Neuzulassung von Glyphosat verhindern

25 Feb 2016

Die Grünen sind mit ihrem Antrag gescheitert, die Neuzulassung des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat zu verhindern. Unterstützt wurde der Antrag von der Linksfraktion, dagegen stimmten CDU/CSU und SPD.

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Dafür gestimmt
117
Dagegen gestimmt
446
Enthalten
3
Nicht beteiligt
64
Abstimmungsverhalten von insgesamt 630 Abgeordneten.
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NameFraktionWahlkreisStimmverhalten

Alle Abstimmungen des Parlamentes

23.05.2014
Rentenpaket Zur Abstimmung Ja 459 Nein 64
28.11.2014
22.09.2016
11.11.2016
25.11.2016
Haushalt 2017 Zur Abstimmung Ja 458 Nein 115
24.03.2017
08.06.2017
30.06.2017
Ehe für Alle Zur Abstimmung Ja 393 Nein 226

Kommentare

In Ihrem Beitrag schreiben Sie, dass die WHO Glyphosat als warscheinlich krebserregend eingestuft hat. Dies ist nicht ganz korrekt. Die Einstufung wurde von der IARC vorgenommen, einer untergeordneten Einrichtung der WHO. Die WHO eigene Studie kam zu einem gegenteiligen Ergebnis.

Zitat von der Seite www.bund.net:
Nachdem die Krebsforschungsagentur IARC in vier Hersteller-Studien "ausreichende Beweise für eine krebserregende Wirkung" von Glyphosat fand, in denen zuvor das BfR keine Hinweise für eine Krebswirkung erkennen konnte, erhielt das BfR den Auftrag, die Bewertungen der IARC zu evaluieren. In der Folge musste das BfR die von der IARC festgestellten statistisch signifikanten Tumorbefunde in allen vier Studien bestätigen. Auch in den übrigen drei Mausstudien der Hersteller musste die Behörde statistisch signifikante und dosisabhängige Zunahmen von Tumoren zugeben, die sie vorher anscheinend "übersehen" hatte. Die Behörde räumte ein, sie habe "ursprünglich auf die statistischen Auswertungen vertraut, die mit den Studien der Hersteller mitgeliefert wurden".

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