Wolfgang Franz-van der Klis (DIE LINKE)
Kandidat Bürgerschaftswahl Hamburg 2008
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Grunddaten
Wolfgang Franz-van der Klis
Jahrgang
1943
Berufliche Qualifikation
Lagerist
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Fuhlsbüttel - Alsterdorf - Langenhorn , Listenplatz 5, Stimmen (Wahlkreis): 396, 0,5%
Landeslistenplatz
keinen
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(...) Und nun sollen die Kinder dieser Eltern oder die Eltern noch Studiengebühren aufbringen, bezw. sich mit Krediten verschulden, damit ihre Kinder studieren können.
Und können sie dies, dann ist ihnen noch kein Arbeitsplatz sicher, weil es ja der Staat oder die Regierung des Staates, den Arbeitgebern freie Hand lässt, soviel oder sowenig Arbeitsplätze sie schaffen, damit ihre Gewinne gesichert sind. (...)
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Frage zum Thema Bildung
25.12.2007
Von:

Sind Sie für oder gegen Studiengebühren ?
Antwort von Wolfgang Franz-van der Klis
12Empfehlungen
02.01.2008
Sehr geehrter Herr , nun will ich mal den Versuche machen, Ihre Frage zu beantworten.

Vorweg möchte ich aber erklären, dass ich eigentlich kein Politiker der unbedingt gewählt werden will; ich bin ein ganz einfacher lohnabhängig beschäftigter Mensch, der gesellschaftlich aufklären will und nicht jeden Tag im Internet surft.
Selbstverständlich sitze ich - noch als Berufstätiger (in vier Monaten bin ich Rentner) - jeden Tag vor meiner "digitalen Kiste", weil diese für mich die beste Multifunktionsschreibmaschine ist, mit der ich mir schneller als mit der normalen Schreibmaschine gedanklich etwas erarbeiten kann.
Und daraus hat sich ergeben, weil ich nur einmal in der Woche E-Mails abhole, dass ich nach 6 Tagen erfahren habe, dass ich zwei Anfragen bekommen habe.
Soweit eine Erklärung, damit sie nicht denken sollen, in der LINKEN sitzen die gleichen Politiker wie in den anderen Parteien.
Nun können Sie denken, was sie wollen.
Und darauf will ich keinen Einfluss haben.

Nun zu meiner Antwort: Ich bin gegen Studiengebühren, weil nicht von den Studierenden oder deren Eltern verlangen kann, dass sie für das Studium ihrer Kinder bezahlen sollen, da sie, die Eltern schon über alle möglichen Arten von Steuern auch für den Bau und den Unterhalt - Ausgaben für Gebäude u.s.w. und die Bezahlung von Professoren und allen anderen Angestellten - für den Unterhalt einer Uni begetragen haben.
Daraus ergibt sich wie von selbst, dass, wenn die Eltern und jede(r) Steuerzahler(in), über Steuergelder geschröpft wurde und wird, mit ihrem Lohn und Gehalt, und auf dem Arbeitsmarkt mit Hungerlöhnen abgespeist werden, nicht auch noch für ihre Kinder Studiengebühren bezahlen können und müssen.

Nun stellt sich die Frage, wer denn dann den Unterhalt, für die UNI´s bezahlen soll, wenn der Staat nicht genügend Steuergelder einnimmt?
Da kann ich zunächst nur antworten, dass der Staat oder die Regierung des Staates selbst dafür gesorgt hat, dass die Arbeitgeber Arbeitplätze abgebaut haben und die Arbeitgeber Löhne gedrückt haben, so, dass über geringeren Steuerabgaben, dem Staat oder der Regierung Einnahmen auch für UNI´s verloren gegangen sind.
Und die Regierung des Staates durch die Reduzierung von Steuergeldern, das Firmen und Konzerne bezahlen sollen, auch damit für weniger Steuereinnahmen gesorgt oder nicht gesorgt haben.

Nun kann der Einwurf kommen, dass die Unternehmen auf dem Weltmarkt konkurenzfähig bleiben sollen.
Nun sind sie konkurrenzfähig geblieben, und sie schaffen trotzdem keine Arbeitsplätze und die Arbeitsplätze die sie schaffen, sind keine Arbeitsplätze die Geld in die Steuerkasse bringen.
Also, sagt sich unsere Regierung, dann müssen eben die, die noch Geld in die Steuerkasse bringen, bezw. deren Kinder, wenn sie studieren wollen, Studiengebühren bezahlen.

Und nun sollen die Kinder dieser Eltern oder die Eltern noch Studiengebühren aufbringen, bezw. sich mit Krediten verschulden, damit ihre Kinder studieren können.
Und können sie dies, dann ist ihnen noch kein Arbeitsplatz sicher, weil es ja der Staat oder die Regierung des Staates, den Arbeitgebern freie Hand lässt, soviel oder sowenig Arbeitsplätze sie schaffen, damit ihre Gewinne gesichert sind.

Also, sehr geeherter Herr , die Frage, ob Studiengebühren bezahlt werden sollen, kann zwar mit "ja" oder mit "nein" beantwortet werden, aber diese Antwort reicht nicht - sie reicht mir nicht.
Und hier habe ich lediglich einen Punkt angesprochen, der weitere Fragen aufwirft.

Das was die Bevölkerung erarbeitet, muss auch der Bevölkerung zukommen und darf nicht den Konzern, Unternehmen und Arbeitgebern mit ihren Organisationen überlassen werden.

Und nun komme ich noch mal auf meinen Hinweis zurück, dass ich kein Politiker bin, sondern ich bin Arbeitnehmer, der sich ein bischen Mühe gibt, die Zusammenhänge in der Gesellschaft zunächst sich selbst zu erklären und dann auch denen, die etwas erklärt haben möchten.
Dafür stehe ich und die Stadteilgruppe Ohlsdorf einmal im Monat - während der Wahlkampfzeit mehr - an der U.-Bahnstation Langenhorern Markt, um Informationen, die DIE LINKE erarbeitet hat, der Bevölkerung anzubieten.
Und die Personen, die diese Informationen annehmen, können darüber nachdenken, und die Personen, die Informationen nicht annehmen, können sich über den Tische ziehen lassen.

Wissen ist Macht
Und Unwissenheit ist Ohnmacht.

(Die Frage nach dem Hundegesetz, werde ich beantworten, wenn ich mir dieses Gesetzt besorgt haben)
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
25.12.2007
Von:

Wie stehen Sie zum Hamburger Hundegesetz?
Antwort von Wolfgang Franz-van der Klis
5Empfehlungen
16.01.2008
Alpha-Tierchen.

Sehr geehrter Herr , nun habe ich mir mehr Zeit genommen, ihre Frage, wie ich zu dem Hamburger Hundegesetzt stehe, zu beantworten. Nun könnte man denken, eine solche Frage ist ganz einfach zu beantworten, und dazu braucht man doch nicht viel Zeit. Aber ich will diese Frage nicht einfach beantworten. Hinter diesem Hamburger Hundegesetz steckt viel mehr als auf den ersten Blick zu erkennen ist - oder ich sehe hinter diesem Gesetz mehr, als man vermuten kann -, und ich denke, hinter dem Hamburger Hundegesetzt ist eine grundsätzliche Einstellung verborgen.

Nun könnte ich Ihre Frage mit "Was?, Wer? Wie? Wo? Und anderes?" der Reihe nach beantworten; d.h., ich könnte fragen, "Was ist das Hamburger Hundegesetz?", "Wer ist davon betroffen?", "Wie ist es zu diesem Hundegesetzt gekommen?", "Und anderes?". Und von allen Fragen, scheint mir die Frage, "Wie ist es zu diesem Hamburger Hundegesetz gekommen?" die interessanteste Frage zu sein. Und ich beginne mal mit "Was?" und "Wo?". Das Hamburger Hundegesetz wurde im Rathaus verabschiedet - und nun kommt die erste Bewertung - von konservativ denkenden und handelnden Menschen - und da liegt der Hund begraben. Aber eine sehr viel interessantere Antwort steckt in der Frage "Warum ist das Hamburger Hundegesetzt entstanden?".

Und die Frage "Warum?" kann ich zunächst so beantworten: Weil es bestimmte Zustände gegeben hat, die einige Politiker glaubten, mit einem neuen Gesetz regeln zu können. Und da wurde nach einigen Vorfällen so eine Art Kampagne losgetreten, initiert, und einige konservative Politiker wollten damit zeigen, dass sie Herr der Lage sind - auf ihre einfache, simple Art.

Nun werden Gesetze geschaffen, damit das menschliche Zusammenleben geregelt wird. Aber dann stellt sich die Frage, wer denn diese Gesetze anwendet oder wer diese Gesetze anweden soll. Und für mich sieht es so aus, dass mit dem Hamburger Hundegesetzt konservative, einfach denkende Personen, einfach(!) darüber bestimmten wollen, in Zusammenarbeit mit den ihnen untergeordneten, ausführenden Organen, wie sich Hundebesitzer mit ihren Hunden verhalten sollen oder müssen. Es wird autoritär bestimmt - basta. Dieses Gesetz wurde von Personen verabschiedet, die ein Problem in der Gesellschaft auf ihre Art und Weiße lösen wollen - diese Personen wollen bestimmen und die Hundebesitzer sollen "stramm stehen". Aber das Problem, das sich in der Verbindung von Hund und Menschen ergeben kann, das ist diesen konservativ denken Menschen zu kompliziert zum lösen - entweder sie verstehen es nicht oder sie wollen es nicht verstehen.

Und nun haben sich mehrere Fälle ereignet, wo Menschen von Hunden angefallen worden sind und wo Menschen durch Hunde getötet worden sind. Diese Situation ist unbestritten so, dass sie nicht hingenommen werden kann. Das Problem ist dabei, das Personen im Besitz von Hunden gewesen sind, die ihre Hunde nicht unter Kontrolle gehabt haben. Und einen Hund nicht unter Kontrolle zu haben kann gefährlich sein, wenn ein Besitzer eines Hundes z.B. nicht weiß, dass es bei Hunden oder unter Hunden immer eine Rangordnung gibt, die andauernd neu festgestellt wird, von Hunden; d.h., wenn Hunde zusammenkommen, geht es darum, wer von allen das Alpha-Männchen ist - welcher Hund dominiert. Und dies wollen konservative Politiker auf uns Menschen übertragen. Ob dies vielen Hundebesitzern bewusst ist - ich meine das mit dem Alpha-Männchen - oder wie bewusst es ihnen ist, weiß ich nicht oder ob die Situation, dass Menschen von Hunden getötet worden sind, ein großer Prozentsatz ist, weiß ich nicht - es ist wohl nur ein kleiner Teil, aber in jedem Fall zuviel. Es gibt eben einen kleinen Teil von Hundebesitzern, die ihre Hunde nicht im Griff haben, denke ich. Und einen Hund nicht im Griff zu haben heißt, dieser Hund nimmt, sobald er die Gelegenheit hat, die Situation wahr, und will das Alpha-Tierchen sein - er versucht es. D.h., auf einen Hund muss man immer aufpassen und ihn immer zeigen, dass der Mensch das Alpha-Tierchen ist.

Nun gibt es in unserer Gesellschaft aber eben auch die soziale Situation, wo es einem Menschen gut tut, wenn er ein Tier hat, bezw. wenn er einen Hund hat. Nur kann es sein, dass dann diese Person nicht in der Lage ist, sich als das Alpha-Tierchen gegenüber dem Hund zu präsentieren. Es ist aber auch so, dass man zwischen großen und kleinen Hunden unterscheiden muss; d.h. nicht, dass kleine Hunde nicht gefährlich sind - zubeißen und einen Menschen verletzen können auch diese, aber die großen Hunde, die können dann so gefährlich sein, dass sie einen Menschen sehr schwer verletzen können oder unter Umständen töten. Darüber könnte manch ein(e) Hundebesitzer(in) sicht nicht sehr bewusst sein. Und dabei sind wir bei einem Problem, wo es Menschen gibt, die auch in einer bestimmten sozialen Situation sind, in der sie einen Hund nicht zum kuscheln haben wollen, sondern sie wollen sich durch ihren Hund aufwerten - sie wollen ihr geringes Selbstwertgefühl erhöhen, das sie durch und mit ihrem Hund kompensieren wollen. Und ich will noch garnicht davon reden, durch welche gesellschaftliche Situation diese Personen in ihre Lage gekommen sind - das ist ein anderes Thema. Jedenfalls sind dann einige Personen soweit gegangen, dass sie sich einen Hund angeschafft haben, der von klein auf, dazu abgerichtet worden ist, einen Menschen angzugreifen, wenn der Besitzer dies will.

Wieviel Prozent aller Hundebesitzer in diese Problem-Kategorie fallen weiß ich nicht, aber ich denke es ist ein kleiner Prozentsatz. Aber das Problem ist da und es muss gelöst werden. Und das Probleme eigenet sich sehr gut, für konservative Politiker, in dieser Situation den starken Mann - das Alpha-Tierchen! - spielen zu wollen und spielen zu können. Sie wollen zeigen, dass sie regieren können - aber eigentlich wollen sie nur befehlen. Die Problemfälle, die angesprochen sind, die muss man erstmal stoppen, aber ob dazu extra ein Hundegesetzt verabschiedet werden musste, das weiß ich nicht; es könnte aber genausogut der Fall sein, dass diese Extremfälle mit den bestehenden Gesetzen gelöst werden können. Aber das soziale Problem zwischen Hund und Mensch, dass kann nicht durch Gesetze geregelt werden, sondern das muss mit und in Instiutionen geregelt werden, die mit kompetenten Personen besetzt werden müssen, und das kostet Geld oder mehr Geld, als der CDU-Senat hat.

Also der Hamburger Senat hat gespart und er hat gespart, weil er seinen Haushalt sanieren wollte und er hat bei den Ausgaben für die Bevölkerung gespart, weil er kein Geld hat. Aber für die Wirtschaft hat der Senat günstige Arbeitsbedingungen geschaffen hat, und das heißt, er verzichtet auf Steuereinnahmen, damit die Hamburger Wirtschaft auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig bleibt, und genau deswegen ist kein Geld z.B. auch für eine soziale Einrichtung vorhanden, mit denen die Problemfälle angegangen werden können. Aber dem Hamburger CDU-Senat ist es wichtiger, den eigenen Haushalt aus den roten Zahlen zu bringen. Und da ist es alle mal besser, man zettelt eine Kampagne in den Medien an und verabschiedet ein Gesetz, und das kostet nichts - der einzigste Aufwand ist, einmal bei einer Abstimmung in der Bürgerschaft die Hand zu heben.

Nun habe ich versucht, sehr geehrter Herr , ihre Frage zu beantworten, wie ich zu dem Hamburger Hundegsetzt stehe. Und dabei hat es sich nicht vermeiden lassen, auf ein grundsätzliches Problem unserer Gesellschaft zu kommen, in der es Menschen gibt, die alles aber auch alles nur über das Geld lösen wollen. Und wenn Probleme über das Geld gelöst werden, dann immer nur zum Nutzen derer, die einen kleinen Prozentsatz der Bevölkerung darstellen aber den größten Teil des von der Bevölkerung erwirtschafteten Geldes als ihr Privatvermögen besitzen. Probleme lassen sich nur lösen, wenn man zu Lösungen kommt, an deren Findung alle beteiligt sind und in deren Lösung sich alle wieder finden können. Aber konservative Politiker lösen keine Probleme, sie schaffen Probleme.

Nun sehr geehrter Herr , das ist meine subjektive Antwort und wie weit diese der Objektivität nahe kommt, darüber kann man diskutieren oder noch mehr Ansichten zusammentragen, zu unserem gesellschaftlichen Puzzle.
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
19.02.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Franz-van der Klis,

was ist Ihrer Meinung möglich, um in der Fuhlsbüttler Strasse eine Verkehrsberuhigung durchzuführen, insbosondere um Kinder und ältere Menschen bei der Überquerung von Zebrastreifefn vor den viel zu schnell fahrenden Autofahrern zu schützen, die selbst die Warnzeichen Gelb und Rot ignorieren? Ist das Vorbild Stresemannstrasse als verkehrsberuhigte Zone Ihrer Meinung auch durchsetzbar?
Antwort von Wolfgang Franz-van der Klis
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22.02.2008
Sehr geehrter Herr ,

nun wird es etwas schwierig für mich, Ihnen meine Ansicht zu dieser Problematik noch vor Ihrer Stimmabgabe zu beantworten, damit Sie der richtigen Partei Ihre Stimme geben können.
Es geht mir nicht darum, Ihnen ihre Frage zu beantworten, um damit meine Aufgabe erledigt zu haben.
Es geht mir darum, eine Lösung für dieses Problem zu finden.

Nun mache ich zwar den Versuch mein Leben sehr bewusst zu leben, und ich habe schon einige Lebenserfahrung, aber ich habe noch keine parlamentarische Erfahrung - gleichwohl habe ich in meinem Leben in den 70-er und 80-er Jahren gewerkschaftliche Erfahrungen gesammelt, und ich habe in der damaligen Zeit gelernt, dass man am besten Probleme lösen kann, wenn man diese öffentlich macht.
Ich meine mit "öffentlich macht" nicht, dass "man" oder ich zum ABENDBLATT gehe oder zur MORGENPOST wenn ich im Wahlkreis 10 zukünftig ein Problem aufgreife und nach einer Lösung suche.
Ich meine, dass ich, sollte ich in die Bezirksversammlung gewählt werden, Probleme aufgreifen werde, die ich dann mit den Möglichkeiten DER LINKEN öffentlich machen werde.
Ich meine damit, dass ich die Hindernisse nennen werde, die bei der Lösung von Problemen im Wege stehen.

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass, wenn bei Problemlösungen die "Ausbremser" genannt werden, diese also wissen, dass sie in der Öffentlichkeit Stellung beziehen müssen, sie also für die Zukunft, es soweit wie möglich zu vermeiden suchen, ihre "Ausbremsereien" mehr zu verheimlichen oder sie ganz sein zu lassen.
Und das wird für mich bedeuten, dass ich als Rentner sehr viel werde recherchieren müssen.
Und ich denke, es wird sehr interessant sein, zu erkennen, wo die Hindernisse stehen.
Und wenn ich weiß, wo ein Hindernis steht, dann kann ich es auch umgehen.
Und es wird mir ein Bedrüfnis sein, den Wählerinnen und Wählern DER LINKEN und auch denen, die nicht DIE LINKE gewählt haben auch zu zeigen, wer ein Hindernis oder ein Ausbremser ist.
Immer mit dem Grundsatz "Wissen ist Macht - Unwissenheit ist Ohnmacht".
Soweit man Ansatzpunkt.

Nun zu der Fuhlsbütteler Strasse.
In den 80-er und 90-er Jahren bin ich sehr oft in den Niederlanden gewesen, und dort habe ich zum erstenmal "Trempels" kennengelernt.
Das sind so eine Art Querbalken, die auf der Strasse angebracht sind, so, dass ein Fahrer gezwungen ist, wenn er einen Achsenbruch an seinem Auto vermeiden will, seine Geschwindigkeit, sehr stark zu reduzieren - soweit ich informiert bin, hat man etwas ähnliches mit der Stressemannstrasse gemacht.
Und das finde ich gut.
Ich bin deswegen in diesem Thema nicht genau informiert, weil ich Fahrradfahrer bin.
Dass dies auf der Fuhlsbütteler Strasse nicht gleich morgen eingeführt werden kann, ist mir klar.
Und es werden sich dann einige zu wehren versuchen.
Aber eines ist auch klar: Wenn mit dieser Methode die Autofahrer auf der Fuhlsbütteler Strasse ausgebremst werden, dann werden sie auf die Strassen ausweichen, wo sie ihren Bleifuss auf dem Pedat lassen können.
Also müssten solche "Trempels" in ganz Hamburg auf die Strasse gebaut werden.

Ich könnte jetzt noch von der Auto-Industrie schreiben und ich könnte auch von der Einschränkung des Individiums schreiben, und und und und ... dann würde zu erkennen sein, dass wir in einer sehr komplexen Welt leben, in der wir langsam aber sich damit beginnen müssen, darüber nachzudenken, wie wir es vermeinden können oder müssen, damit wir uns letztlich nicht selbst ausrotten.

Sehr geehreter Herr , ich danke Ihnen dafür, dass Sie mich dazu gebracht haben - als Fahrradfahrer, der sich beim Überqueren von Kreuzungen nach Möglichkeit nicht darauf verlässt, dass Autofahrer sich an die Regeln halten - mal über ein Thema nachzudenken, das gelöst werden muss.
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