeit zu wählen. 

Über Beate Walter-Rosenheimer

Persönlich:

Geboren am 20. November 1964 in Weißenburg (Bayern); evangelisch; fünf Kinder.

1985 Abitur in München. Studium der Kommunikationswissenschaften, Philosophie, Geschichte und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München,
Abschluss zur Diplom-Psychologin.

Freiberufliche Psychologin im Bereich Arbeitspsychologie, Coaching, Klinische Psychologie;
2009 bis 2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bayerischen Landtag mit den Schwerpunkten Wirtschafts-, Industrie-, Gesundheits- und Umweltpolitik.

Politisch:

  • Seit 2008 Kreisrätin und Gleichstellungsreferentin im Kreistag Fürstenfeldbruck
  • Mitglied des Bundestages seit Januar 2012
  • Derzeit (18. Wahlperiode) Sprecherin für Jugendpolitik und Ausbildung der Grünen Bundestagsfraktion
  • Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestags
  • Mitglied im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung
  • Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
  • Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 

Alle Fragen in der Übersicht
# Familie 14Juli2019

(...) Mich betrifft gerade der Elternunterhalt, da meine Mutter (73 Jahre alt) in Berlin ein Pflegeheim bezogen hat und ich nun vom Sozialamt eine Rechtswahrungsanzeige und Auskunftsverlangen zugesandt bekommen habe. Ich selbst habe nur ein Gehalt von 1550 Euro netto (40 Stunden pro Woche) bin aber seit 2 Jahren verheiratet. (...)

Von: Orngr Tehajnyq

Antwort von Beate Walter-Rosenheimer
DIE GRÜNEN

(...) Wir unterstützen den Vorschlag der Koalition, Kinder erst ab einem jährlichen Bruttoeinkommen von 100.000 Euro an den Pflegekosten ihrer Eltern zu beteiligen. Im Fall der Bedürftigkeit sollen Eltern „Hilfe zur Pflege“ beantragen können, ohne befürchten zu müssen, dass der Sozialhilfeträger sich an ihre Angehörigen wendet. (...)

# Senioren 8Juli2019

(...) Hallo, wie stehen Sie zur aktuellen Doppelverbeitragung der Betriebsrente /Direktversicherung? Würden Sie sich dafür einsetzen, dass diese Ungerechtigkeit endlich beseitigt wird? (...)

Von: rpxuneq Yrvfg

Antwort von Beate Walter-Rosenheimer
DIE GRÜNEN

(...) Die von Ihnen kritisierte Regelung geht zurück auf die Gesundheitsreform 2004. (...)

# Gesundheit 14März2019

(...) Ist es aus Ihrer Sicht nötig, den Sachverhalt wissenschaftlich nüchtern, den Bürgern als Mediziner und nicht als Therapeut, zu erklären?

Von: Pnefgra Yvafrvfra

Antwort von Beate Walter-Rosenheimer
DIE GRÜNEN

(...) Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die händeringend auf ein Spendeorgan warten, weil für sie eine Organspende lebensrettend sein kann. (...)

# Gesundheit 23Aug2018

(...) Was sagen sie zur Widerspruchslösung ?

Von: Gubznf Züyyre

Antwort von Beate Walter-Rosenheimer
DIE GRÜNEN

(...) Eines ist klar, da gebe ich Ihnen Recht: Wir brauchen in Deutschland dringend mehr Organspenden, denn es gibt ungefähr 10.000 Menschen, die auf ein lebensrettendes Spenderorgan warten. Ich stelle mir die Zeit des Wartens, Bangens und Hoffens für Betroffene sehr anstrengend und extrem belastend vor. (...)

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