Kommentare

ich verspüre gerade große Lust, mal wieder ne kleine Spende an abgeordnetenwatch.de zu überweisen.....

Es ist erschreckend, was einige unserer "VolksvertreterInnen" unter Demokratie verstehen und mit welch' fadenscheinigen Argumenten sie ihre verwerflichen Handlungen begründen. Noch schlimmer ist es, dass diese Personen nicht im Geringsten ein schlechtes Gewissen haben. Im Gegenteil, sie sind entrüstet, wenn sie auf ihre Missetaten angesprochen werden. Andererseits vielleicht verständlich, wenn man bedenkt, dass sie in unserem Staat nichts zu befürchten haben.

Okay. Das Feld im Layout der Exceltabelle war zu klein. Oder die Linie auf dem Formular war nicht lang genug. Aber: Warum hat es dann dieses eine einzige Mal funktioniert? Und: War das am Ende? Oder war das zwischendrin mal und danach war die Exceltabelle wieder zu klein? Sorry, aber das kauf ich ihm nicht ab. Wenn er hier schon die große, juristische Keule auspackt, dann sollte er auch mal faktentechnisch Transparenz herstellen.

Weiss jemand ob die Doktor-Arbeit des Dr. Michael Fuchs schon einmal vom Schwarm untersucht wurde?

Es ist schon verwunderlich mit welchen obskuren Begründungen die komplette (richtige) Namensveröffentlichung nicht möglich war. Hoffentlich war im Formular des Meldeverfahrensnoch Platz für die "richtigen" Summen der Nebeneinkünfte.

Herr Michael Fuchs,

Wollen = Konjunktiv und drückt lediglich eine Absichtserklärung nach meiner Ansicht aus.
Haben Sie Herr Fuchs nun verschleiert oder nicht oder wollten Sie eigentlich nicht verschleiern?
"
Nach meiner Ansicht ist die Erklärung" schwammig genauso wie die Begründung.
Wenn man etwas ernsthaft etwas darlegen /offenlegen will gibts es Möglichkeiten. Platzmanbgel stellt für mich keinen Sachgrund dar und schon gar nicht bei "Excel".

Eine derart erbärmlich Ausrede habe ich bis heute nicht gelesen.
Platzgründe beim Meldeverfahren? Auf der einen Seite schaffen Sie es, Dinge wie "GAP Solution Patrick Politze Management Consulting GmbH" anzugeben - aber für "Hakluyt & Company" war kein Platz?

Ich kotz mir auf die Tastatur. Schämen Sie sich!

Ich lach mich tot. Platzmangel? Ernsthaft? Das hat schon was von "mein Hund hat die Hausaufgaben gefressen.".

Aha. Also, er sagt: "Ich habe zu keinem Zeitpunkt die wahre Herkunft meiner Nebeneinkünfte verschleiern wollen." Das hören wir gerne, und dann können wir ja davon ausgehen, dass er auch kein Problem hat, bei den noch offenen Fragen volle Transparenz herzustellen.

Ich werde in Kürze 80 Jahre alt. Noch bin ich nicht hirnrissig nur masslos enttäuscht von einigen Politikern, die sich Volksvertreter nennen. Offensichtlich sind selbige der deutschen Sprache nicht mächtig, sonst würden sie dieses Wort anders interpretieren. So viel Korruption und Postenhascherei wie zur Zeit - Fremdschämen hilft da auch nicht mehr. Und wenn´s in der Industrie nicht klappt, ab nach Brüssel. Und da wieder fleissig absahnen. Ich werde auch wieder wählen gehen in der Hoffnung es hilft. Viel verspreche ich mir nicht. Aber wenigsten kann ich sagen, ich habe es versucht. Auch wenn es Versuche am untauglichen Objekt sind. Wir sollten den Förderlismus abschaffen. Wozu brauchenn wir xy-Minister. Jeder kocht sein Süppchen, meistens inkompetent, und keiner sagt´s ihnen. Mir tut es leid um Deuschland. Den Ruin muss ich -hoffentlich - nicht mehr erleben. Es macht mich nur unendlich traurig. Jutta Meier

Herr Fuchs scheint vergessen zu haben, für wen er arbeitet und wer ihn bezahlt.
Das sind nämlich wir, das Volk.
Er kann ja kündigen, wenn wir ihn zu sehr nerven.

Daher habe ich ihm, heute früh gemailt:

Guten Morgen Herr Dr. Fuchs,

gerade habe ich eine Rundmail von Abgeordnetenwatch bekommen. Sie wissen sicher, um was es geht.
Egal ob es stimmt, was ich persönlich nicht nachprüfen kann, dass Sie falsche Angaben über Ihre Nebeneinkünfte gemacht haben, bleibt die Tatsache bestehen, dass Sie reichlich nebenher verdienen und diese Verdienste Ihrem Vorgesetzten nicht vollständig aufschlüsseln wollen. Dadurch stellt sich die Frage der Loyalität.
Ich möchte, dass Sie folgendes zur Kenntnis nehmen.
Ich bin als Teil des Volkes Ihr Vorgesetzter, Arbeitgeber und derjenige, der ihr nicht zu knappes Gehalt bezahlt.
Und wenn Sie das als Unverschämtheit empfinden, haben Sie vergessen, für wen Sie arbeiten. Für mich nämlich!!!
Daher habe ich ein Recht zu wissen, wie viel Sie nebenher verdienen, bei wem und für was. Mein Chef verlangt von mir dasselbe. Er kann mir sogar bezahlte Nebentätigkeiten verbieten.
Falls die Vorwürfe von Abgeordnetenwatch unwahr sind, brauchen Sie nur Ihre Nebeneinkünfte vollständig öffentlich zu machen. Falls Sie das nicht tun, fragt man sich natürlich, was Sie zu verbergen haben.
Sie haben es vielleicht noch nicht mitbekommen, aber die Zeiten haben sich geändert. Die Menschen haben nicht mehr automatisch Respekt vor ihren Vertretern. Sie verlangen Rechenschaft von ihnen und Loyalität. Sie sehen Ihre Vertreter nicht mehr als Vorgesetzte, sondern sich, das Volk, als deren Vorgesetzte, was sie ja in einer Demokratie auch sind.
mit befremdeten Grüßen
Johannes Schewitz

An eurer Stelle hätte ich die Seite hier noch für die Robots gesperrt, damit diese zusammengelogene Gegendarstellung von diesem Politspacken nicht auch noch bei den Suchmaschinen landet.

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