Frage an Andreas Lämmel von Xynhf-Qvrgre Znl bezüglich Gesundheit

11. April 2008 - 21:12

Sehr geehrter Andreas Lämmel,

Ihr Statement zum Thema Mobbing erweckt bei mir eher den Eindruck, dass Sie Mobbing wohl eher für ein Randproblem ansehen.

Warum sind Sie nicht in der Lage, wie einige Ihrer Partei-Kolleginnen und Kollegne sich ganz klar und deutlich gegen Mobbing am Arbeitsplatz auszusprechen? Gehört tatsächlich Mut dazu, sich ganz deutlich gegen Mobbing und Gewalt auszusprechen? Warum rufen Sie z.B. nicht wenigstens zu mehr Fairness auf? Geben Sie mal bei google die Suchwörter - politiker zu mobbing - ein.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus-Dieter May

Frage von Xynhf-Qvrgre Znl
Antwort von Andreas Lämmel
26. Juni 2008 - 13:27
Zeit bis zur Antwort: 2 Monate 2 Wochen

Sehr geehrter May,

vielen Dank für Ihre Zuschrift vom 11. April 2008 zum Thema Mobbing am Arbeitsplatz. Sie beziehen sich mit Ihrer Nachfrage auf eine frühere Antwort von mir an Herrn Schramm vom 10. April 2008. Es ist nicht zutreffend, dass ich mich in dieser Antwort nicht gegen Mobbing ausgesprochen habe. Ich schrieb unter anderem: „(...) Respekt voreinander sollte man haben“ und „Mobbing würde ich nicht dulden“. Ich habe die damalige Frage von Herrn Schramm auch nicht so verstanden, dass er einen Aufruf gegen Mobbing von mir erwartet hat. Vielmehr lautete die Frage: „Sehen Sie Mobbing als Problem?“.

Ich habe mir Ihre Homepage www.mobbing-web.de soeben angesehen und begrüße Ihre Initiative sehr weil Sie mit den dort zur Verfügung gestellten Informationen sicherlich schon vielen Mobbing-Opfern helfen konnten. Mobbing ist keine Lappalie und darf nicht hingenommen werden. Ich rufe daher alle im Berufsleben stehenden Bürgerinnen und Bürger, die Zeuge von Mobbing werden, dazu auf, beherzt dagegen vorzugehen, die „Mobber“ zur Sprache zu stellen und den Gemobbten Unterstützung zu gewähren. Denn nichts ist schlimmer als das ohnmächtige Gefühl von Mobbing-Opfern, wenn alle Kollegen und Kolleginnen, die sich zwar nicht selbst am Mobbing beteiligen, so doch das Unrecht ignorieren zu scheinen. Sehr geehrter Herr May, ich wünsche Ihnen für Ihre Initiative weiterhin viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Lämmel