SPD-Abgeordnete live im TV: Ja, die Politik hat sich der Genmaislobby gebeugt

Ausflüchte, Beschwichtigungen, Abwiegelungen - das gehört zum rhetorischen Standardrepertoire vieler Politiker. Ungeschminkte Ehrlichkeit ist dagegen eher selten, insbesondere wenn es um die dunkle Macht des Lobbyismus geht.

Genau diese unverblümte Offenheit legte die SPD-Bundestagsabgeordnete Elvira Drobinski-Weiß vergangene Woche im ARD-Frühstücksfernsehen an den Tag. Es ging um das Thema Genmais und um den Lobby-Einfluss auf Entscheidungen der großen Koalition. Auf EU-Ebene hatte sich die Bundesregierung gerade bei der Frage der Zulassung von Genmais enthalten - nun stand die Frage im Raum: Warum enthalten, und nicht dagegen gestimmt?

Lesen Sie einmal, was die Verbraucherpolitische Sprecherin der SPD darauf antwortet - und staunen Sie:

Moderatorin: Der Koalitionsvertrag sagt ganz explizit: "Wir erkennen die Vorbehalte des großen Teils der Bevölkerung gegenüber grüner Gentechnik an..." - ... und setzen uns anschließend darüber hinweg?!

Drobinski-Weiß: Ja, genau so sieht es aus und das ist ja auch das Problematische daran. Das heißt also, wir nehmen tatsächlich die Bedenken der Bevölkerung nicht ernst, was wir aber eigentlich tun müssten und sollten. Das fördert natürlich wieder ein Stück weit die Politikverdrossenheit. Was nützt es, wenn ich mich dagegen ausspreche und ich sehe: meine Vertreterinnen und Vertreter argumentieren nicht so. Das finde ich sehr schwierig.

Moderatorin: Wer will denn den Genmais?

Drobinski-Weiß: Die Bevölkerung will es überwiegend nicht. Ich sage jetzt mal sehr deutlich: Die Kanzlerin will den Genmais. Die beiden anderen beteiligten Ministerien, Frau Wanka und Herr Gröhe, wollen den Genmais. Und natürlich wollen den Genmais auch die Hersteller dieser verschiedenen GVO-veränderten Maissorten, und das sind ja nicht einflusslose Unternehmen: internationale Konzerne.

Moderatorin: Das heißt die Politik beugt sich den Multis...?

Drobinski-Weiß: Das ist jetzt sehr hart formuliert, aber im ersten Impuls würde ich sagen: Ja!

Hier können Sie das Interview in voller Länge sehen (der oben aufgeführte Ausschnitt beginnt ab Minute 1:27):

451 Abgeordnete der großen Koalition stimmten am 30. Januar 2014 im Bundestag gegen ein Zulassungsverbot von Genmais, so wie es die Genmaislobby fordert. Frau Drobinski-Weiß enthielt sich mit 14 weiteren SPD-Abgeordneten der Stimme. Während es aus der SPD-Fraktion keine Ja-Stimme für ein Zulassungsverbot gab, sprachen sich fünf Unionspolitiker dafür aus: Josef Göppel, Hubert Hüppe, Matern von Marschall, Hans-Georg von der Marwitz und Martin Patzelt.

Foto Drobinski-Weiß: (c) SPD-Bundestagsfraktion

 

Unterzeichnen Sie unsere Petition "Unternehmensspenden verbieten!"

In einer Demokratie darf politischer Einfluss nicht vom Geld abhängen! Hier Petition unterzeichnen

 

Kommentare

Permalink

So ein Blödsinn.

Wenn die Bevölkerung den Genmais nicht will, soll sie ihn halt nicht kaufen. Es gibt viele Produkte, die kein Menschen kaufen will. Das ist noch lange kein Grund, unbeliebte Produkte zu verbieten.

Man muß gentechnisch erzeugte Produkte keinesfalls gut finden, aber die Wissenschaftsferne der Gentechnik-Gegner und ihr autoritärer Habitus geht mir sehr auf den Senkel. Verbieten, was man nicht mag - furchtbar.

Antwort auf von Tim

Permalink

Wenn man sich mal ansieht, was der Einfluss z.B. Monsantos in anderen Ländern für Folgen hat, dann verstehe ich nicht, wie man das so entspannt sehen kann.

Das Ganze ist doch nur ein Türöffner. Wer glaubt, dass die Konzerne, die genetisch verändertes Saatgut mit aller Macht auf dem europäischen Markt bringen, damit leben wollen und können, dass es neben Ihnen auch noch die konventionelle Anbauform in erwähnenswerter Größe gibt, der glaubt ein wenig zu leicht und viel.

Monsanto hat vergangenes Jahr sehr überraschend den eigenen Angriff auf Europa abgebrochen. Nun wissen wir, wieso dies nur scheinbar eine Kapitulation war.

Antwort auf von Tim

Permalink

Einfach nur DUMM. Irgendwann gibt es nur noch Genmais und dann?!

Antwort auf von klaus

Permalink

hat tim doch gesagt: einfach nicht kaufen!

(gilt auch bei fehlender, irreführender oder unzureichender kennzeichnung).

.~.

Antwort auf von Tim

Permalink

Mein lieber Tim ... es geht nicht darum zu "verbieten was man nicht mag"
Es geht darum etwas zu verbieten, von dem man nicht weiß ob es einen nicht ausversehen (langfristig) umbringt.
Frag doch mal Contergan-Kinder ob sie es nicht besser gefunden hätten, wenn dieses Medikament (ohne Gen-Technik!) nicht früher verboten worden wäre ...
Ich möchte kein Gen-Technik-Opfer werden! Ich habe leider keine 10 Jahre Erfahrung mit genmanipulierten Lebensmitteln (oder auch "zum Glück").
Und - so ganz nebenbei - muss doch heutzutage den Herstellern schon vorgeschrieben werden wie groß sie welche Wahrheiten auf ihre Packungen drucken müssen....
Ich hoffe du schaltest deinen Kopf ein bevor du ein "tragisches Opfer" der Chemie-Industrie wirst - viel Glück!

Antwort auf von Henning

Permalink

Mein lieber Henning,
für Deine Ängste ist es längst viel zu spät. Gentechnisch veränderte Pflanzen werden seit vielen Jahren auf allen Kontinenten angebaut und auch in Lebensmitteln eingesetzt. Schon mal in USA oder Indien gewesen und dort auch nur eine Müsli oder was auch immer verdrückt? Dann bist Du längst Gentechnikopfer, wenn Du das so nennen willst. Und Soja aus gentechnisch verändertem Anbau fressen unsere "deutschen" Nutztiere seit langem , weil wir es in Massen importieren müssen, weil wir den heimischen Acker ja für die Erzeugung von Biogas (aus dem ursprünglich amerikanischen, genetisch mindestens durch Züchtung unter Nutzung von radioaktiver Strahlung genveränderten Mais) brauchen. Bei Gentechnik gilt eben leider: wir sind eine Welt und was der Nachbar macht (der manchmal eine andere Meinung hat), betrifft uns teilweise einfach mit. Das wär selbst so, wenn wir eine Mauer rund um Deutschland bauen würden, so wie es Dir offenbar als Idealzustand vorschwebt.
Viele Grüße, Frank

Antwort auf von Tim

Permalink

Deine Argumentation ist ungefähr so als würde man einen Nichtraucher in einen Raum voller Raucher einschließen und ihm sagen: "Dann rauch halt nicht!"

Antwort auf von Tim

Permalink

Du regst dich darüber auf dass die Leute etwas verbieten wollen, nur weil sie es nicht mögen... Sprich, was der Bauer nicht kennt frisst er nicht...
Aber, du reagierst doch auch emotional und würdest es nur gerne deswegen legalisieren, weil Du Dich über die Leute aufregst...
Hast Du denn Dich damit wirklich Wissenschaftlich auseinandergesetzt???
Weißt du was diese Firmen eigentlich herstellen????

Zumal es auch darum geht, wenn man diesen Firmen und Produkten erstmal die Tür öffnet, wird auch hier der "Schinderhannes" getrieben und es wird nicht lange dauern, bis die ersten NOCH Unappetitlicheren Details ans Licht kommen...
Gesetze und Verbote werden dann gerne durch irgendwelche Hinterstübchen umgangen.
Du verfolgst sicher auch interessiert die Medien und was so in der Welt passiert!?
Dann kannst Du nicht wirklich glauben, dass damit vernünftig umgegangen wird...
Man könnte auch sagen, es wäre Zynismus, dass so darzustellen wie ich es tue.... Aber, wer mit offen Augen durch die Welt geht, weiß dass es so kommen wird!

Warum sollen wir uns von irgendwelchen Firmen, die z.T nicht mal auf diesem Kontinent ihre Steuern zahlen,oder überhaupt, vorschreiben lassen was wir Essen und was nicht..

Anstatt auf den Welthunger hinzuweisen, sollte man vlt mal drüber nachdenken, wieviel Essen unnötig im Müll landet, nur weil es nicht schön anzusehen ist etc.

Als ob der Welthunger ein Ende findet nur weil wir synthetisches Essen herstellen können....

Antwort auf von Tim

Permalink

Lassen Sie mich raten. Sie arbeiten bei Bayer?

Antwort auf von Tim

Permalink

Nicht viel im Hirn: aber da von zu viel!

Antwort auf von Tim

Permalink

Hallo Tim
leider scheinen viele Menschen nicht ausreichend informiert zu sein oder sich nicht zu informieren.
Die Patenthalter für Gen veränderte Produkte, Pflanzen wollen nur ein riesiges Geschäft machen.
Zu dem Gen veränderten Mais oder reis etc. müssen die Bauern auch die notwendigen Pestizide kaufen um den Ertrag zu steigern,
Die produzentebn haben somit doppelten Gewinn und richten große Schäden in der Umwelt an.
Nicht umsonst haben die Amerikaner Probleme mit dem Bienen und Insektensterben.
Dort müssen schon Bienenvölker "industriell" gezüchtet werden und in LKWs zu den Obstplantagen etc. gefahren werden um noch eine natürliche Bestäubung zu erreichen. usw.
in China müssen schon Menschen mit pinseln Obstbäume besteuben weil es keuine Bienen und Insekten mehr gibt.
Ansonsten können bauern in den entwicklungsländern kaum noch das Gen-Saatgut bezahlen und die Pestizide.
Ferner wird das Freihandelsabkommen mit der USA dafür sorgen,das Amerikanische Großkonzerne auf gleiche Rechte wie in Amerika klagen und wir dann alles genehmigen müssen was wir bei uns verboten haben damit sie ihre Gewinne machen können.

Antwort auf von Tim

Permalink

schön, daß es optimisten gibt, wie sie.

wer kommt eigentlich für die schäden anderer beteiligter auf, wenn diese pflanzen aus welchem grund auch immer, außer kontrolle geraten? ganz einfach, wenn überhaupt, dann der steuerzahler, also wahrscheinlich auch sie. die gewinne jedoch werden von den konzernen eingesteckt.

und schlußendlich, glauben sie etwa, daß sie sich im zweifelsfall den negativen einflüssen, die es mit sich bringt, wenn genpflanzen erst mal im umlauf sind, entziehen können?

und wie unterscheiden sie in der zukunft bei ihrem lebensmittelkauf, was genfrei ist? daß dies entsprechend gekennzeichnet wird, glaube ich jedenfalls nicht, kein mensch würde es kaufen.

Antwort auf von Tim

Permalink

Hmm, Wissenschaftsferne soll wohl dumm heißen? Weil sich die Gegner von Genmais nicht unnötigen eigenen Gesundheitsrisiken und Umweltrisiken stellen wollen, die im Rahmen einer Renditeoptimierung der Saatgutlobby durchgezogen werden soll, sind sie wissenschaftsfern? Es geht und ging auch ohne Gentechnik und es gibt keinen Grund (außer einer höheren Rendite) genmanipulierte Produkte zuzulassen.
Leider wird ja auch die Kennzeichnung von Genprodukten verschleiert, so dass der Vebraucher nur mit erheblichem Aufwand erkennen kann,ob genveränderte Bestandteile in Produkten enthalten ist.
Kein Wunder das fast 25% der Bevölkerung in Deutschland vermehrt Bioprodukte kaufen.

Antwort auf von Tim

Permalink

Vor der Mais in den Laden kommt steht er erst einmal auf dem Feld. Kennst Du die Honigbienen?. Weißt Du wie Saatgut gewonnen wird? Glaubst Du das ein Schwein mit Holzfuß herumhumpelt, weil am Sonntag Eisbein auf dem Tisch stand?

Antwort auf von Tim

Permalink

Bevor Sie die Ansichten anderer als Blödsinn abtun, sollten sie aich zunächst selbst informieren. Die Implikation des Anbaus von GM Crops gehen weit über das hinaus, was ein Einzelner entscheiden kann. Von Fremdbestäubung der eigenen Felder über Aufzucht resistenter Schädlinge bis hin zu nicht erforschten Langzeitwirkungen.

Antwort auf von Tim

Permalink

So simpel ist das nicht, denn die Pollen von GMO Pflanzen werden in alle Winde zertreut und lassen sich auch auf den Äcker nieder, wo Landwirte GMO-Pflanzen strickt ablehnen. Finden die Kontrolleure der GMO-Konzerne in solchen Ernten dann teilweise "ihre" patentierten Samen, was wegen der Kontamination unvermeidlich ist. gibt es richtig teuere Abmahnungen, die keine normaler Landwirt übersteht!

Hinzu kommt, dass die Kennzeichnungspflicht für Futter- und Lebensmittel, die mit GMO-Pflanzen hergestellt wurden, in ersterem Falle (nämlich bei Futter) gar nicht existiert. also in JEDEM Fall über Milch- und Fleischprodukte in die Nahrungskette kommt, und in den Entwürfen der TTIP Abkommen (allein durch Konzerne ausgehandelt und NICHT mit den Abgeordneten!), eine Kennzeichnung verboten ist und als geschäftsschädigendes Verhalten von Staaten bezeichnet wird, und zu enormem Schadenersatz seitens der Regierung, sprich Sie und mir führt.
Sie sind wirklich selten naiv...

Antwort auf von Tim

Permalink

Es sind nur die Bildungsfernsten die ohne Hirn eh alles fressen was sie zwischen die Kiemen bekommen. An den genmanipulierten Erzeugnissen sind nur die Parteien und viele Politiker der Regierung interessiert, allenvoran unsere verehrte Frau Kanzlerin weil sie möglicherweise Monsanto oder BAYER-Aktien oder von DuPont besitzt. Diese Firmen reissen sich erbarmungslos Land unter den Nagel das gewissenlose Landwirte für wenig Geld verscherbeln und bauen dort ihren gesundheitsschädlichen Dreck an mit dem sie auch die Nachbarfelder verseuchen. Die Spätfolgen für den Menschen erleben wir jetzt schon durch die vielen Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten an denen schon Viele leiden.
In anderen Nachbarländern ist man da schon weiter, dort gehen die Politiker auf die Proteste der Bevölkerung ein und bremsen den Einfluß dieser Naturvernichter, anders als hier. Die Mehrzahl der deutschen Bürger ist gegen den Genmais, die Regierung setzt sich aber darüber hinweg, ist das Demokratie???

Antwort auf von Tim

Permalink

Ihnen ist wohl nicht bekannt, was der Genmais eigentlich anrichtet. Er bildet unkontrollierbar
Pestizide, die weit mehr Schaden anrichten für Umwelt und Tierwelt.
Da hilft es nichts, wenn der Verbraucher das Endprodukt (Milch und Tierprodukte) nicht kauft.
Außerdem hält es unsere Bundesregierung nicht für nötig, Gen-technisch "infizierte" Produkte
zu kennzeichnen!!!!!

Antwort auf von Tim

Permalink

Ihnen ist wohl nicht bekannt, was der Genmais eigentlich anrichtet. Er bildet unkontrollierbar
Pestizide, die weit mehr Schaden anrichten für Umwelt und Tierwelt.
Da hilft es nichts, wenn der Verbraucher das Endprodukt (Milch und Tierprodukte) nicht kauft.
Außerdem hält es unsere Bundesregierung nicht für nötig, Gen-technisch "infizierte" Produkte
zu kennzeichnen!!!!!

Antwort auf von Tim

Permalink

Eine ziemlich bizarre Haltung und kindliche Argumentation!

Gentechnik-Gegner sind überwiegend ausgesprochen wissenschaftsnah - so kam es überhaupt zu dieser Haltung - und die Argumente haben viele Menschen überzeugt.

Machen Sie sich doch die Mühe sich mit den problemen der us-amerikanischen Großfarmer zu beschäftigen, die mit dem „Roundup Ready“-Soja& „Roundup" Herbicid nun ihre Erfahrungen machen. Stchwort: Superweeds und ca. 25 Mio. Hektar mittlerweile unbebaubares Ackerland!
Im Internet werden Sie viele Statements unabhängiger Wissenschaftler finden - wenn Sie Argumenten zzugänglich sein sollten, werden Sie sich dem kaum verschliessen können.

Antwort auf von Tim

Permalink

1. Ist es durch fehlende Kennzeichnung nicht möglich, keinen Genmais zu kaufen.
2. Wenn wir in die USA schauen, da hat Monsanto und Co. bereits 85 % des Marktes. Diese Firmen gehen extrem aggressiv gegen Landwirte vor, die sich der Genmafia nicht beugen.
3. Weiter in die USA: Dort gibt es die vielgelobten Gensaatgute. Mit dem Erfolg, dass der natürliche Bestand an Nutzinsekten mit ausstirbt (größtes Beispiel die Bienen) und Unkräuter sich breit machen, die man auch mit den vorhandenen Herbiziden nicht mehr bekämpfen kann.
Dies alles hat es in der Menschheitsgeschichte noch nicht gegeben.
Außer den Profitinteressen diverser Großkonzerne nutzt die grüne Gentechnik niemanden. Wir haben seit Menschengedenken die konventionelle Pflanzenzüchtung. Eine Erfolgsgeschichte über tausende von Jahren. Diese sollten wir für ein paar wenige Nutznießer nicht zerstören.

Permalink

Na und? Niemand wird gezwungen, Monsanto-Kunde zu werden. Und es ist natürlich das gute Recht von Monsanto, für seine Interessen zu kämpfen. Jedes andere Unternehmen tut dies ebenfalls. So etwas "Angriff" zu nennen, ist einfach nur noch pervers.

Antwort auf von Tim

Permalink

Willst du nicht weiter in die Zukunft schauen und erkennen, was damit alles zusammenhängt?
Natürlich musst du das Gelumpe nicht essen, aber irgendwann wirst du gar keine andere Möglichkeit mehr haben.
Fang an nachzudenken und natürlich ist es bedenklich wenn sich eine krasse Mehrheit dagegen ausspricht, dies zu ignorieren.

Antwort auf von Markus

Permalink

Ich verstehen diesen Standpunkt nicht. Warum muß man etwas verbieten, wenn eine "krasse Mehrheit" in Deutschland ohnehin dagegen ist? KAUFT DAS ZEUG NICHT, Punkt.

Übrigens sieht eine krasse Mehrheit in der Wissenschaft keine Gefahr in der Gentechnik.

Diese ganze Debatte ist sowas von esoterisch, daß man nur verzweifeln kann.

Antwort auf von Tim

Permalink

Genau! Lass die Industrie schalte und walten wie sie will!
Und lass auch die Politiker sich über den Wählerwillen hinwegsetzen wie sie will!
WTF "Bevölkerung", Legitimation usw.
Wenn endlich Porsche, Mercedes und BMW die Gesetze schreiben gitb es hoffentlich wieder Tempo 200 in der Fußgängerzone - ich bin der erste der durchrauscht.
Ach so ... ??? ... Ernährung ist nicht so tödlich wie 200 in der Fußgängerzone? Na dann wähl doch eine Partei die DIR nach dem Maul redet!

Neuen Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.