Willi Halder (DIE GRÜNEN)
Abgeordneter Baden-Württemberg

Angaben zur Person
Willi Halder
Jahrgang
1958
Berufliche Qualifikation
Buchhändler
Ausgeübte Tätigkeit
Buchhändler
Wohnort
Winnenden
Wahlkreis
Waiblingen
(...) Klar ist jedoch auch, dass entsprechende alternative Regelungen gefunden werden müssen. Die Kirchen in Deutschland leisten gerade im sozialen Bereich hervorragende und allen offenstehende Arbeit. Mögliche Änderungen im Bereich der Staatsleistungen können nur in gemeinsamen Gesprächen und Verhandlungen mit den Kirchen gefunden werden. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
26.09.2013
Von:

Sehr geehrter Hr. Halder,

vielen Dank für die schnelle Antwort und auf das Angebot von Rückfragen komme ich gerne zurück.

Kann ich davon ausgehen, Wege die in der amtlichen topografischen Karte mit einer durchgezogenen dünnen Linie (Nebenweg), entsprechen generell erlaubten Wegen im Sinne des Landeswaldgesetzes?

Und, umgekehrt, die gestrichelten (Fußwege) sind generell schmäler als 2 m?

Woran kann ich bei Beschilderungen erkennen, ob diese von der Forstbehörde genehmigt wurden? In meinem in der vorherigen Anfrage erwähnten Fall wird ausdrücklich darauf hingewiesen, trotz Beschilderung müsse man bei Wegen unter 2 m absteigen.

Wie definiert sich aus Ihrer Sicht die Breite eines Weges im Wald, wo fängt er an und wo hört er auf?

Wie ist die Situation bei einem teilweise überwachsenen Weg? Woran kann ich erkennen welcher Weg, gar kein Forstweg mehr ist? Wenig befahrenen Forstwege werden im Laufe der Zeit scheinbar immer schmäler, weil ihre Ränder zuwachsen.

Weshalb kann ich außerhalb des Waldes auf einem Weg fahren, bei dem ich mit dem Erreichen des Waldrandes absteigen muss. Entspricht das nach Ihrem Verständnis einer nachvollziehbaren Situation für einen Radfahrer?

Mit freundlichen Grüßen aus dem Remstal,

Antwort von Willi Halder
bisher keineEmpfehlungen
25.10.2013
Willi Halder
Sehr geehrter Herr ,

für Ihre Rückfragen danke ich Ihnen. Entschuldigen Sie bitte, dass die Beantwortung Ihrer Anfrage etwas länger gedauert hat.
Bei der 2-Meter-Regelung ist es leider schwer, allgemeine Aussagen zu treffen, die dann für sämtliche Wege/Karten gelten. Wie bereits erwähnt, erfolgt zwischen den Herausgebern von Fahrradführern und den Forstbehörden oftmals keine Abstimmung bezüglich einzelner Radwege. Dies kann in Einzelfällen zu Konflikten führen. Als grobe Richtlinie können Sie jedoch davon ausgehen, dass zweispurige Wege grundsätzlich breiter als zwei Meter sind. Abweichungen von der 2-Meter-Regelung sind auf kommunaler Ebene durchaus möglich. Die unteren Forstbehörden haben die Möglichkeit andere Regelungen zu treffen, um so sowohl die Interessen der Mountainbiker/innen als auch die der Spaziergänger/innen zu berücksichtigen. Oftmals sind solche Einzelfallregelungen sachgerechter als generelle Regelungen.
Sollten Sie weitere Fragen zu einzelnen Wegen haben, würde ich Ihnen empfehlen sich direkt mit den jeweiligen Kommunen und/oder der Forstbehörde in Verbindung zu setzen.

Freundliche Grüße

Willi Halder
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
15.08.2014
Von:

Sehr geehrter Hr. Halder,

leider war Ihre Anwort vom 25.10.2013 etwas ausweichend und keine meiner Fragen wurde beantwortet.

Ganz konkret noch einmal die Frage:

Kann ich davon ausgehen, Wege die in der amtlichen topografischen Karte mit einer durchgezogenen dünnen Linie (Nebenweg), entsprechen generell erlaubten Wegen im Sinne des Landeswaldgesetzes?

Oder gibt es weitere Gesichtspunkten, nachdem man eine Radtour in Baden-Württembergs Wäldern planen kann, ohne Probleme mit der Wegbreitenbeschränkung zu bekommen?

Vielen Dank,

Antwort von Willi Halder
bisher keineEmpfehlungen
20.08.2014
Willi Halder
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre erneute Nachfrage.

Das Thema Radfahren auf Waldwegen wurde zuletzt auch im Petitionsausschuss des Landtags beraten. Dabei wurde deutlich, dass die Kommunen vor Ort zukünftig entscheiden sollen, ob und welche Waldwege in welcher Form genutzt werden könnten. Eine solche Regelung schließt auch die Öffnung und Ausweisung von Wegen unter zwei Meter Breite für die Nutzung sogenannter Single-Trails für Mountainbiker ein. Darüber hinaus hat das baden-württembergische Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz die unteren Forstbehörden aufgefordert, lokale Initiativen zur Ausweisung neuer und geeigneter Strecken aktiv zu unterstützen. Ich denke, dass über diese Regelungen die Interessen der verschiedenen Waldnutzer entsprechend berücksichtigt werden können.

Bezüglich Ihrer Frage zur Nutzung von Wegen, die in topografischen Karten mit einer durchgezogenen dünnen Linie gekennzeichnet sind, kann ich Ihnen leider nicht weiterhelfen. Hier müssten Sie sich gegebenenfalls an die zuständigen Behörden/Kommunen wenden.

Freundliche Grüße

Willi Halder
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