Einführung eines Betreuungsgeldes

9 Nov 2012

Gegen die Stimmen der Opposition haben CDU/CSU und FDP das umstrittene Betreuungsgeld beschlossen. Im Koalitionslager gab es vereinzelte Nein-Stimmen.

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Abstimmung auf einer Zeitleiste

03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
Reform der Jobcenter
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
Brennelementesteuer
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
Gesundheitsreform
26.11.2010
Haushalt 2011
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
Unterirdische Speicherung von CO2
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
Reform des Bundestagswahlrechts
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
Abbau der kalten Progression
Kürzungen der Solarförderungen
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
25.05.2012
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
14.06.2012
Nachtragshaushalt 2012
28.06.2012
Recht auf Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare
Fortsetzung des Libanon-Einsatzes
29.06.2012
Neuausrichtung der Pflegeversicherung
Fiskalpakt
Dauerhafter Euro-Rettungsschirm ESM
19.07.2012
Bankenhilfe für Spanien (EFSF)
08.11.2012
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
Offenlegung von Nebeneinkünften auf Euro und Cent
09.11.2012
Einführung eines Betreuungsgeldes
30.11.2012
Finanzhilfe für Griechenland
12.12.2012
Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen
13.12.2012
Mietrechtsreform
14.12.2012
Patriot-Einsatz in der Türkei
31.01.2013
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
28.02.2013
Mali-Einsatz (internationale Unterstützungsmission)
Mali-Einsatz (militärische Ausbildungsmission)
Privatisierung der Wasserversorgung verhindern (Linken-Antrag)
Privatisierung der Wasserversorgung verhindern (Grünen-Antrag)
01.03.2013
Leistungsschutzrecht
18.04.2013
Frauenquote in Aufsichtsräten
Finanzhilfen für Zypern (ESM)
23.04.2013
Verbot der NPD
16.05.2013
EU-Operation Atalanta
05.06.2013
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Mali
26.06.2013
Betreuungsgeld verhindern (Änderungsantrag)
27.06.2013
Schärfere Regeln gegen Abgeordnetenbestechung
Bundeswehr auch in Zukunft an Libanon-Einsatz UNIFIL beteiligt

Kommentare

Wer Betreuung in staatlichen Einrichtungen mit Steuergeldern unterstützt, muß auch die private Betreuung steuerlich unterstützen. Das nicht zu akzeptieren, ist intolerant.

Hochachtung vor dieser couragierten Meinungsäußerung! Vernunft gewann gegen Partei-Disziplin. Viel Erfolg Ihnen beiden weiterhin!

Ehepaare zeugen Kinder und tragen die volle Verantwortung für diese, als Eltern.
Eltern haben daher die Pflicht ihre Kinder zu erziehen, nicht der Staat mittels Kitas oder Schulen.
Die ganze Gesellschaft als Gemeinwesen hat ein Interesse an der Bildung aller seiner Mitglieder und stellt daher Schulen zur Ausbildung (nicht Erziehung) der Kinder aus der „Gemeinschaftskasse“ zur Verfügung.
Ist es - wie in Deutschland politisch gewollt – so, dass regelmäßig beide Elternteile arbeiten, ergibt sich ein Bedarf an Kitas etc., die der Staat in einem gewissen Rahmen dann zur Verfügung stellen muss.
Dies Einrichtungen sind dann aber zunächst privat zu bezahlen und nicht perse aus der „Gemeinschaftskasse“.
Denn, auch wenn der politische Wille - dass beide Elternteile arbeiten sollen - da ist, so besteht für die freiheitlichen Bürger nicht die Pflicht oder gar die rechtliche Verpflichtung, dass in einer Ehegemeinschaft beide Teile arbeiten müssen. Das ist eine freie private Entscheidung!
Entscheiden Eltern sich für die Erziehung ihrer Kinder durch einen Elternteil, erfüllen sie ihre (von der Natur gegebene) Elternpflicht.
Wollen Eheleute diese Pflicht nicht, damit beide Geld verdienen können, müssen sie ihre Elternpflicht durch Dritte erfüllen lassen und dafür gegebenenfalls privat zahlen oder auf Kinder verzichten.
Der demokratische und soziale Staat gefährdet sich, wenn er dass was seine zur Freiheit berechtigten aber auch der Freiheit verpflichteten Bürger eigenhändig zu bestellen haben, ihnen mittels Staatsgewalt und Staatsfinanzen abnimmt. Der Staat würde damit seine Bürger in eine Abhängigkeit führen, die in eine Entmündigung ausufert.
Das Betreuungsgeld (Herdprämie) ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.
Alsbald wird die nächste politische Lobbyistengruppe sich zu Wort melden und ein Gebärgeld (Wurfprämie) fordern, gefolgt dann von der Forderung nach Zeugungsgeld (Bumsprämie), gefolgt von denen die zeugen wollten aber keinen Erfolg hatten (Bumsprämie mit Abschlag) , usw. usw..
Da selbst ein reicher Staat vor diesen Prämieansprüchen kapitulieren muss, wird er in Folge dann - über kurz oder lang- die „Berufsgruppe der Eltern“ begründen, was nichts Anderes bedeutet als das es ausgewählte, getestete und bezahlte Berufseltern in extra dafür bereit gestellte Zeugungs- und Erziehungsanstalten geben wird, die dem Staat (dann Oligarchie)die Existenz sichern.
Den anderen kinderlosen – „Nicht Berufseltern“ wird er damit eine angebliche freie Entwicklungsmöglichkeit ihrer selbst und ihrer Karrieren geben. Die erkennen nicht mehr, dass sie entmündigt / entkernt / entmenschlicht sind.
Oder ist Inhalt des menschlichen Lebens, - ein erfülltes Arbeitsleben, eine erfüllte Karriere -,
- ein einzig auf Selbstverwirklichung abgestelltes Leben?
Was unser Staat statt dessen heute zu tun hätte, wäre die Leistung von selbst erziehenden Eltern in ihren Rentenansprüchen gesellschaftsrelevant anzuerkennen und im übrigen unser Steuersystem in Deutschland so zu reformieren, dass Familien – egal mit wie vielen Kindern – so gestellt werden, das ein erwerbstätiger Elternteil für die Familie so viel Geld verdient .dass für die Familie der herrschende, durchschnittliche Lebensstandard in Deutschland gewährleistet ist.
Eine solche Steuerreform ist allerdings ungleich schwieriger, als Prämien zu verteilen, die so oder so wieder ihren Zweck verfehlen.

Zu Kommentar #42: Natürlich spricht nichts dagegen, Kinder zu Hause zu erziehen, aber warum sollte das honoriert werden ? Ist es nicht viel wichtiger und gesellschaftlich sinnvoller, Geld in allgemeine Erziehung und Bildung und insbesondere in Milieus mit schwierigem Umfeld zu investieren ? Das käme allen zu Gute und würde da helfen, wo es am dringendsten benötigt würde. Das was die Bundesregierung, allen voran die CSU derzeit durchgepeitscht hat, ist billigste Klientelpolitik ähnlich des FDP-Geschenk an die Hoteliers. Und wirtschaftlich betrachtet ist diese Maßnahme ebenso Unfug, denn sind wir mal ehrlich, die meisten, die Kinder zu Hause allein erziehen können, können sich das heutzutage auch leisten. Das ist nicht verurteilenswert, keine Frage, aber auch nicht förderungswürdig, denn da gibt es wahrlich Bedürftigeres als dies zu unterstützen.

Das Betreuungsgeld, lieb und gut gemeint. Aber bekommen es dann nicht auch wieder die Leute die sowieso schon daheim sind und nicht arbeiten brauchen?Es schaut ganz so aus! Wie hoch ist das Limit für Leute die das Betreuungsgeld in Anspruch nehmen können ( dürfen ) Für gerate einmal 100€ so ein Theater zu machen, wie wenn es sonnst etwas besonderes wäre. Ein Ausgleich, ist dieser Betrag bestimmt nicht. 100€ reichen einer Familie gerate einmal 2 Tage sollen es 3 sein, dann sind sie aber bestimmt aufgebraucht. Einbilden braucht sich hier die Bundesregierung nichts, das ist ein Tropfen auf den heißen Stein, das macht gerate einmal zisch und der Tropfen ist weg. Es wäre schön, wenn es nur Bedürftige bekommen würden die wirklich auf Sozialhilfe angewiesen sind, dann wären bestimmt auch 200€ möglich. Dem Betrag könnte man gerate noch als Hilfe bezeichnen und würde das ganze Leid Sozial-schwacher etwas mindern. Frau von der Leyen Sie sind doch selber Mutter einer großen Familie, wird man hier nicht rot wenn man so etwas als einen Erfolg verkaufen will?

Das Betreuungsgeld hat aus meiner Sicht nichts mit Wahlfreiheit zu tun. Denn wer nimmt das Betreuungsgeld als Entscheidungsgrundlage, ob er das Kind zu Hause betreut oder in der Kita??? Welchem Zweck soll das Geld also dienen?

Aus Sicht einer Alleinerziehenden Mutter, die ihr Kind auch gern mal tagsüber gesehen hätte, ist das Betreuungsgeld und das Signal, was damit gesetzt wird, ein Schlag ins Gesicht!

Die Eltern, die es sich leisten können, ihr Kind zu Hause zu betreuen, bekommen mit dem Betreuungsgeld noch ein Sahnetörtchen oben drauf. Guten Appetit.

@Hansi
du schreibst:

",Eltern, die unbedingt ihre Kinder allein erziehen wollen, was ja ggf. auch lobenswert ist, dürfen aber keine Bezahlung für diese Leistung bekommen, nur weil sie eine angebotene Kita nicht nutzen wollen.

Ich frage:
Warum dürfen Eltern die ihre Kinder von andern erziehen lassen, eine Bezahlung bekommen?

IRRE!!!!!

Ich bin im Grundsatz gegen das Betreuungsgeld, allerdings ist dabei eine Argumentation die uns selbst als Familie trifft für uns eher positiv zu bewerten. Wir haben ein Kind mit angeborenen Herzfehlern und leider hat unsere Regierung bisher für behinderte Kinder noch keinen Rechtsanspruch für eine Heilpädagogische Kita oder Kindertagesstätte beschlossen und leider müssen die Mütter oder Väter oftmals bei den kranken Kindern auch mit in der Klinik bleiben und verlieren daher oft auch Ihren Arbeitsplatz und rutschen sozial ab. Für Eltern die Ihr Kind nun nicht in eine behindertengerechte Kita/Kindertagesstätte schicken können und Ihr Kind aufgrund des fehlenden ausgebildeten Fachpersonals zu hause betreuen müssen ist daher das Betreeunungsgeld wenigstens für die ersten drei Jahre eine kleine Entlastung. Nur das hatte die Regierungskoalition leider nicht vor mit den Betreuungsgeld. Leider müssen immer noch Väter und Mütter von Herzkranken oder behinderten Kindern jeden Tag mit Kassen und Behörden um jede Entlastung oder Kostenübernahme kämpfen.
Haben Frauen oder Väter kein Recht darauf Ihrer Arbeit weiter nachgehen zu können? Wie sieht es also aus mit Heilpädagogischen Kitaplätzen. Oder muss man nun alle Mütter und Väter von behinderten Kindern auffordern jetzt erst Recht das Betreuungsgeld zu beantragen? Wir haben da keine Wahl. Wir als Eltern müssen hier in Deutschland beim kranken Kind bleiben.
In diesen Fall ist das Betreungsgeld ausnahmsweise gut und zu akzeptieren.
Vielen Dank

So toll sind Krippen für 0 - 3jährige Kleinstkinder nicht, für die seltsamerweise linke und gewerkschaftsnahe Parteien als auch Wirtschaftslobbyisten (Arbeitgeberpräsident HUNDT, Präsident von Gesamtmetall) wie wild trommeln.
Nicht nur die Familie, sondern vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes.
Ausgerechnet diejenige Partei, die sich für die Schwachen einsetzen will, argumentiert reflexhaft gegen das Betreuungsgeld und damit die Schwächsten der Gesellschaft.
Die Krippe scheint eine Einrichtung zum Wohlergehen von Erwachsenen zu sein, denn ein bezüglich der sehr frühen Krippenaufbewahrung nicht ausreichend beachtetes Problem (neben zu befüchtender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge ",learned helpnessless", und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe) ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung Ein wichtiger Unterschied zwischen Tier und Mensch ist die Sprache auch als Basis des Denkens. Mangelnde primäre (besonders 0- 1,5 Jahre)frühkindliche Sprachentwicklung hat oft die Folge von Lese- und Rechtschreibstörungen und letztlich ungünstiger kognitiver Entwicklung.
Dadurch ist zu erwarten, dass die wichtigste Resource, welche unser Volk besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt geerntet wird. (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5-6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006
ca. 14%, bereits 2010: 23%,, enorme Lärmpegel in Kitas), logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).
Warum heißt es Muttersprache und nicht Vatersprache?
Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten (siehe ",Vergewaltigung der menschlichen Identität, über die Irrtümer der Gender-Ideologie",)

Meine Mama soll für mich 150 Euro Betreuungsgeld beantragen oder mich in die Kita schicken. Wenn Sie das nicht macht, wird ihr alles Geld weggenommen. Die 100 Euro werden ihr sowieso wieder weggenommen, damit die öffentlichen Kassen ausgewogen beansprucht werden. Eigentlich hätte sie schon in 2013 für mich 100 Euro beantragen müssen, sagt die Frau vom Amt. Jetzt droht sie meiner Mama mit ",Kein Geld mehr!",, wenn sie das nicht macht. Sie muss jetzt 100 Euro annehmen, die ihr nicht gehören, und ich bin noch zu klein für die Kita. Meine Mama möchte bis zu meinem 3. Lebensjahr für mich sorgen, weil ihr das sehr wichtig ist. Aber das, was sie vom Amt bekommt minus 150 Euro...klingt nicht richtig. Da hat sie für mich eigentlich fast garkeine staatliche Unterstützung und muss den Rest selbst dazutun. Wie können diese Menschen das nur machen?

100,-- € wenn ich die Kinder zu Hause betreue. So ein Blödsinn. Das kann sich nur jemand ausdenken, der entweder keine Kinder hat, oder der Ehepartner verdient soviel, das man sich das spielend leisten kann. die BRD oder wie immer sich dieses Staatsgebilde nennt, verkommt zu einem Vampirstaat.

Danke den beiden abgeordneten für ihre Vernunft!

Vor zwei Wochen konnte ich mich bei den ",Tagen der Begegnung", mit dem FDP-Politiker Patrick Meinhardt über das Betreuungsgeld unterhalten, der es als ",Schnapsgeld", bezeichnete und leidenschaftlich ablehnte. Nun lese ich das:
",Der FDP-Politiker Patrick Meinhardt nahm für seine Partei in Anspruch, sie habe ",dem Betreuungsgeld einen zusätzlichen Bildungsstempel aufgedrückt",, indem sie ein Begleitgesetz für Bildungssparen durchgesetzt habe.",
Hört endlich auf zu lügen!

Und an alle Wähler: Fallt nicht drauf rein!

Mal ne ganz andere Frage: kriegen eigentliche Homosexuelle auch das Betreuungsgeld, wenn sie ihre Kinder Zuhause erziehen?

Zu #12
nicht nur BZeitungsleser finden das Betreuungsgeld gut, sondern auch ganz viele Lehrer und Lehrerinnen (insbesondere Grundschule), die im Schulalltag zunehmend sehen, wie das ganze Land genau wie zuvor schon in Schweden/Russland/DDR mit dem unsäglichen KiTa-Wahn allmählich den Bach runtergeht.
Leider wurde diese Berufsgruppe, die über die nötigen fachlichen Qualitäten verfügt, dazu nie befragt oder zwecks Beratung herangezogen, denn das Erziehen der Kinder in der heimischen Umgebung passt nicht mehr in unseren Un-Sozialstaat.
Die Entfremdung und Bindungsunfähigkeit der Kinder, die überwiegend kein Erwachsenen- sondern nur noch Gleichaltrigen-Vorbild haben, wird sich dann spätestens im Jugendlichen- und Jungerwachsenen-Alter zeigen.

Wer das immer noch nicht erkannt hat, kann sich wenigstens fragen, warum das Intelligenzniveau in Deutschland stetig sinkt, erkennbar vor allem daran, dass die Anforderungen in Schulen, Betrieben oder Universitäten mit jedem Jahr nach unten korrigiert werden müssen.

Was soll diese Diskussion um 100 Euro, wenn ein KiTa-Platz im Monat fast 1000 Euro kostet? Wenn schon Gleichberechtigung, dann sollte über ein Betreuungsgeld von ebenfalls ca. 1000 Euro verhandelt werden. Das wäre im Sinne der Kinder (die dann wieder von Mutter oder Vater und nicht von überfordertem Fremdpersonal gewickelt werden), im Sinne der Eltern (die das Wunder ",Kind", aufwachsen sehen können) und im Sinne der Gesellschaft (die weniger mit Burnout-Geplagten ",Leistungsträgern", belastet sein wird).

Wie konnte es dazu kommen, dass viele meinen, Kleinstkinder seien in Krippen besser aufgehoben als zu Hause? Die Verstaatlichung der gesamten Kindheit! Da müssen mächtige Interessen dahinter stehen, um eine solche Propagandakampagne zu entfesseln! Das Betreuungsgeld ist das einzige nicht-linke Projekt dieser Regierung.

@ Marion Wa.
Ja eine GRÖßERE Wahlfreiheit, weil ansonsten nur der Weg der Kita bevorteilt wird.

Wie Sie auf diese Rechnung kommen ist, ist mir allerdings schleierhaft. Ein Kita-Platz ist um ein Vielfaches höher als das Betreuungsgeld. Sollten es mehrere Eltern annehmen, entsteht sogar hohes Einsparpotential. Informieren Sie sich bitte besser. Wieso sollten eigentlich Kita-Plätze umsonst sein? Bei alleinerziehenden Elternteilen lasse ich mir das ja noch eingehen, aber wieso bei Doppelverdienern? Liebe Marion, ist das nicht das viel größere Wahlgeschenk, dass Eltern ihre Kinder umsonst abgeben können, obwohl beide verdienen?

Das Geld sollte lieber in den Ausbau neuer KiTa-Plätze gesteckt werden, statt Eltern dafür zur ",belohnen",, dass Sie ihre Kinder zuhause betreuen. Die wiederrum bleiben dann zuhause anstatt zu arbeiten. Daraus folgen dann weitere Kosten....

warum muß das sein es ist doch schon kinderkrippen zu haben da lernen die kinder besser und schneller und die eltern können wieder arbeiten gehen mann warum muß mann das wegnehen find ich nicht gut

Während auf der einen Seite die Länder enorme Summen stemmen sollen,wenn sie das Ziel-Kitaplätze für unter 3 jährige zu schaffen,schmeisst man hier mit Geld herum,das dem Steuerzahler gehört und vollkommen am Ziel vorbeischiesst.Diesesmal weiss ich aber genau,wie ich mich bei der nächsten Wahl verhalten werde!Zur Zeit werden wir jedenfalls nur von Idioten regiert.

Ein Kind kann nichts für die Situation seiner Eltern.
Deshalb sollten die Leistungen für Familien gebündelt werden und nach Bedürftigkeit ausbezahlt werden.
Die Ärmsten bekommen am wenigsten, während Wohlhabende noch ordentlich dazu bekommen.
Das schädigt letztenendes auch die Zukunft unseres Landes!

Was billiger ist wird eingeführt,also nicht Kitas bauen,sondern Herd-Prämien
auf Seehofer seine Feststellungen, dass wurde durchgeboxt auch die
Abschaffung der Praxisgebühr,es ist ein Kuhhandel was sich diese
Regierung überhaupt geleistet hat.
Rösler stimmt dafür,also Herd-Prämie oder Praxisgebühr,also Herd-Prämie
und das alles vor der Wahl 2013.
Wir schicken nicht die Kinder in die Kitas damit wir arbeiten können,dass ist
strickt nicht wahr,weil so viele Arbeitsstellen gar nicht gibt.
Frau Schröder sollte man eine Besichtigung im Norden machen,dann wird
sie feststellen das wir viele Kitas haben,die derzeit nicht ausgelastet sind.
Im Westen sieht es etwas anders aus.

Die meisten Kommentatoren hier scheinen nicht zu wissen, dass durch die progressive Besteuerung einhergehend mit der Geldentwertung es nicht mehr so ohne weiteres möglich ist, wie vor 50 Jahren eine Familie mit Kindern durch zu bringen. Daher ist die Neiddebatte der Generation 60+ auf diesem Portal für mich nicht nachvollziehbar. Würde man den Eltern von vornherein das zum Leben lassen, was sie brauchen, dann bräuchte man sich über ",Leistungen", des Staates (Teilweise Rückzahlung von Diebesgut) nicht zu unterhalten. Auch das sogenannte Kindergeld oder das sogenannte Erziehungsgeld fallen unter diese Kategorie. Solange aber die etablierten Parteien sich mit dem Verteilen ihnen nicht gehörender Bürgergelder brüsten wollen, wird sich auch an der Geburtenrate nichts ändern.

Lieber Gerdi, was Du an den Kommentaren von Siegried und E.P. dümmlich findest, solltest Du ´mal etwas sachlicher erklären.
Ich halte es für einen Skandal, eine Mutter, die sich die ersten Jahre um ihr Kind kümmert, mit 100,00 € abzuspeisen, ein KITA-Platz kostet ca. 1000.

Was diese Sabbelköppe, die sich nur selbst vertreten und nicht uns
Wähler, mal wieder ausbaldowert haben, stinkt gewaltig nach Walpropa-
ganda.Von sozialer Gerechtigkeit keine Spur. Wenn gut verdienende Ehepaare ihren Kinderwunsch erfüllt bekommen haben, dann sollten Sie gefälligst ihr Kind alleine großziehen, so wie wir es auch bewerkstelligt haben.Meine Frau bekommt dafür, daß sie in den 60er und 70er Jahren unsere drei Kinder nicht in fremde Hände gegeben hat, läppische 170,00 € Rente.Sie hat, um unseren Kindern die notwendige Nestwärme erteilen zu können, ihre Berufstätigkeit für viele Jahre unterbrochen. Gedankt haben uns das bisher nur unsere Kinder, die von dieser mütterlichen Fürsorglichkeit in sehr hohem Maße heute noch profitieren, denn diese erlebten Erfahrungen geben Sie efreulicherweise an unsere Enkelkinder weiter. Wenn die Damen, die zu fein sind, um ihre Kinder selbst zu erziehen, diese Erziehungsgelder zur Vfg.gestellt bekommen, dann sollten die Frauen, die heute für ihre aufopfernde Arbeit, eine lachhafte Vergütung vom Staat erhalten, ebenfalls berücksichtigt werden. Von unseren Kindern profitiert unser Staat schließlich nicht schlecht. Sie gehören doch heute zu der Generation, die dafür sorgt, daß die Rentenkassen nicht in die Knie gehen.

Servus

So toll sind Krippen für 0 - 3jährige Kleinstkinder nicht, für die seltsamerweise linke und gewerkschaftsnahe Parteien als auch Wirtschaftslobbyisten (Arbeitgeberpräsident HUNDT, Präsident von Gesamtmetall DULGER) wie wild trommeln: „Befreit die Mütter von ihren Kindern und fesselt sie an die Maschinen“
Nicht nur die Familie, sondern vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes.
Ausgerechnet diejenige Partei, die sich für die Schwachen einsetzen will, argumentiert reflexhaft gegen das Betreuungsgeld und trifft damit die Schwächsten der Gesellschaft.
Die Krippe scheint eine Einrichtung zum Wohlergehen von Erwachsenen zu sein, denn ein bezüglich der sehr frühen Krippenaufbewahrung nicht ausreichend beachtetes Problem (neben zu befürchtender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge ",learned helpnessless", und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe) ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung. Ein wichtiger Unterschied zwischen Tier und Mensch ist die Sprache auch als Basis des Denkens. Mangelnde primäre (besonders 0 - 1,5 Jahre) frühkindliche Sprachentwicklung hat oft die Folge von Lese- und Rechtschreibstörungen und letztlich ungünstiger kognitiver Entwicklung.
Dadurch ist zu erwarten, dass die wichtigste Resource, welche unser Volk besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt geerntet wird. (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5-6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006 ca. 14%, bereits 2010: 23%,, enorme Lärmpegel in Kitas), logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).
Warum heißt es Muttersprache und nicht Vatersprache?
Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten (siehe ",Vergewaltigung der menschlichen Identität, über die Irrtümer der Gender-Ideologie",)

Schlimm zu sehen, wie Abgeordnete das überkommene Welt- und Frauenbild eines alten CSU-Politikers zementieren helfen. Man kann nur für die Kinder hoffen, dass dieser sozialpolitische Blödsinn nach der nächsten Bundestagswahl rückgängig gemacht wird.
Es ist katastrophal, dass nun ausgerechnet genau jenen Eltern, deren Kinder dringend frühkindliche Angebote benötigen um sich gut zu entwickeln weil sie es selbst nicht leisten können oder wollen, auch noch finanzielle Anreize gesetzt werden, dass Kind halt Zuhause zu lassen. Abgesehen davon entspricht dies auch lange nicht mehr der Lebenswirklichkeit von Müttern was Berufs- und Karrierewünsche angeht - da helfen auch 150 Euro rein gar nichts. Die CDU/FDP/CSU hat schlicht beim Ausbau der KiTa-Plätze geschlafen und schwere Versäumnisse zu verantworten. Das versucht man nun durchen einen billigen Kuhhandel zu kaschieren.

zu Eckart, wer ist an seiner Entscheidung gehindert? Die Frage ist, warum Anreize geschaffen werden eine frühkindliche Bildungseinrichtung nicht in Anspruch ´zu nehmen. Eine Wahlmöglichkeit besteht nur dort, wo tatsächlich Kita-Plätze vorhanden sind, daran fehlt es vor allem in CDU/CSU regierten Bereichen. Daneben stellt sich die Frage seit wann die Nichtinanspruchnahme von staatlichen Leistungen honoriert wird. Kommt jetzt auch das Nicht- in-die-Oper-gehen-Geld, kein-Schwimmbad-nutzen-Geld?

Ich habe zwei Kinder und bin gegen die Einführung des Betreuungsgeldes, weil ich gemerkt habe, dass die Kita meinen Kindern gut getan hat. Meine Kinder waren in der Kita, obwohl ich keine Arbeit gefunden habe. Sie haben dort das bekommen, was wir ihnen zu Hause trotz aller Liebe nicht geben konnten: Freunde. Sie haben gelernt, in einer Gemeinschaft mit anderen Kindern zu sein. Ein wichtiger Grundstein für das Sozialverhalten. Sie haben dort noch mal ganz andere Anregungen bekommen. Gerade bei kleinen Kindern bauen sich durch verschiedene Anregungen viel mehr Querverbindungen im Gehirn auf. Gut für ihre Lernfähigkeit.

Die Eltern haben unseren Kindern gewiss nicht gefehlt, denn nach wenigen Stunden waren sie ja schon wieder zu Hause. - Unser Kleiner wollte übrigens schon mit 1,5 Jahren in die Kita. Die hat er jeden Tag gesehen, wenn wir den großen Bruder hingebracht haben. Dann wollte er nicht mehr dort weg. Ich erinnere mich an manche Kraftanstrengung, ihn dann wieder mit nach Hause zu nehmen. :-) Er musste noch bis kurz nach dem 2. Geburtstag warten und ist dann total gern gegangen. Es wäre wirklich traurig für ihn gewesen, wenn wir ihn für 100 oder 200 € Betreuungsgeld zu Hause behalten hätten. ...

In der Kita lernen Kinder auch Vieles, was sie zu Hause oft nicht lernen. Nicht jedes Elternhaus lernt mit den Kindern. Einige Kinder lernen die deutsche Sprache, andere sogar Fremdsprachen. Sie lernen Voraussetzungen für die Schule - einen Stift halten, erstes Rechnen und die Grundvoraussetzungen dafür. ... Man muss nicht glauben, dass alle Kinder sowas auch zu Hause lernen. Somit stellt die Kita auch ein Stück Chancengleichheit her.

Ich wünsche mir die Rücknahme des Betreuungsgeldes und stattdessen generell für alle Familien, die heute in Armut oder an deren Grenze leben eine generelle Verbesserung der finanziellen Situaion.

Natürlich ist Betreuungsgeld für den Staat kostengünstiger als die gesetzlich verpflichteten Kita Plätze bereit zu stellen.

Pädagogisch und emanzipatorisch ein falsches Signal. Grade die frühkindliche Entwicklung ist wichtig. Qualifizierte Fachkräfte in Kitas sind pädagisch erfahrener, belastbarer und versierter als viele Eltern - und die soziale Interaktion der Kinder untereinander - als Peergroup in Kitas ist auch wichtig für die Entwicklung.

Also nichts mit - ",Kinder sind unsere Zukunft",. Jedenfalls gilt nicht für die CDU.

Achja - da das Betreuungsgeld wahrscheinlich ganz oder teilweise auf Hartz IV angerechnet wird werden wieder mal Millionen Menschen benachteiligt die eh kaum etwas haben. Grade die bräuchten das Geld zur Förderung der Kinder - oder soll diese Förderung vom Regelsatz abgedeckt sein ? Wohl kaum.

Zu Kommentar 43# Umkehrschluss: WIeso sollten die Leute bevorteilt werden, die ihre Kinder abgeben? Die arbeiten sowieso schon. Argumentativ vollkommen banal.

Ich finde es einfach nur schade wie hier alle auf den Zug aufspringen. Hier werden Eltern die ihre Kinder in die Krippe geben gegen die Eltern ausgespielt, die ihre Kinder zu Hause erziehen wollen. Der gröte Humbug ist ja, dass die Eltern die ihre Kinder zu Hause erziehen wollen, sowieso genug Geld haben und das Betreuungsgeld nicht benötigen. Denkt man vorher nach oder schreibt man einfach was. Es geht nur darum, dass der Weg der eigenen Entscheidung nicht honoriert wird. Nur der Weg in die Krippe wirkt momentan vorteilhaft. Es geht um eine wahlfreiheit.

Sowas dümmliches wie Kommentar Siegried und E.P. ist mir noch nicht begegnet.

Klarer Fall von Eigentor!
Das Betreuungsgeld ist nichts Anderes, als der verzweifelte Versuch sich von einer selbst auferlegten Verpflichtung wieder freizukaufen.
Mir tun mittlerweile die Kabarettisten leid, es ist gar nicht mehr möglich den in unserer Parteiendiktatur fabrizierten Unsinn noch satirisch zu überhöhen.

zu @ Charlotte Cipa:

wo bitte ging denn die DDr am ",Kita-Wahn", zu Grunde??? Ich bin in der DDR aufgewachsen, Sie offensichtlich nicht. Der Abgang der DDR war grundlegend der fehlenden Freizügigkeit an den Grenzen und der Wirtschaftlichen Unfähigkeit der Parteigenossen geschuldet. Eines der wenigen Dinge, die m.E. gut waren in jener zeit, war das Bildungssystem und die Möglichkeit für berufstätige Mütter Ihr Kind während der Arbeitszeit kostenlos (!) betreuen zu lassen. Mir hat es jedenfalls (wie allen anderen die ich kenne) nicht geschadet in die Kita oder Grippe gebracht zu werden.
Die Herdprämie ist einzig und allein nur Folge der Unfähigkeit der Regierung für ausreichend Kita Plätze sorgen zu können (zu wollen!). Man will lediglich die Klageflut wegen fehlender Plätze mit der Begründung abfedern, dass die Eltern ja das ",Betreuungsgeld", in Anspruch nehmen könnten! Welch sinnloses Unterfangen wenn die Eltern Ihren Job behalten wollen!!!
Meine Kinder gingen auch in eine Kita, und wie alle Eltern hier in Leipzig haben wir dafür monatlich gezahlt, denn die Kita ist für ",Normalverdiener", eben nicht kostenlos wie so oft behauptet wird!
Sollen die Eltern Ihre Berufstätigkeit aufgeben und dafür dann 100,00 Euro bekommen??? Was ist das denn für eine Rechnung!
Es hilft nichts, wir brauchen mehr Kita Plätze, alles andere ist kalter Kaffee!

Wer nimmt es in Anspruch. Die deren Kinder besser mal in eine Kita gingen????!!!!
Außerdem nur eine Augenwischerei, da ja die Kitaplätze fehlen
Wir lassen uns immer noch für dumm verkaufen. Wie lange noch?

@#31

Wenn ich hier in einem Satz 4 mal mir,mich,mir,mich lese wird mir sofort klar welche Motivation dahinter steht. Das Leitmotiv bei CDU und FDP ist eben der blanke Egoismus, der wird in diesem Lande honoriert, soziales Denken, zu dem Kinder in Kita`s erzogen werden eben nicht und Eltern die eine Erziehung in der KIta ablehnen wollen meistens sicher gehen dass ihr Kind in Zukunft in erster Linie wie sie selbst nur an sich selbst denkt und nicht an die andern.

Zu Kommentar #55,
Zitat>,Wer hat denn gesagt dass das Geld eine Entscheidungsgrundlage ist? Wohl kaum jemand. Wie man so etwas interpretieren kann ist mir schleierhaft. Es ist eine schlichte Anerkennung für die Entscheidung der Eltern das Kind zu Hause zu erziehen.<,

Hallo Philip
So steht es oben in den Hintergrundinformationen: <, Mit dem Betreuungsgeld, so die schwarz-gelbe Koalition in ihrem Gesetzentwurf, werde ",durch die Einführung einer neuen finanziellen Leistung eine größere Wahlfreiheit bezüglich der Form der Betreuung für Eltern mit Kleinkindern geschaffen.",>,

Das Betreuungsgeld ist eindeutig ein Wahlgeschenk und angesichts der Verschuldung unseres Staates ein Skandal.
Es ist viel wichtiger in Bildung (also Schulen usw.) zu investieren, oder auch Krippenplätze zu schaffen. Denn viele alleinerziehende Elternteile oder geringverdienende Eltern brauchen den Kitaplatz, weil sie arbeiten müssen. Die Zeiten, in denen die Großeltern als Betreuung einspringen konnten, sind vorbei, da diese selber arbeiten gehen.

Mit der Zustimmung des Abgeordneten Grund hat der Rückstand und die Ausgrenzung von Bildungsteilhabe und Chancengleichheit ein Gesicht.

Schade. Ich hätte mir von den Herren Dr. Solms und Dr. Braun anderes gewünscht.

Es war für die fordernden Parteien die billigere Lösung . In den ", alten ", Bundesländern sind der Bau neuer KiTa´s und die Ausbildung neuer Erzieher nicht durchgeführt worden . Neubau und Ausbildung sind teurer als das Betreuungsgeld . Jeder kann sein Kind natürlich nach seinem gustos erziehen , das möchte ich jedem selbst überlassen . Man bedenke aber auch die Vorteile wie Sprachentwicklung und Kommunikation . Ich bedaure aber an diesem Gesetz , dass Empfänger von Transferleistungen ebenfalls in den Genuss kommen . Gerade dort ist die Unterbringung in einer KiTa sicherlich förderlich .

@studir/Kommentar 27

Es geht hier um das Direktmandat deines Landkreises, das ist also EIN Politiker.

Ich war selbstständiger Kaufmann, Alleinerziehender von 3 Kindern, war Vors. einer Kita-Elternvertretung und viele Jahre Vors. der Schulelternvertretung an einer Realschule. Stets politisch und sozial ehrenamtlich angagiert nehme ich für mich in Anspruch, ein klein wenig mitreden zu können. Die Experimente und das Gewäsch der Politiker zum Thema Bildung und Betreuung an Schulen und Kitas regt mich auch als Rentner noch auf. Wenn in SH über Lehrerstellenabbau und Schülerbeförderungskosten diskutiert wird, wenn Schulen und für Kitas, trotz höchster Eigenbeiträge der Eltern, kein Geld vorhanden ist, wenn Schulen über keinen ausreichenden sozialpädagogischen Dienst verfügen und die Kitas unter zu großen Gruppen und zu wenig Fachpersonal leiden und wenn dann ein CDU Abgeordneter in NF/Dith für das Betreuungsgeld ist, hat er von der Realität keine Ahnung und davon sehr viel! Allen Anderen sei gesagt: In den Kitas geht es nicht um Aufbewahrung, sondern um frühkindliche Betreuung, Erziehung und Bildung.

Lieber Philip,

Über Wahlfreiheit kann ich nur lachen. In meiner Familie habe ich 3 Personen die besondere Fürsorge und Pflege bedürfen. Zwei Kinder mit behinderungen die Ihre Erkrankungen sich nicht gewählt haben und ein Elternteil nach einen Herzinfarkt. Das Elternteil kostet jeden Monat ca. 2.000,-- Euro Pflege dazu kommen bei uns zusätzlich Kosten für das behinderte Kleinkind da es nicht genügend Heilpädagogische Kitaplätze gibt und Kosten für ein weiteres Kind was auf eine Förderschule geht wegen seiner Behinderung. Zusammen nochmals Kosten zwischen 500,- Euro bis 1.500 Euro jeden Monat. Nun frage ich Dich, viele Väter und Mütter bleiben aus Elterlicher Verantwortung oft über Monate bei den kranken Kind mit in der Fachklinik , nicht weil sie wollen, sondern weil es erwartet wird. Ein Kitaplatz kostet zudem auch viel Geld und ist nicht umsonst. Je nach Kommunen wird eine Gebühr zwischen 100-300 Euro erwartet. Ein Elternteil verliert auf jeden Fall den Job. Bleibt oftmals ein Verdiener in der Familie mit Netto z.B. 1.500,-- Euro übrig. Das Betreuungsgeld ist daher selbst für diese Familien nur ein Tropfen auf den heißen Stein und nicht mehr. Wie wollen wir aus diesen Skandal herauskommen?

Wir haben 5 Kinder groß gezogen (derzeitiges Alter 26 - 16).. Meine Frau hat meist 1/2 Jahr ihre berufliche Tätigkeit unterbrochen und anschließend meist wieder halbtags gearbeitet. Seit 3 Jahren arbeite nun ich halbtags und kümmere mich um den Haushalt, damit die Frau ganztags arbeiten und ihre wegen der Kindererziehung zu erwartende geringe Rente noch etwas aufbessern kann. Wir haben jeweils die Form der Betreuung gewählt, die uns in der augenblicklichen Lage am sinnvollsten erschien: Beim ersten Kind blieb die Frau ein Jahr zu Hause, beim zweiten und dritten beschäftigten wir eine Tagesmutter, als das Kind 1/2 Jahr alt war, beim 4. konnten wir das ganze durch geschickte Arbeitszeitregelung lösen, das 5. Kind war ein Jahr in einer Kinderkrippe, die wir selbst Intiiert hatten und deren 1.Vereinsvorsitzende viele Jahre meine Frau war. Jede Form hat was für sich und die Eltern sollten die volle Wahlfreiheit haben. Dies wäre grundsätzlich nur über ein sozialversicherungspflichtiges Erziehungsgehalt von mindestens 1.000 € möglich(wie es von den Parteien übrigens nur die ÖDP und einige kath. Erwachsenenverbände fordern). Dann könnte man damit den Kita-Platz bezahlen oder die Tagesmutter oder ein Elternteil bleibt selbst zu Hause. Wir jedenfalls wollen uns nicht vorschreiben lassen, was wir zu tun haben: Es geht hier um verfassungsrechtlich geschütztes Elternrecht! Außerdem gibt es genügend wissenschaftliche Beweise dafür, das ein Kleinkind für eine emotional stabile Entwicklung in der Regel am besten bei den Eltern aufgehoben ist.

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Kommentar 19 + 23 treffen es genau.
Auch wir haben unsere Kinder neben dem Beruf und mit keinem bzw. irgendwann 70DM Kindergeld zu fröhlichen wertvollen Mitbürgern erzogen, die heute Steuern zahlen.
der Staat erzieht Schmarotzer , die man leicht ruhigstellen kann.Aber irgendwann werden wir dafür die Quittung bekommen. Fehlende Kinder in der Gesellschaft werden mit lippenbekenntnissen bedauert. Doch andererseits werden Kinder staatlicherseits vernachlässigt. Kinderfreundlichkeit sieht anders aus.

Kindererziehung ist die primäre Aufgabe der Eltern.
Wer das nicht kann, sollte sich keine Kinder anschaffen.
Der Staat soll allerdings dort unterstützen, wo Eltern z.B. aus beruflichen Gründen ihre Aufgabe nicht wahrnehmen können. Dazu gehört das Schaffen enstpr. Einrichtung. Und das ist gut und richtig so.
Eltern, die unbedingt ihre Kinder allein erziehen wollen, was ja ggf. auch lobenswert ist, dürfen aber keine Bezahlung für diese Leistung bekommen, nur weil sie eine angebotene Kita nicht nutzen wollen.
Da ist ja so, als könne ich finanziellen Ausgleich immer dann fordern, wenn ich eine staatliche Leistung nicht nutzen will.
IRRE !!!

Was der Wahnsinn ist das man den Staat zwingt auf die Kinder aufzupassen nur weil man egoistisch ist und nur an sich und seiner Karriere denkt .
Da stören Kinder und werden abgeschoben. Deutschland ist und bleibt Kinderfeindlich. Es ist kein zurück ins Mittelalter wen die Frau ihr Kind zuhause betreut und sich um die Familie Kümmert.
Es gibt schon seit Jahrzehnten ein Konzept für ein Elterngehalt was funktioniert aber die Parteien wollen das nicht obwohl jeder davon was hat. Da ist alle Diskusion mit den Parteien im Parlament zwecklos, die haben taube Ohren und sind blind.
Was aus zu früher staatlicher Betreuung wird sieht man Ja schon heute.
Dumpinglöhne, Arbeitslosigkeit ins unermessliche, Respektlosigkeit, Lieblosigkeit und Egoismus, Unhöflichkeit, Ghettokids, Jugndbanden, Kriminalisierung und so weiter.
Wer das will kann Ja weiter so machen und seine Kinder abschieben.
Aber denen rate ich keine Kinder zu haben denn das ist besser als Kinder abzuschieben.
Und liebe q

Als langjähriger Kommunalpolitiker und Bürgermeister einer Kleinstadt
(16500Einwohner) ist mir die Einführung des Betreuungsgeldes völlig
unverständlich.
Dieses Geld wäre bei den Kommunen zur Schaffung von Kinderkrippen
sinnvoller angelegt.
Diese Politik wird immer unverständlicher:-((( !

Einmal unabhängig davon was entwicklungspsychologisch besser ist. Meine Frau und ich entscheiden uns bewusst dafür ein Kind groß zu ziehen. Wir wollen deswegen im Beruf kürzer treten und unser Kind aufwachsen sehen. Warum wird nur dieser eine Weg von der SPD gefördert? Wenn Eltern sich bewusst für ein Kind entscheiden und für sich entschieden haben diesen Weg zu gehen, warum wird dieser Weg abgelehnt? Diese Äußerung mit ",Herdprämie", ist einfach eine Beleidigung. Wir wollen einfach unser Kind in diesem Alter nicht in die Hände fremder Leute geben. Das ist also verwerflich? Dafür eine ",Aufwandsentschädigung", zu bekommen?

Allen Eltern steht es zu, ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Wer kann sich das aber heute schon leisten, nicht arbeiten gehen zu müssen und die Kinder zu Hause mindestens 2-3 Jahre zu betreuen??? Anstatt die Verantwortung für die eigenen Kinder bequem jemandem anderen zu übertragen, scheiß egal was aus den Kindern wird. 100 Euro sind lächerlich für diese sehr verantwortliche Tätigkeit. So viel sind uns unsere Kinder wert? Nur 100 Euro für unsere Kinder aber Milliarden für die Banken, Milliarden Subventionen für die Automobilindustrie, für die Stromindustrie, für die Mineralölindustrie, Millionen Agrarsubventionen für Coca-Cola, Lufthansa etc. aber nur ganze einhundert Euro für die harte und verantwortliche erzieherische Arbeit 30 Tage und 24-Stunden täglich??? Für unsere Kinder - für unsere Zukunft???
Die 100 Euro retten die finanzielle Lage der Eltern auch nicht. Viele Eltern müssen aus finanziellen Gründen arbeiten gehen ohne die Entwicklung des Kindes verfolgen zu können, drauf teil zu nehmen und sich an jedem Fortschritt des Kindes freuen zu können. Die Erzieher können die Talente und Neigungen jedes Kindes nicht individuell unterstützen, zu wenig Erzieher in der Gruppe. Es ist wissenschaftlich bewiesen dass die ersten 5 Jahre des Kindes die wichtigsten sind. Eltern können die Entwicklung des Kindes zu Hause deutlich besser unterstützen und voran zu treiben als bei einer Gruppenbetreuung (Gruppengehirnwäsche - jetzt muss du essen, auch wenn du keinen Hunger hast, jetzt muss du schlafen auch wenn du nicht müde bist, jetzt muss du spielen, du musst dich anpassen). Ich meine damit nicht die Disziplin, die jedes Kind lernen muss, ich meine die Gehirnwäsche – das Individuum lernt, es darf selbst keine Entscheidungen treffen, keine eigene Wege gehen, es kann nur das denken, was erwartet wird. Hier werden brave Bürger erzogen, die hier lernen, dass sie nicht widersprechen dürfen und alles so hinnehmen sollen, wie es ihnen präsentiert wird. Und was kommt raus, im Erwachsenem Alter - alles was in den Medien und von der Politik gesagt wird und propagiert wird, wird anstandslos angenommen - z.B. die sogenannte Herdprämie wird kritisiert so wie das in den Medien und von der Politik vorgemacht wird, alles was für die Bürgern gut ist, wird von den Medien verneint und erklärt, warum es nicht so geht, und alles was den Bürgern schadet, wird in den Medien und von der Politik als notwendig und alternativlos erklärt – und von braven Bürgern widerstandslos akzeptiert. Na dann Prost, jeder wie er will.
Nur weniger davon sind Gott sei Dank immer noch in der Lage, nicht blind alles zu glauben und alles als ihre Meinung von den Medien und der Politik zu übernehmen, sondern sich unabhängig zu informieren, alle Informationen prüfen und dass erst sich eigene Meinung bilden. Es ist zwar nicht bequem, aber wahrscheinlich waren auch ihre Eltern nicht bequem und haben die Erziehung in Eigenverantwortung gut gemeistert.

Ich hätte nicht geglaupt ,daß das ein in vielen Dingen auch als Querdenker bekannter Politiker so vor der Fraktionsvorgabe sich beeindrucken läßt.
Schade,hier hätte ich mir sehr viel mehr Rückrat erwartet.
Mit dieser Entscheidung wird doch nur bayrische Wahlkampfhilfe geleistet.
Ich bin mir sicher ,das mit dieser Entscheidung Linnemanns, sich dieser keine neuen Freunde (Wähler) verschafft hat.

Merkwürdig!

Die Linke hat geschlossen dagegen gestimmt, wird aber unter meiner Postleitzahl unterschlagen!

Mit meinen 62 Jahren kann ich auf 44 Berufsjahre zurückblicken. Während dieser Zeit habe ich ",so ganz nebenbei", zwei wunderbare Kinder erzogen (incl. Studium). Ohne Kindergarten, Vorschule und Ganztagsschule wäre das nur bedingt möglich gewesen. Da es 1968 noch keine Kinderhorte gab, konnte ich meine Kinder erst mit 3 Jahren in den Kindergarten bringen.
Ohne Großmutter (wohlgemerkt meiner Großmutter) wäre dies jedoch nie möglich gewesen. Es gab damals kein Erziehungsgeld, 8 Wochen nach der Geburt musste man wieder arbeiten - auch wenn eine Mutter noch stillte.
Das Betreuungsgeld soll jetzt als kleines ",Leckerli", davon ablenken, dass die Regierung/Komunen nicht in der Lage sein werden, für jedes Kind einen
Betreuungsplatz zu bieten. Es ist schlicht und ergreifend ein Skandal.
Ich jedenfalls weiß, wen ich bei der nächsten Wahl bevorzugen werde!!!!

Ganz schlimm finde ich, dass gerade die Kinder, die aus sozial schwachen Familien kommen, oder mit Migrationshintergrund ohne Kindertagesstätte die Verlierer sein werden. Was haben manche Politiker im Kopf????

Wir schieben unsere Kindern in die Kitas ab damit wir arbeiten können und unsere Eltern in Altesheime damit wir arbeiten können. Der Staat hat nunmal ein großes Interesse daran, die Erziehung der Kindern in seine Hände zu bekommen. Denn die Kinder von heute sind die Arbetiskräfte von Morgen und wer heute statt in der Familie in einer ",sozialen Einrichtung", aufgewachsen ist, der kehrt im Alter ohne murren in die ",soziale Einrichtung", zurück.

Ich bin gegen das Betreuungsgeld, weil es tatsächlich nur geschaffen wurde, um der Klagewelle wegen nicht vorhandener Kitaplätze den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Dennoch kann ich nicht nachvollziehen, warum Eltern, die ihr Kind in den ersten drei Jahren zu Hause erziehen möchten, so herabgewürdigt werden.
In meinen Augen eine Unverschämtheit den Eltern gegenüber, die ihrer Verantwortung als Eltern gerecht werden möchten.
Hier wird so getan, als hätten Kinder, die keine Kita besucht haben, nicht wiederaufholbare Defizite. So ein Quatsch.

wer die Kinder hat, dem gehört der Staat! wenn schon Kleinkinder in Kitas staatlich (wer erzieht sie unter was fuer Ideologien?) im Griff hat und somit das Arbeitspotential Eltern besser ausnützen kann - dann sind wir doch voll im autoritären Sozialismus angelangt.
ich vergesse nicht, wie mir ein Kaplan sagte, die Kirche legt Wert darauf, dass Kinder möglichst lange in kirchlichen Traditionen geprägt werden, denn spätestens im Alter kehren sie zur Kirche zurück! So jetzt auch wieder mit kommunistisch geprägten - DDR war ja so gut! Kinder gehören der Familie und nicht dem Staat! wir wollen keinen verkappten Lebensborn!

",Kinder sind unsere Zukunft",
Diesen Spruch hat die CDU/CSU definitiv ad adsurdum geführt.
Das Geld wäre besser investiert worden, wenn man KITAplätze kostenlos angeboten hätte. Dann hätten alle profitiert. Und sogar die bildungsfernen Bürger hätten sich überlegt, ihre Kinder an frühkindlicher Bildung teilhaben zu lassen und deren Chancen zu verbessern. Aber so wird das nichts!

Hallo Philip
Da sind Sie jetzt im Irrtum. Kitaplätze sind NICHT kostenlos und wird auch nicht vom Staat bevorteilt. Eltern müssen je nach Gemeinde zwischen 150 € bis 300 € im Monat zahlen.
Es ist ein Wahlgeschenk, wenn Eltern ein Betreuungsgeld zugestanden wird, obwohl sie es nicht benötigen. Und die es benötigen würden, weil sie wegen eines fehlenden Kitaplatzes nicht arbeiten können, denen wird es auf Hartz IV angerechnet. Denn Alleinerziehende benötigen dringend einen Kitaplatz, weil sie arbeiten gehen müssen. Wenn sie es nicht können, muß die Allgemeinheit für ihren Unterhalt in Form von Harz IV aufkommen. Was ist also billiger?
Der Skandal ist, dass die Regierung eine Garantie gegeben hat, dass bis 2013 JEDES Kind einen Kitaplatz bekommt, wenn es ihn benötigt. Das ist einklagbar. Es gibt aber nicht mal halb soviele Plätze. Und jetzt wird das Geld verschleudert, welches dringend in den Ausbau fließen müßte.

Die Zustimmung zum sogenannten Betreuungsgeld diverser Abgeordneter beweist nur allzu deutlich, wie schrecklich weit diese sich von der Realität in unserem Lande entfernt haben. Eine normale Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer wird es sich nicht leisten können, den Arbeitsplatz für drei Jahre zu räumen, um zu Hause das Kind versorgen zu können, da man das dann fehlende Gehalt nicht gegen 100,- Euro Betreuungsgeld aufwiegen kann, was wohl einige Abgeordnete nicht nachvollziehen können.
Hingegen sind Eltern, welche über ein hohes Einkommen verfügen, und ein Kind zu Hause betreuen (so wie es eigentlich sein sollte, sofern man sich dies erlauben kann) in keinerlei Weise auf ein Betreuungsgeld angewiesen.
Ich kann mir nicht erklären, wie diese Abgeordnete bei der nächsten Wahl zum Deutschen Bundestag zum Wahlerfolg ihrer Partei beitragen wollen.

Ich bin Jg.39 und habe 3 Kinder großgezogen OHNE Kindergeld, OHNE jewede Zuschüsse etc. Nebenbei war ich bemüht, das Familieneinkommen durch Halbtagstätigkeit aufzubessern, ohne daß die Kinder zu kurz kamen. Was hier und heute praktiziert wird, ´stinkt´ zum Himmel! Was sollen diese 100 Euro?? soll damit evtl. ein au-pair-Mädchen für Besserverdiener halbfinanziert werden?Das ist doch nichts halbes und nichts ganzes!Woher sollen denn die mehr als 200000 Kitaplätze(!) gezaubert werden, auf die 2013 ein Rechtsanspruch besteht. Für wie dämlich wird denn hier das ´Wahlvolk´ gehalten? Aber nein, dafür werden einem herrn Wulff lieber die ihm ganz sicher nicht zustehenden Privilegien bezahlt, damit er weiterhin im Ausland Deutschland ´vertreten´ kann. Er hat uns doch schon weltweit lächerlich gemacht. Seine Alimentation sollte man wohl hinnehmen, aber Personal (für was?) und ein Auto mit Fahrer?? Dafür ist offensichtlich Geld vorhanden, abe rnicht für Kitaplätze. Nur gut, dass ich als Großmutter meine Enkel betreuen kann, denn ohne Kitaplatz können weder Töchter noch Schwiegertöchter ihren Beruf ausüben.

Für alle die sich fragen warum es das Betreuungsgeld gibt....
Es ist die Folge der vernünftigen Verpflichtung (durch die SPD durchgesetzt) das künftig jeder einen Betreuungsplatz einklagen kann. Durch Inanspruchnahme des Betreuungsgeldes verliert man seinen Rechtsanspruch auf einen Platz.
Da Schwarz-Gelb sich leider immer dagegen gewehrt hat neue Plätze zu bauen, fehlen jetzt entsprechende Plätze. Es hätte also eine Klageflut gegeben.
Des Weiteren geht man davon aus das all die BZeitung lesenden Menschen das Betreuungsgeld als etwas positives sehen da es ja etwas extra gibt.
Besonders aber Hartz IV Empfänger müssen aufpassen. Sie haben zwar auch einen Anspruch aber dafür wird es als Einkommen angerechnet. Der einzige Weg das zu umgehen ist das Geld in einen Rentensparplan anzulegen der mind 12 Jahre fest sein muss. Das Geld gibt es aber max 2 Jahre. Die vereinbarte Summe muss danach vollständig selber getragen werden. Dass sind im Jahr immerhin 1800 Euro extra. Die Folge wird eine Reihe an Privatinsolvenzen sein....
...ob das gewollt ist!?

Wenn der Staat das erklärte Ziel hat, dass Eltern wählen können, ob sie in den Beruf gehen oder selbst ihre Kinder erziehen, dann muss die Betreuung zuhause honoriert werden. Es ist doch absurd, dass Eltern, die sich für die Erziehung zuhause entscheiden, als nicht mehr gesellschaftskonform dargestellt werden. Familie findet nicht in den Büros statt, sondern in einem Zuhause, wo Mütter und Väter liebevoll und fürsorglich für ihre Kinder da sind. Die Gesellschaft sollte dieses Ideal weiterhin anstreben und fördern. Kitas dienen letztlich nur dem Kapital, der Wirtschaft und alten Ideologien. Klar, wenn Alleinerziehende in Not geratern, dann soll die Gesellschaft helfend eingreifen.

So toll sind Krippen für 0 - 3jährige Kleinstkinder nicht, für die seltsamerweise linke und gewerkschaftsnahe Parteien als auch Wirtschaftslobbyisten (Arbeitgeberpräsident HUNDT, Präsident von Gesamtmetall) wie wild trommeln.
Nicht nur die Familie, sondern vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes.

Ausgerechnet diejenige Partei, die sich für die Schwachen einsetzen will, argumentiert reflexhaft gegen das Betreuungsgeld und damit die Schwächsten der Gesellschaft.
Die Krippe scheint eine Einrichtung zum Wohlergehen von Erwachsenen zu sein, denn ein bezüglich der sehr frühen Krippenaufbewahrung nicht ausreichend beachtetes Problem (neben zu befüchtender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge ",learned helpnessless", und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe) ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung Ein wichtiger Unterschied zwischen Tier und Mensch ist die Sprache auch als Basis des Denkens. Mangelnde primäre (besonders 0- 1,5 Jahre)frühkindliche Sprachentwicklung hat oft die Folge von Lese- und Rechtschreibstörungen und letztlich ungünstiger kognitiver Entwicklung.
Dadurch ist zu erwarten, dass die wichtigste Resource, welche unser Volk besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt geerntet wird. (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5-6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006
ca. 14%, bereits 2010: 23%,, enorme Lärmpegel in Kitas), logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).
Warum heißt es Muttersprache und nicht Vatersprache?
Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten (siehe ",Vergewaltigung der menschlichen Identität, über die Irrtümer der Gender-Ideologie",)

Wenn es doch so ist, dass der Wähler, der mündige Bürger entscheiden kann, warum er dann nicht auch selbst entscheiden, wie die Kindeserziehung in den ersten Jahren erfolgen soll.

Wer glaubt denn, dass nur der Staat dies richtig machen kann? Gerade in den ersten Jahren ist der Kontakt zur Mutter ungemein wichtig. Wer das leugnet, opfert die gute Entwicklung seines Kindes der persönlichen Karriere.

Zu Kommentar # 54
Wer hat denn gesagt dass das Geld eine Entscheidungsgrundlage ist? Wohl kaum jemand. Wie man so etwas interpretieren kann ist mir schleierhaft. Es ist eine schlichte Anerkennung für die Entscheidung der Eltern das Kind zu Hause zu erziehen.

Die Argumentation der SPD ist einfach nur schlecht und wer auf diesen Zug mit aufspringt soll es einfach tun. Es wird nur der eine Weg der Krippe akzeptiert und hier wird immer das Argument des Geldes gebraucht. Was hat der Ausbau der Krippen mit dem Betreuungsgeld zu tun? Das die Stellen geschaffen werden und das der Platz noch unzureichend ist, steht außer Frage. Wenn Eltern ihre Kinder in die Krippe geben wollen sollen sie das auch tun. Wenn Eltern ihre Kinder zu Hause erziehen wollen, werden sie es auch zukünftlich tun. Plätze hin oder her. Wegen 150 Euro macht das wohl kaum jemand. Das ist eine persönliche Entscheidung der Eltern.

Das weitere Argument das das Geld nicht in die frühkindliche Bildung gesteckt. Ich finde das schlichtweg eine Beleidigung. Die nicht gebildeten Familien oder Migranten vorzuschieben. Sollte dann nicht lieber auch das Kindergeld abgeschafft werden? Es könnten ja davon auch Zigaretten für die Eltern gekauft werden und keine Lebensmittel für Kinder. Davon höre ich aber nichts. Sollte dann auch das Kindergeld in Sachleistungen ausgegeben werden? Was ist denn damit? Ich finde es leider sehr armselig wie hier Leute auf diesen Populismiszug aufspringen. ",Herdprämie", ",keine Bildung für die Unterschicht",.

Wer es sich ohne die 100 Euro Betreuungsgeld nicht leisten kann, auf ein Einkommen zu verzichten, der kann es damit auch nicht - es sei dann, man war bis dahin ohne hin schon (freiwillig oder gezwungenermaßen) ",zu Hause",. Fazit: Das Betreuungsgeld ist eine Belastung für das Staatssäckel und eine Aufbesserung des Taschengeldes für diejenigen, die so und so nicht berufstätig sind - oder für die, die so wohlhabend sind, dass es auf 100 Euro mehr oder weniger nicht ankommt. Eine Wahlmöglichkeit eröffnet sich dadurch jedoch nicht.
Immerhin ist es eine Anerkennung für die kleine Zahl von Menschen, die bewusst ihre Berufstätigkeit aufgeben oder für eine Zeitlang auf Eis legen, um sich um ihre Kleinkinder zu kümmern.
Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass es für Eltern dieser Form der Anerkennung bedürfen sollte, um ihren Kinder so viel Zeit, wie sie ermöglichen können, zu widmen.
Der Hase liegt meiner Meinung nach an anderer Stelle im Pfeffer: 1. Familien werden aufgrund der Arbeitsmarktsituation auseinandergerissen. Wenn dann Kinder geboren werden, sind keine Verwandten in der Nähe, die bei der Betreuung helfen könnten. 2. Kinderbetreuung wird generell zu wenig wertgeschätzt. Eine Mutter, die ihre Kinder selbst versorgt, ist ja ",nur zu Hause",. 3. So lange Arbeitnehmer gezwungen sind, für Niedriglöhne zu arbeiten, ist es kein Wunder, dass ein einzelnes Gehalt nicht ausreicht, um eine Familie zu ernähren.
Der Handlungsbedarf besteht also nicht beim Betreuungsgeld, sondern in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt.

Ich weiß nicht, was diese ganze Diskussion soll.Eltern können ja wohl selber entscheiden,ob sie die Kinder selber betreuen oder in eine Kita geben wollen.Wir haben nur 1 Kind und wußten dass es kein 2. geben würde. ab 3. Monat verbrachte es die Vormittage in einer Familie mit 2 Kindern.so konnte ich meinen Beruf weiter ausüben, war glcklich darüber, und hatte nachmittags Zeit für das Kind. Den Hausarbeit haben mein Mann und ich gemeinsam ge-macht.Dem Kind hat es überhaupt nichtr geschadet, eher im Gegenteil,unser Sohn ist überall gut zurechtgekommen, hatte keine Schwierigkeiten im Umgang mit Anderen etc.Ich kann eine Kita nur empfehlen,wenn möglich halbtags!

Schon wieder ein wesentlicher Grund bei der Bundestagswahl 2013 die SCHWARZ/Gelben abzuwählen! - Es reicht !

Ich wünsche mir, daß mein Kind von MIR in den Arm genommen wird, wenn es weint, MICH anlacht, wenn es glücklich ist und spürt, daß es von MIR, als seiner Mutter bedingungslos geliebt wird und daß es für mich einzig ist!! Ich halte überhaupt nichts davon, ein Kind unter 3 Jahren in fremde Obhut zu geben.

Totaler Schwachsinn, jemanden Geld dafür zu geben, dass er sein Kind zuhause betreut. Das kann ja jeder machen, denn es sollte allen Eltern vorbehalten sein, selbst zu entscheiden, ob das Kind in die Grippe gehen soll oder nicht. Aber wofür soll es jetzt Geld geben.

Bekomme ich auch Geld, weil ich arbeiten gehe und mich nicht arbeitslos melde. Bekomme ich Geld dafür, dass ich keine Straftat begehe und mich ordnungsgemäß verhalte. So einen Schwachsinn kann sich schlichtweg nur schwarz/gelb einfallen lassen. Auf Kosten der Steuerzahler (Hallo ! FDP) wird Geld ausgegeben, wenn Eltern ihr Kind von zuhause betreuen.......

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