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Antwort-Check: Das sind die Top- und die Flop-Abgeordneten auf abgeordnetenwatch.de

Veröffentlicht am
30.07.2013 um 16:48
von
Die Redaktion
in
abgewimmelt, Bundestag

31.352 Fragen haben die 620 Bundestagsabgeordneten in der abgelaufenen Wahlperiode über abgeordnetenwatch.de erhalten - also durchschnittlich 50,6 pro Volksvertreter. Für die meisten war die Beantwortung kein Problem: Annähernd jeder zweite Parlamentarier beantwortete so gut wie jede Bürgeranfrage, bei vielen anderen sind nur noch wenige Fragen offen. Gleichzeitig gab es noch nie so wenige Abgeordnete, die sich dem öffentlichen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern komplett verweigern. Lediglich 39 Abgeordnete (6,3 Prozent) haben in den vergangenen vier Jahren keine einzige Bürgerfrage beantwortet (2012: 50 / 2011: 64 / 2010: 100).

Die Antwortquote ist der objektivierbare, messbare Teil beim Online-Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Wie kompetent und überzeugend die Politiker dabei sind, darauf muss jede Leserin und jeder Leser eine eigene Antwort finden.

In den letzten Wochen haben wir im Blog jeweils pünktlich zum Ferienstart in einem Bundesland Zeugnisnoten für die Antwortquote der Politiker veröffentlicht - von "sehr gut" (90 - 100%) bis "ungenügend" (0 %). Nun, da auch die Menschen in Bayern und Baden-Württemberg in die großen Ferien aufgebrochen sind, gibt es hier nun die Übersicht aller 620 Volksvertreter.

Zunächst: Wer sind die Abgeordneten, die heraus stechen, entweder weil sie bislang jede Bürgerfrage beantwortet haben oder noch keine einzige?

Das ist - gemessen an der Antwortquote - die Top 10:

In absoluten Zahlen haben andere Volksvertreter die meisten Antworten gegeben. Gregor Gysi (Linke) beantwortete 918 seiner 949 Bürgerfragen (98 Prozent), es folgen Hans-Christian Ströbele (Grüne, 579 Fragen/547 Antworten, 94 Prozent) und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP, 461 Fragen/ 444 Antworten, 95 Prozent).

Das ist - gemessen an der Antwortquote - die Flop 10:

In der folgenden Tabelle finden Sie die Noten aller 617 Bundestagsabgeordneten, die in der zu Ende gehenenden Wahlperiode mindestens eine Frage erhalten haben. Drei Abgeordnete wurden bislang noch nicht befragt, sie erhalten deswegen keine Note. Eine Übersicht der Noten nach Parteien können Sie sich anzeigen lassen, indem Sie am unteren Rand der Tabelle auf einen Parteinamen klicken.

Auf Parteienebene haben die Abgeordneten der Linken im Schnitt die besten Noten erhalten, knapp gefolgt von den Parlamentariern von SPD, Grünen und FDP. Ein größerer Abstand klafft dann zu den Unionsabgeordneten auf. Bei dem fraktionslosen Abgeordneten handelt es sich um Wolfgang Neskovic, der im Dezember 2012 aus der Fraktion Die Linke ausgetreten war.

Die Durchschnittsnote aller 620 Bundestagsabgeordneten hat sich im Vergleich zu den Vorjahren mit 2,4 noch einmal verbessert (2012: 2,6 / 2011: 2,6 / 2010: 2,8).

Kommentare

unter 65% schon nur noch "ausreichend"?
wie kommen die abstufungen zustande?

Wir haben folgende Notenkriterien angewendet:

90-100 % Antwortquote -> sehr gut
80-89 % -> gut
65-79 % -> befriedigend
50-64 % -> ausreichend
1 – 49% -> mangelhaft
0 % -> ungenügend

Ich finde, statt absolut starrer Prozentzahlen sollte auch die absolute Zahl der Antworten in die Bewertung einfließen. Dass jemand, der 140 Fragen beantwortet hat, ein ausreichend bekommt und jemand, der gerade mal eine Antwort gegeben hat, ein sehr gut (weil keine zweite Frage gestellt wurde), ist irgendwie ungerecht.

Wer viel gefragt wird, sollte einen entsprechenden Bonus bekommen, natürlich nicht so viel, dass ein sehr gut bei schlechter Quote möglich ist - und wer nur sehr wenige Fragen gestellt bekommt, sollte höchstens gut bekommen (Pech gehabt).

Und eine Aufstellung sortiert nach Zahl der Antworten wäre auch interessant ...

Meine wechselnde Wählerstimme richte ich auch nach den Ergebnissen der MdB 's bei abgeordnetenwatch.de aus. CDU und CSU sind ganz sicher nicht dabei.

Seit wann kann der Wert bei der Beantwortung von Emails ein Entscheidungskriterium bei der Abgabe der Wählerstimme sein? Ich bin der Meinung, dass hier z.b. die politische Richtung, die Ausrichtung der Partei, die Position zu bestimmten Themen wichtig ist und nicht die Beantwortung irgend welcher Emails.

Sie müssen den Bürger schon selbst überlassen, welche Kriterien er für wichtig hält. Ich bin selbst ein sogenannter "Single-issue voter" und mache meine Stimme an der Haltung der Parteien zum Waffenrecht fest. Schlicht und ergreifend, weil das Waffenrecht einer der feinsten Indikatoren dafür ist, wie es um die Freiheit eines Landes bestellt ist.

Meine auch nicnt.

Hallo Herr Kaiser, offensichtlich mögen Sie die CDU/CSU nicht - das ist Ihr gutes Recht. Ich mag z.B. die linken Parteien nicht, weil ich meine Entscheidung nach den bisherigen Leistungen der Parteien treffe. Ich bin 73 Jahre alt und beobachte die Politik seit mehr als 50 Jahren...
Aber man sollte bei dieser Liste auch berücksichtigen, dass z. B. Frau Merkel sehr, sehr viel zu tun hat und Prioritäten setzen muss, während die Oppositions-Politiker sich in erster Linie mit Nörgeln befassen.
Wenn Sie - wie ich - täglich einige Kommentare schreiben, dann wissen Sie wie zeitaufwändig das ist, sofern man seine Antworten zuverlässig vorbereitet und entspr. recherchiert...

Och, die arme Frau Dr. Merkel. Hat gar keinen Mitarbeiterstab der behilflich sein könnte. Und ihre Reden muss Sie auch alle selber schreiben......................
Nein, anders wird ein Schuh daraus. Diese Frau hat keinen Bock darauf sich mit dem gemeinen Volk auseinanderzusetzen, Farbe zu bekennen bzw. Aussagen zu treffen, worauf man dann zurückgreifen kann.

Das sieht das Volk aber anders.

Hallo Herr Meyer,
sie vergessen das Frau Merkel, wie auch viele andere Abgeordnete, auf ein Büro zurück greifen kann. Nicht jeder der die Fragen beantwortet hat sie auch selber geschrieben, sondern das zuständige Büro. Wo soll also bei Frau Merkel das Problem liegen

Als MdB-Mitarbeiter sehe ich AW im Sinkflug. AW hat einen besonderen Wert, wenn die Antworten an einzelne von vielen gelesen werden. Doch erstens geben sich die Bürger weniger Mühe, im Archiv zu schauen, ob ihre Frage beantwortet worden ist. Zweitens ist die Redaktionsqualität bei AW im Sinkflug und Fragen wiederholen sich. Drittens ist die Fragenqualität ohnehin schon schlecht, weil die meisten Antworten auf Homepages oder durch eine einfache Google-Suche aufzufinden sind. Diese "Mühe" der Recherche macht sich kaum ein Fragesteller und signalisiert so, dass er kein Interesse an einer Antwort hat.

Im Ergebnis macht es immer seltener SInn, eine Frage bei AW zu beantworten. Die Antworten kommen nur noch dem Fragesteller zugute, finden aber kein weiteres Publikum. Somit unterscheidet sich AW kaum noch von einer einfachen Bürgerzuschrift.

Ein Politiker hat jede Frage eines Bürgers zu beantworten ,denn er ist in dessen Auftrag in den Parlamenten unterwegs ,Ich muss meinem Chef auch rede und Antwort stehen

Wenn alle Abgeordneten sämtliche Fragen beantworteten, käme aus Zeitmangel keine Parlamentsarbeit mehr zustande.

Ich sehe es auch so, dass hier etwas zu viel Schwarz-Weiß-Malerei betrieben wird. Natürlich ist es sehr griffig, Fragen und Antworten zusammen zu zählen und daraus ein Notenbild zu generieren. Aber in der Tat sagen diese nackten Zahlen (oder Farben) ja weder etwas über die Qualität der einzelnen Fragen noch über die Relation von Fragenmenge zu Antwortmenge aus. Von einer Organisation wie Abgeordnetenwatch würde ich erwarten, dass sie diese Aspekte in der Benotung berücksichtigt. Sonst ist das Ergebnis auch nicht viel aussagekräftiger als eine Schlagzeile in der Zeitung mit den großen Buchstaben.

Haben Abgeordnete wirklich viel zu tun?? Sicher nur wegen deren vielen Nebentätigkeiten
und deren Verabredungen mit den Lobbyisten (Parteispenden winken!).
An normaler Parlamentarierarbeit kann es nicht liegen. Das sieht man an den ständiig
leeren Abgeordnetensitzen im Parlament.

Wir haben ein Arbeitsparlament, kein Debattenparlament. Die Arbeit findet in den Ausschüssen statt. Das Wissen darum gehört zur politischen Bildung in Deutschland.

ich kann diese Sichtweise verstehen, sie wird aber der Praxis nicht gerecht. Wir haben ein Arbeitsparlament, das bedeutet, das wir Fachpolitiker haben. Warum stellen Sie einem Wirtschaftsfachmann eine Frage zur Außenpolitik? Klar geben Ihnen viele eine Antwort. Die ist allerdings wertlos. In den allermeisten Fällen wird der Mitarbeiter bei seinem Fraktionsreferenten oder dem zuständigen Abgeordeordneten anrufen und sich einen Textbaustein schicken lassen. Den bekommen dann Sie serviert.

Die Antwortqualität korrespondiert eben mit der Fragenqualität. Und zu dieser gehört, dass man sich die Mühe macht, den richtigen Ansprechpartner zu finden. Was machen Sie denn, wenn ich Sie etwas zur Herstellung von Graphit fragen würde? Sie googlen oder gehen zu Wiki. Meinen Sie, im Parlament wird das anders gemacht?

Was man von Ihren Beiträgen halten soll ist ganz schnell klar, denn wozu verstecken sie sich hinter einem Pseudonym? Sie tun damit den Politikern keinen Gefallen. Denn deren Ansehen ist sowieso lädiert.

Hallo Herr Gebauer, man sollte bei dieser Liste auch berücksichtigen, dass z. B. Frau Merkel sehr, sehr viel zu tun hat und Prioritäten setzen muss, während die Oppositions-Politiker sich in erster Linie mit Nörgeln befassen. Wenn Sie - wie ich - täglich einige Kommentare schreiben, dann wissen Sie wie zeitaufwändig das ist, sofern man seine Antworten zuverlässig vorbereitet und entspr. recherchiert...

Daß Frau Merkel viel zu tun hat, bestreitet niemand.
Aber sie hat einen riesigen Mitarbeiterstab zur Verfügung, der die Fragen in ihrem
Sinne oder nach ihren Vorgaben beantworten kann.
Nein, hier steckt eine perfide Strategie dahinter, nach Kohl'scher Machart: Aussitzen.
Denn nach der zehnten, unbeantworteten, Anfrage gibt jeder Schreiber auf.

Herr Gulau, Frau Merkel hat ihren "riesigen Mitarbeiterstab" in ihrer Funktion als Bundeskanzlerin. Bei AW schreiben Sie Frau Merkel jedoch als MdB an. Wenn Sie etwas von der Bundeskanzlerin wissen wollen, dann schreiben Sie ans Bundeskanzleramt. Wenn Sie etwas aus dem und zum Wahlkreis von Frau Merkel wissen wollen, dann das MdB-Büro.

Ach, das ist ja interessant. Einfache Bürgerzuschriften können also vergessen werden, sie sind offensichtlich gar nicht wert, gelesen zu werden. Das ist mir zwar nicht neu, aber es explizit von einem "ab" zu lesen, macht schon hellhörig. Und so wird der oberste Souverän des Staates von seinen politischen Vertretern auch behandelt.

Hallo Herr Müller, natürlich haben Sie Recht, aber man sollte bei dieser Liste auch berücksichtigen, dass z. B. Frau Merkel sehr, sehr viel zu tun hat und Prioritäten setzen muss, während die Oppositions-Politiker sich in erster Linie mit Nörgeln befassen. Wenn Sie - wie ich - täglich einige Kommentare schreiben, dann wissen Sie wie zeitaufwändig das ist, sofern man seine Antworten zuverlässig vorbereitet und entspr. recherchiert...

Lieber Herr Müller, Sie können da gern Verachtung hineinlesen, sie könnten darin allerdings auch lesen, wie Sie mit Ihren Fragen Erfolg haben und wie Sie den größten Nutzen aus den zu lesenden Antworten ziehen können. Die Fragen an MdBs werden von ihren Mitarbeitern beantwortet. Viele Mitarbeiter haben viel zu tun. Wenn Sie meinen Abgeordneten zu etwas fragen, von dem weder er noch ich eine Ahnung hat, dann werden wir nicht antworten. Wenn wir es täten, brächte es uns Aufwand, der zur Vernachlässigung anderer Bereiche führt, und Ihnen nichts, weil die Antwort keine Fachantwort ist.

Abgeordnete sind keine höheren Wesen. Die haben nicht von allem Ahnung. Ihre Mitarbeiter auch nicht. Wer Ihnen 100 Prozent aller Fragen beantwortet, gaukelt Ihnen etwas vor.

Da ist etwas dran und man sollte über Verbesserungen nachdenken!

Der Wer der Antwort würde steigen wenn die Damen und Herren Politiker in ihren Antworten Bezug auf die Frage nehmen würden. Nur zu oft wird an den Fragen vorbei geantwortet.. Eine Bewertung der Antworten wäre keine schlechte Idee. Ich kann jeden verstehen, der nicht mehr wählen geht.

Die Personen, die rot unterlegt sind würden in einem Unternehmen der freien Wirtschaft umgehend entlassen. Diese Einstellung zur Kundschaft ist eine Unverschämtheit!

Wann reagiert die "Kundschaft" endlich mal entsprechend?

Die beste Gelegenheit ist im September. Es wird dringend Zeit, dass dieser böse Spuk endlich mit einer grossen Überraschung beendet wird. Wunder gibt es immer wieder...

WIR SIND DAS VOLK !!!

Bürger sind keine Kunden. Sie verwechseln Markt mit Staat.

Hallo Herr Huppert, man sollte bei dieser Liste auch berücksichtigen, dass z. B. Frau Merkel sehr, sehr viel zu tun hat und Prioritäten setzen muss, während die Oppositions-Politiker sich in erster Linie mit Nörgeln befassen. Wenn Sie - wie ich - täglich einige Kommentare schreiben, dann wissen Sie wie zeitaufwändig das ist, sofern man seine Antworten zuverlässig vorbereitet und entspr. recherchiert...
Wenn Sie mit der großen Überraschung einen Sieg der Linken ansprechen, wäre das der Untergang unseres Landes. Bitte vergleichen Sie einmal, wo Deutschland in Europa und in der Welt steht. Das haben wir ganz sicher nicht den linken Parteien zu verdanken. Schauen Sie auch einmal das Bundesland Bayern an. Zwar hat es mit Herrn Seehofer einen Rückschritt gegeben, aber im Vergleich zu links regierten Ländern ist es absolute Spitze!

Ich finde, die Zahl der Leser einer Antwort kann kein Kriterium sein. Es geht darum, ob Fragen beantwortet werden. Politiker, die das tun, signalisieren, dass sie dem "Volk" zuhören (auch wenn das Volk schweigsam ist). Und diejenigen, die es nicht tun, geben eben das andere Signal - und machen deutlich, dass sie Listenplatzpolitiker sind und ihre eigentliche Aufgabe nicht verstanden haben. Für mich ist auch "sehr gut", wenn von einer großen Zahl Fragen nur 80% beantwortet werden - aber irgendwo unter 50% beginnt die Missachtung des Gewählten gegenüber seinem Wähler. Und die "Nullprozentigen" sind total abgehoben und haben es nicht mehr nötig, sich mit dem blöden Wahlvolk abzugeben.

Bürger, die Politikern fachfremde Fragen oder Fragen an ihre Nicht-Wahlkreisabgeordneten stellen, signalisieren auch etwas.

Hallo Herr Roether, offensichtlich waren Sie bisher nicht politisch engagiert und wissen nicht, wie viel Arbeit damit verbunden ist. Man sollte bei dieser Liste auch berücksichtigen, dass z. B. Frau Merkel sehr, sehr viel zu tun hat und Prioritäten setzen muss, während die Oppositions-Politiker sich in erster Linie mit Nörgeln befassen. Wenn Sie - wie ich - täglich einige Kommentare schreiben, dann wissen Sie wie zeitaufwändig das ist, sofern man seine Antworten zuverlässig vorbereitet und entspr. recherchiert...

Ich frage mich, was die Auflistung soll, die lediglich das Faktum einer Antwort bewertet. Auch mir hat Herr Müller-Sönksen einst geantwortet, aber die Antwort war voller Unwahrheiten und (leicht widerlegbarer) Lügen. Eine Bewertung hätte doch also nur Sinn, wenn die Qualität der Antworten bewertet würde!

Sie 100 % Recht! Was nützt eine vorgefertigte Antwort, die sich möglicherweise nicht auf die Frage bezieht...?

Stimmt genau ... dann allerdings, ginge man von der Qualität der Antworten seitens der Politiker aus, dürfte die Bilanz recht dürftig ausfallen!
Quasi ein Armutszeugnis für manche Politiker ...

Eine prozentuale Quantifizierung von beantworteten Fragen vorzunehmen ist Quatsch. Wer beantwortet denn die Fragen? Mitarbeiter der MdB's?!
Solche Benotung sagt nichts aus!!!
Das ist ja wie im Kindergarten.

Sehr geehrter Herr Baumann, Ihre Antwort hat ein "Sehr gut" verdient!

Ich finde das eine gute Sache!

Traue nur einer Statistik, die du selbst erstellt hast, denn nur du weisst, wofür sie brauchbar ist.
Die Qualität der Antwort und ob es eine inhaltliche Antwort ist wurde schon angesprochen. Mein Bundestagsabgeordneter pflegt jedenfalls auf die von mir persönlich auf direktem Weg (email) an ihn gerichteten Fragen zeitnah zu antworten. Obwohl er wirklich viel zu tun hat. Am Stil der Antworten erkenne ich dann, dass er genau so ein Problem mit der Antwort hat, wie ich. Das ist nunmal so, dass wir alle nur Menschen sind und letztlich aufgerufen, zu entscheiden. Zu handeln. Ein Physiker kann schlecht juristische Probleme behandeln. Obwohl er z.B. mein Abgeordneter/in ist. Falls ich jedoch ihn selbst und nicht seine Bürokraft mit der Frage erreicht habe, könnte es sein, dass diese Frage eine Wirkung hat. Ausserdem trifft man diese Abgeordneten öfters bei Veranstaltungen und kann sie sogar persönlich im Gespräch befragen!

Im Zuge des Wahlkampfes habe ich eine insgesamt sehr engagierte Abgeordnete im Alb-Donau-Kreis gefragt, warum sie beim Abgeorneten-Check ein enttäuschendes Ergebnis der Antwortquote 18 von 23 (78%) gleichbedeutend Note "Befriedigend" hat. Sie erklärte, die fehlenden Antworten beziehen sich auf mehrere Jahre zurückliegende Anfragen. Ist es möglich, dass sich zukünftig Ergebnisse auf einen bestimmten Zeitraum beziehen oder ist notwendig, "Altlasten" durch nachträgliche Bearbeitung zu beseitigen?

Wird denn jemand daran gehindert, "Altlasten" zu beantworten?

Fragen werden bei uns nicht gelöscht, auch wenn sie mehrere Jahre zurückliegen, jedoch haben die Abgeordneten die Möglichkeit sie noch zu bearbeiten.

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