Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen

3 Jul 2014

Die Befristung von Jobs bleibt weiterhin ohne Angabe von Gründen möglich: Union und SPD stimmten gegen einen Gesetzesentwurf der Linksfraktion zur Abschaffung der sachgrundlosen Befristung.

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Dafür gestimmt
118
Dagegen gestimmt
466
Enthalten
0
Nicht beteiligt
46
Abstimmungsverhalten von insgesamt 630 Abgeordneten.
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NameFraktionWahlkreisStimmverhalten

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23.05.2014
Rentenpaket Zur Abstimmung Ja 459 Nein 64
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Ehe für Alle Zur Abstimmung Ja 393 Nein 226

Kommentare

als ehemalige Sachbearbeiterin des Jobcenters sollte Frau Kampmann doch wissen wie unsozial und ungerecht und durch nichts zu rechtfertigen diese Befristungen sind. Aber dort war sie auch schon eher ungerecht, unsozial und gegen den arbeitslosen Menschen

@Joachim:
Stimme absolut zu, so eine SPD ist auch für mich nicht wählbar.
Interessant:
Grüne mehr Zustimmung als Linke:-]

",Interessant:
Grüne mehr Zustimmung als Linke:-] ",

Der rest der linken war verhindert ... die waren ja nicht dagegen...

Die ganzen Befristungen bringt Deutschland als Land und die Binnenkonjunktur einfach nicht weiter. Job mit Befristung, keine Kredit bei der Bank! So einfach ist das. Das betrifft aber natürlich nicht unsere Volksvertreter und die Wohlahbenden der BRD!
Darüber sollte doch auch einmal nachgedacht werden!

Sachgrundlose Befristungen sind in sozialen Berufen häufig und tragen zur mangelnden Attraktivität der Berufe bei. Eine Stichprobe von Arbeitsverträgen kann in der Arbeit eins Ausschusses zur Vorbereitung einer Eingabe die Lage evaluieren. Die ",Sprungbrett-Hypothese", als Argument für die Beibehaltung sachgrundloser Befristungen ist nicht belegt.

Das Abstimmungsergebis bestätigt einmal mehr, dass die SPD nicht mehr wählbar ist.
Willy Brandt dreht sich im Grabe um!

Ich kann für diese Einstellung zu sachgrundlosen Befristungen nicht nachvollziehen. Inzwischen sind wir in NRW so weit, dass auch Kommunen Arbeitsplätze im Verwaltungsbereich befristen (von wegen sichere Arbeitsplätze) und anch zwei Jahren sachgrundloser Befristung die Arbeitnehmerinnen (meist sind es Frauen) vor die tür setzen.
Was mich aber am meisten empört, ist dass diese Befristungen verhindern, dass heutzutage schwerbehinderten Menschen eine unbefristete Beschäftigung angeboten wird. Zwei Jahre und dann ist Schluss. Als Schwerbehindertenvertretung einer Großforschungseinrichtung muss ich mit ansehen, wie die Bemühungen, jungen Menschen mit einer Beeinträchtigung eine echte Perspektive zu bieten, immer wieder zunichte gemacht wird. Gerade kämpfe ich wieder für eine Chance für einen jungen Autisten, der zwei Jahre tolle Arbeit gemacht hat und für den jetzt Schluss ist. Allen Personalverantwortlichen steht der Satz in die Stirn gemeisselt: ",... den werde ich nicht wieder los ...", Sachgrundlos befristet ja imer wieder gern genommen, unbefristet nein! Und der Gesetzgeber trägt das weiter so mit. Mich empört das zutiefst. Wo ist unser Land noch sozial, wie es das Grundgesetz eigentlich verankert hatte????

Die sachgrundlose Befristigung bei Arbeitsverträgen gehört abgeschafft. Sie ist unsozial und schafft einen prekären Arbeitsmarkt nicht nur an den Universitäten sondern auch bei vielen öffentlich rechtlichen Arbeitsgebern.

Ein Skandal, dass nichts gegen den Wildwuchs der immer mehr werdenden befristeten Beschäftigungsverhältnisse getan wird. CDU und SPD sollten sich schämen. Übrigens bremst das die Konjunktur aus: Arbeitnehmer mit befristeten Verträgen bekommen bei keiner Bank einen Kredit zum Kauf von Haus, Auto oder für Investitionen. Wie gesagt: Ein Skandal, was sich unsere lobbyistenhörigen Politiker da erlauben!

Das Dumme an der Sache ist nur, dass die AfA (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen) auch solche Anträge beschlossen hat. Aber im Parlament stimmen sogar die dagegen, die bei der AfA-Bundeskonferenz für solche Anträge gestimmt haben.
Ich fasse es nicht.
Aber der Antrag kam ja von den ",Linken", da kann man ja nicht zustimmen... :-(

Und da fragt sich die SPD allen ernstes, warum sie so schlechte Umfragewerte hat? Es ist nicht zu fassen

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