Willi Härling (CDU)

Grunddaten
Jahrgang
1941
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
i. R.
Wohnort
Bonn
(...) Vielen Dank für Ihre Anfrage zum Sachstand der Bebauung des Burgweiher Carrés in Bonn-Duisdorf.
Die Planung der Bebauung des Burgweiher Carrés mit einem mehrgeschossigen Einkaufs- und Wohngebäude dauert mittlerweile über 2 Jahre. (...)
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Frage zum Thema Gesundheit
03.11.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Härling,

Die Stadt beklagt, daß die Bäder in Bonn ein reines Zuschussgeschäft sind - und man darüber nachdenkt Bäder zu schliessen.Hat man mal über den gegenteiligen Weg nachgedacht?
Um Einahmen zu erhöhen muß man ein attraktives Angebot machen d.h. sanieren sie die Bäder und verändern sie die Öffnungszeiten und machen sie Werbung. Man zahlt gerne einen höheren Preis wenn das Umfeld stimmt.
Die Mehrzahl der Bürger ist durch die Öffnungszeiten ausgeschlossen. Wir sind keine Beamtenstadt mehr !!!
1x in der Woche Öffnungszeit bis 19 Uhr und am Freitag bis 21 Uhr ist doch mager. Gerade am Freitag - als Wochenendbeginn hat man meist andere Pläne.
In München z.B. sind die Bäder generell täglich von 7-23 Uhr geöffnet und die Bäder sind abends voll - sonst hätte man die Öffnungszeiten längst reduziert.

Ich bin Bewohner im Hardtberg und kann daher nur für das Hardtbergbad sprechen.
Dieses Bad ist in diesem Jahr (auch wieder im Dezember) häufig für längere Zeit geschlossen worden um Renovierungsarbeiten durchzuführen, die aber bei Wiedereröffnung kaum zu erkennen waren.
Im Gegenteil, in den Duschen hat man die Chromduschköpfe entfernt und durch billige Baumarkt Duschköpfe ersetzt. Man hat die Fugen stümperhaft neu abgekittet. Der Wasserdruck stimmt nicht mehr - bei Benutzung von 2 Duschen - steht der 3. in kalter Luft. Schimmel, abgestossene Fliesen, (selbst in Höhen an den kein normaler Mensch heranreicht) aufgequollenen Zargen etc.
Viel Geld wurde wahrscheinlich auch in die unnützen Absperrungen am Beckenrand (seit Jahrzehnten ging es ohne) versenkt.
Erfolgt bei Renovierungsmaßnahmen keine Abnahme der Arbeiten - oder ist es der Verwaltung egal wie Arbeiten ausgeführt werden?

Sehr geehrter Herr Härling - der Zustand ist eigentlich widerlich !!
Machen Sie sich doch mal persönlich ein Bild von dem, was man den Mitbürgern zumuten.

Mit freundlichen Grüßen
V.
Antwort von Willi Härling
1Empfehlung
01.12.2011
Sehr geehrte Frau ,

die von Ihnen gestellten Fragen konnte nur die Stadtverwaltung der Bundesstadt Bonn beantworten.
Deshalb hatte ich Ihre Anfrage an das Sport- und Bäderamt der Bundesstadt Bonn weiter geleitet mit der Bitte, die Fragen zu beantworten.
Diese Antwort liegt mir nun vor und ich sende Sie Ihnen zur Information.
Ich hoffe Ihnen gedient zu haben und
verbleibe mit freundlichen Grüßen

Willi Härling




Antwort der Fachverwaltung

Sehr geehrte Frau ,

Bonn hat vier Schwimmhallen, die während der Woche alle bis 21 Uhr in Betrieb sind. Dabei stehen die Bäder dem öffentlichen Badebetrieb an drei Tagen bis 21 Uhr zur Verfügung, die übrigen Zeiten sind zurzeit den in Bonn sehr stark vertretenen Schwimmvereinen vorbehalten. Das Hardtbergbad kann leider nur an einem Tag in der Woche bis 21.00 Uhr betrieben werden.

Wie Sie vielleicht wissen, lässt die Stadt Bonn zur Zeit ihre Bäder von einer unabhängigen, im Bäderbereich erfahrenen Unternehmensberatung untersuchen um eine Expertise zu erhalten, die Empfehlungen zur grundlegenden Neuausrichtung der Bäderlandschaft Bonn´s enthält. Dabei werden sicher auch Aspekte der Attraktivitätssteigerung berücksichtigt um durch eine gestiegene Nachfrage den Kostendeckungsgrad zu verbessern. Mit einer Vorlage der Ergebnisse rechne ich in den nächsten Wochen.

In jedem Bad wird mindestens einmal jährlich die gesamte technische Anlage gewartet, Fliesenschäden behoben, defekte Anlagenteile und das Wasser komplett ausgetauscht. Außerdem erfolgt eine Grundreinigung und anschließende Wasserbeprobung. Solche Arbeiten erfordern üblicherweise die Schließung des Bades.

Bei einer routinemäßig durchgeführten Beprobungen im Hardtbergbad wurden Legionellen im Duschwasser festgestellt. Daraufhin erfolgten die obligatorischen Desinfektionen des Leitungsnetzes. Bei den Nachbeprobungen zeigte sich, dass in stillgelegten, nicht ständig vom Wasser durchspülten Leitungssträngen noch Legionellen nachzuweisen waren. Daher müssen diese Leitungen nun entfernt und dann erneut Desinfektionen und Beprobungen durchgeführt werden. Das dauert etwa vier Wochen.

Um das Hardtbergbad nicht so lange "zwischendurch" schließen zu müssen, hat sich die Verwaltung –im Sinne der Badegäste- dazu entschlossen, die damit verbundenen Arbeiten in der ohnehin für Dezember 2011 geplanten Badschließung durchzuführen und die Zeit bis dahin durch den Einsatz von so genannten "PAL-Filtern" zu überbrücken. Diese Kunststoff-Duschköpfe sind keineswegs Billigteile aus dem Baumarkt, sondern Filter, die die Legionellen wirksam zurückhalten. Wegen dieser Zweckbindung, das räume ich ein, lässt ihre Optik leider zu wünschen übrig. Gravierender ist, dass mit ihrer Bauweise ein verminderter Wasserdurchfluss verbunden ist. Der Verwaltung erschien dieser Nachteil aber eher vertretbar als die zusätzliche, nicht rechtzeitig vorher ankündbare Schließung des Bades für mindestens vier Wochen.

Sie gehen im Weiteren auf den Zustand der Badeinrichtungen ein. Das Personal der Bäder und insbesondere auch im Hardtbergbad ist stets bemüht, dem Badegast einwandfreie Anlagen zu bieten. Ich habe Ihre Zuschrift dennoch zum Anlass genommen, noch einmal auf die Einhaltung der Standards hinzuwirken. Dass die Bäder dringend sanierungsbedürftig sind, ist hinlänglich bekannt. Eine grundlegende Sanierung kann aber aus nachvollziehbaren Gründen erst nach Vorlage der oben erwähnten Expertise und der anschließenden Beschlussfassung durch die politischen Gremien erfolgen. Bis dahin werden nur die unabweisbaren Arbeiten ausgeführt, die für den sicheren, hygienischen Betrieb der Bäder erforderlich sind.

Sehr geehrte Frau , ich hoffe, ich konnte die komplexe Gesamtproblematik deutlich machen und würde mich freuen, Sie auch weiterhin als Gast in unseren Bädern begrüßen zu können. Für weitere Fragen und Anregungen steht das Badpersonal aber auch die Verwaltung des Sport- und Bäderamtes gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Knud Schirmer
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
24.12.2011
Von:

Hallo Willi Härling,

ich stelle diese Frage allen größeren Parteien des Rates: Können Sie mir etwas zu den Planungen eines Einkaufscentrums in Bonn-Duisdorf sagen und wie stehen Sie zu dieser Planung?
Ich habe nur wenige Informationen aus dem Mittwochsblättchen. Danach ist die Planung bisher an dem Preis des Grundstücks der Stadt Bonn gescheitert.

Viele Grüße und frohe Weihnachten!
Antwort von Willi Härling
1Empfehlung
10.01.2012
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 24.12.2011.
Es freut mich immer sehr, wenn die Bürgerinnen und Bürger mit großem Interesse die Arbeit der Politik verfolgen und sich selbst auch Ihre Gedanken zu den Themen machen.
Nun ist es im vorliegenden Falle so, dass ich als Stadtverordneter für den Wahlkreis Pützchen/Bechlinghoven, Nieder- und Oberholtorf sowie Ungarten nicht so nahe an der Politik in Duisdorf bin. Ferner bin ich auch kein Mitglied im Planungsausschuss der Bundesstadt Bonn, so dass ich mir in dieser Frage den Rat meiner Ratskolleginnen und -kollegen aus Duisdorf einholen musste.
Diese Antwort ist gestern bei mir eingegangen, so dass ich sie Ihnen nun zusenden kann:

Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage zum Sachstand der Bebauung des Burgweiher Carrés in Bonn-Duisdorf.
Die Planung der Bebauung des Burgweiher Carrés mit einem mehrgeschossigen Einkaufs- und Wohngebäude dauert mittlerweile über 2 Jahre. Nachdem Politik und Verwaltung bereits zahlreiche Maßnahmen getroffen haben, um das Projekt voranzubringen, hat der Investor jetzt mitgeteilt, sein Vorhaben auf der Grundlage des zur Zeit von der Stadt geforderten Kaufpreises und der baulichen Anforderungen nicht weiter zu verfolgen.

Dieses Ergebnis ist für die Bonner CDU kein befriedigendes Ergebnis und sie fordert die Stadt auf, weiter mit dem Investor zu verhandeln und eine städtebaulich sinnvolle Lösung für das Burgweiher Carré zu suchen. Dabei sind aber insbesondere der Erhalt einer ausreichenden Zahl von Parkplätzen und eine gute Anbindung an die Fußgängerzone der Rochusstraße wichtig. Außerdem ist ein transparentes Verfahren unter Beteiligung der politischen Gremien und der Bürgerschaft wichtige Voraussetzung für die Akzeptanz dieses so wichtigen Bauprojektes in Bonn- Duisdorf.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Thorand, Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks Hardtberg
Bert Moll, CDU-Bezirksfraktionsvorsitzender
Dieter Steffens, Stadtverordneter

In der Hoffnung, sehr geehrte Frau , dass Sie mit dieser Beantwortung zufrieden sind
verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Willi Härling
Stadtverordneter für den Wahlkreis Pützchen/Bechlinghoven, Ober- Niederholtorf und Ungarten
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