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Ich halte die Begründung des Auswärtigen Amtes mit der Gefährdung der inneren und äußeren Sicherheit keineswegs "vorgeschoben". Ich selbst bin Beamter im Finanzwesen, ehemaliger Soldat und meine letzte Partnerin ist Polizistin und daher weiß ich sehr gut, wie sensibel manche Bereiche sind.
Dass das A.A. also keine Angaben über Dienstleister in den Liegenschaftsbereichen machen kann (Reinigung, Wartung, Entsorgung etc.) ist mehr als glaubhaft und schlüssig. Dort wäre es für Terroristen oder andere sehr leicht, sich über ein Arbeitsverhältnis bei einer entsprechenden Firma Zugang zu den Liegenschaften und zu machen und somit Zugang zu Dokumenten zu erlangen oder Sabotageakte durchzuführen.

Anders sehe ich es da bei meinem ehemaligen Arbeitgeber, dem "lieben" BMVg. Hier spielen Global Player wie KMW und Heckler&Koch ganz vorne mit. Eine Gefährdung der Sicherheit sehe ich hier keineswegs, da zum Einen gerade genannte Unternehmen in der Öffentlichkeit bekannt sind und ein Zugang zu sicherheitsgefährdeten Bereichen hier aufgrund der Unternehmensgröße und -spezialisierung in meinen Augen sehr unwahrscheinlich ist.
Alles in allem ist die Aussage des BMVg wie bereits gesagt "vorgeschoben", der Meinung schließe ich mich vorbehaltlos an.

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