Willi Wiener (NPD)
Kandidat Landtagswahl Bayern 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Willi Wiener
Jahrgang
1972
Berufliche Qualifikation
Großhandelskaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Stimmkreis
Regensburg-Land-Ost
Landeslistenplatz
4, Oberpfalz
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Frage zum Thema Arbeit
26.08.2008
Von:

Hallo Herr Wiener,
warum soll ich als gläubiger Katholik die NPD wählen, die Amtsträger der katholischen Kirche verleumdet und Odin statt Jesus T Shirts verbreitet. Wie stehen sie zum christlichen Glauben? Welche Bedeutung hat für sie der historische Nationalsozialismus? Ich habe gelesen, sie waren schon in der CSU, der Christlichen Mitte, den Republikanern, der Deutschen Partei und jetzt der NPD, was macht sie sicher, das das ihre letzte Partei ist. Was passt Ihnen an der NPD nicht? Wer ist ihr politisches Vorbild?
Gruß
J.S.
Antwort von Willi Wiener
86Empfehlungen
29.08.2008
Sehr geehrter Herr ,


vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihren interessanten Fragen.

Gerne bin ich bereit, Ihnen zu antworten.


Gerade als gläubiger Katholik bzw. Christ gibt es zahlreiche Argumente, die Nationaldemokratische Partei Deutschlands zu wählen. Nur drei Beispiele:


Die NPD steht für konservative Werte ein, wie die klassische Familie als Fundament unseres Volkes.

Außerdem setzt sich die NPD vehement für den Schutz des ungeborenen Lebens ein. Mit dem hunderttausendfachen legalen Abtreibungsmord muss endlich Schluss sein.

Ein weiterer Grund, warum überzeugte Christen NPD wählen sollten, liegt darin, dass sich die NPD für den Erhalt der christlich-abendländischen Kultur einsetzt, daher der entschiedene Widerstand der NPD gegen die zunehmende Islamisierung Deutschlands und Europas.

Patriotismus und Christentum sind kein Widerspruch, ganz im Gegenteil. Passend dazu ein kurzes Zitat des Heiligen Augustinus: "Größer noch als gegenüber den Eltern steht die Liebe zum Vaterland!"


Zu Ihrer Frage der angeblichen Verleumdung von Amtsträgern der katholischen Kirche durch NPD-Amtsträger möchte ich Ihnen sagen, dass dies nicht zutrifft. Nur ein Beispiel. Nach dem NPD-Bayerntag in Regensburg vor zwei Jahren hat Bischof Gerhard Ludwig Müller eine üble Hetzkampagne gegen die NPD losgetreten. Die Antwort von Seiten der NPD war ein Gesprächsangebot an Bischof Müller, der dies aber ablehnte.

Natürlich wird sich die NPD gegen unsachliche Vorwürfe zur Wehr setzen. Auch Kirchenvertreter müssen sich berechtigte Kritik gefallen lassen.

Zum Thema "Odin statt Jesus" T-Shirt möchte ich kurz bemerken, dass es natürlich in der NPD auch Heiden bzw. Atheisten gibt, die ihre Ansichten vertreten. Aber genauso gibt es den Arbeitskreis "Christen in der NPD", der vom Parteivorstand unterstützt wird. Auch sind hochrangige Parteifunktionäre, wie zum Beispiel der Generalsekretär Peter Marx, bekennende Katholiken. Von einer antichristlichen Einstellung der NPD kann also keine Rede sein.


Ich selber bin Katholik. Für mich ist das Christentum ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur. Einen Angriff auf christliche Werte lehne ich ab. So habe ich mich als Verantwortlicher des NPD-Kreisverbandes Regensburg als einziger Vertreter der politischen Parteien mit einer Stellungnahme gegen eine kirchenfeindliche Veranstaltung kurz vor dem Papstbesuch vor zwei Jahren zur Wehr gesetzt.


Zur Frage Nationalsozialismus möchte ich Ihnen folgendes mitteilen.

Als Bürger dieses Landes, der sich um die Zukunft Deutschlands Gedanken macht, ist für mich Adolf Hitler und die NSDAP kein Thema mehr. Die Menschen haben andere Probleme, als sich ständig mit einer Zeit zu beschäftigen, die mehr als sechzig Jahre zurückliegt.


Zur Frage meiner Parteimitgliedschaften. Eines vorweg; ich war niemals Mitglied der CSU oder der Christlichen Mitte. Schon als sehr junger Mensch habe ich mich für Politik interessiert. Da ich christlich und konservativ erzogen wurde, glaubte ich die CSU würde diese Werte vertreten. Allerdings wurde mir schnell bewusst, dass dies nicht stimmt. Daher suchte ich mir eine politische Alternative und wurde in den 90er Jahren Mitglied bei den Republikanern. Leider musste ich bald erkennen, dass die REP-Parteiführung sich durch ihre unsinnigen Abgrenzungsbeschlüsse selbst massiv schadete. Ebenso verhielt es sich bei der Deutschen Partei. Dies ist bei der NPD ganz anders. Eine Ab- bzw. Ausgrenzung findet nicht statt. Sicherlich gibt es mal Meinungsverschiedenheiten, aber wo gibt es die nicht. Was mir an der NPD gefällt ist, dass die Mitglieder und Funktionäre nicht um irgendwelche Posten schachern, sondern aus Sorge um das deutsche Volk bereit sind, viele Nachteile in Kauf zu nehmen und viel Zeit dafür investieren.

Ein spezielles politisches Vorbild habe ich derzeit nicht, aber ich bewundere all diejenigen deutschen Frauen und Männer, die ihr Leben für ein freies Deutschland opferten.


Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten.


Mit freundlichen Grüßen

Willi Wiener
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
04.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Wiener,

wie kann eine Oppositionspartei im bayerischen Landtag eine wirkungsvolle Politik für die Bürgerinnen und Bürger machen ?
Was will die NPD gegen die Politikverdrossenheit unternehmen?
Wie können die Bürgerinnen und Bürger wieder an die Politik herangeführt werden?

Herzliche Grüße

Antwort von Willi Wiener
31Empfehlungen
09.09.2008
 Sehr geehrte Frau ,

gerne bin ich bereit, Ihre aufschlussreichen Fragen zu beantworten.

Zur Frage Oppositionsarbeit.

Im Parlament hat die Opposition die Aufgabe, die Regierung zu kontrollieren, Fehlentwicklungen aufzuzeigen  und Alternativen vorzuschlagen. Genau dies würden auch die bayerischen Nationaldemokraten bei einem Einzug in den Landtag mit einer fundamentaloppositionellen Arbeit  wahrnehmen, wie dies bereits erfolgreich die NPD-Fraktionen in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern praktizieren. Auch wenn eine Oppositionspartei nur begrenzte Möglichkeiten  hat, kann eine Partei aus der Opposition heraus einen Politikwechsel herbeiführen.
Ein Beispiel:
So führten die Wahlerfolge nationaler Parteien Anfang der 90er Jahre dazu, dass die etablierten Parteien die Asylgesetzgebung verschärft haben.

Dies Beispiel zeigt  deutlich, dass mit der Wahl nichtetablierter Parteien ein Politikwechsel möglich ist. Heute kann nur mit einer starken NPD in den Parlamenten eine Wende zum Besseren im Bereich Sozial-, Außen- und Ausländerpolitik erreicht werden.

Für Ihre Frage zur Politikverdrossenheit bin ich Ihnen sehr dankbar, weil Sie damit ein sehr schwieriges Problem ansprechen.

Gerade in Wahlkampfzeiten merkt man bei den Bürgerinnen und Bürger die enorme Parteienverdrossenheit, ich sage bewusst Parteienverdrossenheit, weil ich nicht glaube, dass die Bürger allgemein politikverdrossen sind.  Die Leute fühlen sich von den Parteien verraten  und auch machtlos. So werden die Menschen in diesem Land bei wichtigen Entscheidungen, wie z.B. die Einführung des Euros, nicht gefragt. Man kann die Menschen nur dann für die Parteien wieder begeistern, wenn man ihre Probleme und Anregungen ernst nimmt. Der Bürger muss das Gefühl haben, dass sich die Politiker für die Interessen des eigenen Volkes einsetzen und nicht auf irgendwelche gutbezahlte Posten schielen.  In der NPD haben sich deswegen  Frauen und Männer versammelt, die die Interessen der deutschen Bürgerinnen und Bürger noch berücksichtigen. Ein wirkungsvolles Mittel, die Bürgerinnen und Bürger wieder verstärkt für die Politik zu interessieren, ist die Einführung des Volksentscheides auch auf Bundesebene. Der Bürger soll nicht nur das Gefühl haben,  alle vier bzw. fünf Jahre als "Stimmvieh" missbraucht zu werden, sondern auch die Möglichkeit besitzen, zwischen den Wahlen bei wichtigen Entscheidungen auch auf Bundesebene abzustimmen. Mit dieser Mitwirkungsmöglichkeit würden sich wieder mehr Menschen in unserem Land mit politischen Themen beschäftigen.


Ich hoffe Sie sind mit meinen Antworten zufrieden.

Herzliche Grüße
Willi Wiener
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Frage zum Thema Europa
04.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Wiener,

wie steht die NPD zum Einsatz deutscher Soldaten im Ausland?

Herzliche Grüße

Antwort von Willi Wiener
33Empfehlungen
08.09.2008
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre sehr interessante Frage zum Thema Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Nach den schrecklichen Erfahrungen zweier Weltkriege mit Millionen toter deutscher Soldaten, sollte sich Deutschland an leichtfertigen militärischen Abenteuern, wie derzeit in Afghanistan,  nicht beteiligen.

Daher lehnt die NPD den Einsatz deutscher Soldaten im Ausland kategorisch ab. Deutsche Soldaten dürfen nicht länger für US-amerikanische Interessen geopfert werden. Damit Deutschland nicht weiter in Auslandseinsätze verwickelt wird, ist ein Austritt Deutschlands aus der NATO erforderlich.

Die NATO, die seit ihrer Gründung unter US-Vorherrschaft steht, spielt seit dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes zunehmend den ?Weltpolizisten?. Die NATO verkommt immer mehr zu einer internationalen Eingreiftruppe, die Länder überfällt oder bedroht, die sich den amerikanischen "One-World-Strategien" widersetzen.

Gerade auch im Hinblick auf eine baldige NATO-Mitgliedschaft der Ukraine und Georgien und der dadurch bestehenden Gefahr einer  Konfrontation mit Russland, ist ein Austritt Deutschlands aus der NATO aus sicherheitspolitischen Gründen schnellstmöglich erforderlich.

Die NPD fordert im Gegenzug  eine nationale und europäische  Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die in der Lage ist, Deutschland und die anderen europäischen Völker (Russland mit eingeschlossen)   vor möglichen Aggressoren zu schützen. Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen der N ationaldemokratischen Partei Deutschlands bräuchte kein deutscher Soldat mehr sein Leben im Ausland für fremde Interessen riskieren.

Mit freundlichen Grüßen

Willi Wiener
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
13.09.2008
Von:

Lieber Herr Wiener,

am 18.09. findet in Grafenwöhr eine Stadtratssitzung statt.

www. grafenwoehr.de/home

Ein Tagesordnungspunkt lautet "Baumaßnahmen der US-Armee im Kenntnisgabeverfahren". Dahinter verbirgt sich der Ausbau des US-amerikanischen Truppenstützpunktes. Bis Ende 2010 sollen weitere 3 500 US-Soldaten mit ihren Familien nach Grafenwöhr ziehen.

Was ist Ihr Standpunkt zu diesen Plänen?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Willi Wiener
14Empfehlungen
18.09.2008
Sehr geehrte Frau ,

 

selbstverständlich bin ich bereit, Ihre Frage umfassend zu beantworten.

 

Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands lehnt die Stationierung ausländischer Truppen, insbesondere aus den USA, strikt ab. Daher fordert die NPD den Abzug der über 30000 amerikanischen Soldaten aus Deutschland  und somit auch die Schließung des inzwischen größten US-Militärstützpunktes in unserem Land in Grafenwöhr. Die US-Militärbasis in Grafenwöhr ist heute die Drehscheibe für die aggressiven und verbrecherischen Kriege der USA im Irak und Afghanistan. Mit dem geplanten Ausbau der US-Präsenz in Grafenwöhr werden wohl die nächsten militärischen Abenteuer der US-Streitkräfte eingeläutet (Stichwort Iran). Was viele nicht wissen, der deutsche Steuerzahler finanziert mit fast 1 Milliarde Dollar  pro Jahr die Stationierungskosten für die US-Streitkräfte  in unserem Land. Außerdem stellt der US-Militärstützpunkt in Grafenwöhr eine zunehmende Belastung für die Bevölkerung dar, aufgrund Schießlärm, Umweltverschmutzung und Trinkwasserverseuchung durch Munitionsrückstände. Ebenso  besteht für die ortsansässige Bevölkerung die Gefahr, dass durch die Bedeutung von Grafenwöhr für die US-Streitkräfte ein terroristischer Gegenschlag von Seiten radikaler Islamisten durchgeführt wird. Deshalb muss die Militärbasis Grafenwöhr als Vorposten des US-Imperialismus schnellstmöglich geschlossen werden.

Der  Besorgnis der Bevölkerung von Grafenwöhr, durch eine Schließung des Stützpunktes könnten zahlreiche Arbeitsplätze verloren gehen, kann mit einem staatlichen Infrastrukturprogramm (Ansiedlung von Unternehmen) begegnet werden.

Finanziert werden könnte ein solches Wirtschaftsprogramm für die Region Grafenwöhr  durch die eingesparten Stationierungskosten für ausländische Soldaten.




Mit freundlichen Grüßen

 

 

Willi Wiener
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