Verlängerung Libanon-Einsatz
Gegen die Stimmen von Linke, FDP und zehn SPD-Abgeordneten hat der Bundestag die Verlängerung des Libanon-Einsatzes beschlossen. Erstmals wurde das Libanon-Mandat um 15 Monate verlängert. Grund ist die Bundestagswahl im kommenden Jahr. Die Obergrenze der deutschen Einsatzkräfte wurde verringert.
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Abstimmungsverhalten: FDP / dagegen gestimmt
Jens Ackermann
Jens Ackermann
FDP
Börde
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Karl Addicks
Dr. Karl Addicks
FDP
Saarbrücken
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Daniel Bahr
Daniel Bahr
FDP
Münster
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Uwe Barth
Uwe Barth
FDP
Gera - Jena - Saale-Holzland-Kreis
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Rainer Brüderle
Rainer Brüderle
FDP
Mainz
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Angelika Brunkhorst
Angelika Brunkhorst
FDP
Delmenhorst - Wesermarsch - Oldenburg-Land
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Ernst Burgbacher
Ernst Burgbacher
FDP
Rottweil-Tuttlingen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Patrick Döring
Patrick Döring
FDP
Stadt Hannover II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Mechthild Dyckmans
Mechthild Dyckmans
FDP
Kassel
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Jörg van Essen
Jörg van Essen
FDP
Hamm - Unna II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Ulrike Flach
Ulrike Flach
FDP
Mülheim - Essen I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Otto Fricke
Otto Fricke
FDP
Krefeld I - Neuss II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Paul Klemens Friedhoff
Paul Klemens Friedhoff
FDP
Kleve
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Edmund Geisen
Dr. Edmund Geisen
FDP
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Wolfgang Gerhardt
Dr. Wolfgang Gerhardt
FDP
Hochtaunus
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Miriam Gruß
Miriam Gruß
FDP
Augsburg-Stadt
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Joachim Günther
Joachim Günther
FDP
Vogtland - Plauen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Heinz-Peter Haustein
Heinz-Peter Haustein
FDP
Freiberg - Mittlerer Erzgebirgskreis
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Elke Hoff
Elke Hoff
FDP
Neuwied
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Birgit Homburger
Birgit Homburger
FDP
Konstanz
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Werner Hoyer
Dr. Werner Hoyer
FDP
Köln II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Michael Kauch
Michael Kauch
FDP
Dortmund I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Heinrich L. Kolb
Dr. Heinrich L. Kolb
FDP
Odenwald
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Hellmut Königshaus
Hellmut Königshaus
FDP
Berlin-Treptow-Köpenick
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Jürgen Koppelin
Jürgen Koppelin
FDP
Steinburg - Dithmarschen Süd
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Heinz Lanfermann
Heinz Lanfermann
FDP
Potsdam - Potsdam-Mittelmark II - Teltow-Fläming II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Sibylle Laurischk
Sibylle Laurischk
FDP
Offenburg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Harald Leibrecht
Harald Leibrecht
FDP
Neckar-Zaber
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Horst Meierhofer
Horst Meierhofer
FDP
Regensburg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Patrick Meinhardt
Patrick Meinhardt
FDP
Karlsruhe-Land
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Burkhardt Müller-Sönksen
Burkhardt Müller-Sönksen
FDP
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dirk Niebel
Dirk Niebel
FDP
Heidelberg-Weinheim
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Hans-Joachim Otto
Hans-Joachim Otto
FDP
Frankfurt am Main I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Detlef Parr
Detlef Parr
FDP
Mettmann II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Gisela Piltz
Gisela Piltz
FDP
Düsseldorf I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Jörg Rohde
Jörg Rohde
FDP
Erlangen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Frank Schäffler
Frank Schäffler
FDP
Herford - Minden Lübbecke II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Konrad Schily
Dr. Konrad Schily
FDP
Ennepe-Ruhr-Kreis II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Hermann Otto Solms
Dr. Hermann Otto Solms
FDP
Gießen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Max Stadler
Dr. Max Stadler
FDP
Passau
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Carl-Ludwig Thiele
Carl-Ludwig Thiele
FDP
Stadt Osnabrück
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Florian Toncar
Florian Toncar
FDP
Böblingen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Christoph Waitz
Christoph Waitz
FDP
Leipziger Land - Muldentalkreis
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Claudia Winterstein
Dr. Claudia Winterstein
FDP
Stadt Hannover I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Volker Wissing
Dr. Volker Wissing
FDP
Südpfalz
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Hartfrid Wolff
Hartfrid Wolff
FDP
Waiblingen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #7
Deutschland hat laut Grundgesetz einen Auftrag zur Friedenssicherung, die Armee dient laut Deutschem Staatsrecht alleine der Verteidigung im Angriffsfalle eines fremden Staates auf Deutsches Territorium.

Deutschland hat weder das Recht in Afhganistan, noch im Libanon, noch sonstwo Zivilisten zu bedrohen bzw. brutal zu ermorden.

Dresden 1945
GAZA 2009

achtet auf die Parallelen! In beiden Fällen wurde behauptet, die Welt sei in "Gut und böse" gespalten, wie im Märchen und abergläubischen Kulten. Die Frauen und Kinder in Dresden 1945 gehörten offiziell zu den "Bösen", die Frauen und Kinder in GAZA 2009 ebenso (heute heissen sie "Terroristen"). Und diese fadenscheinige Erklärung soll dafür hinhalten, dass man ein ganzes Volk, vornehmlich unschuldige Zivilisten, "kollektiv bestraft".

Unsere Politiker belügen uns, wenn sie sagen Libanon oder Afghanistan seien Bedrohungen für uns. Deutschland hat im Mittleren Osten nichts verloren! Es reicht, wenn der Terroristenstaat Israel mit den angeblich "guten" Amerikanern die Region in Chaos, Angriffskriege und Abschlachten von Zivilisten stürzen, wir müssen dies nicht unterstützen.

Sämtliche militärische Auslandseinsätze Deutschlands,die nicht der Abwehr unmittelbarer Bedrohung für Deutschland bzw. der EU sind, sind Angriffskriege und daher kategorisch zu verurteilen.
von: Martin Alvensleben
am: 16.01.2009 13:12
Kommentar #6
Ich hoffe das alle Soldaten wieder heil nach Hause kommen. Und ich hoffe außerdem das sich Deutschland nicht an einem evtl. Krieg an dem Iran teilnimmt. Sei es in der Vorbereitung noch in der Ausführung. Für den Verdammten Libanon Einsatz wurden 2 nagelneue Fregatten gebaut. wie Teuer waren die eigentlich und woher hat Deutschland das Geld für neues Kriegsgerät? Hieß es nicht wir müssen sparen?
Die Bevölkerung sollte mit entscheiden dürfen, ob deutsche Soldaten kämpfen sollen oder nicht.
Und was wir nicht vergessen sollten- deutsche Soldaten haben schon mal Völkerrechte missachtet, aber die Geschichte kennt jeder. Obwohl die Politiker anscheinend nicht, denn deutsche Panzer rollen wieder, oder was???
von: Philipp Faller
am: 13.10.2008 01:54
Kommentar #5
Dieses Geld, was für die Auslandeinsätze verbraten wird, davon könnten Schulen gebaut werden, Schüler von Gebühren befreien, Kindergartenplätze eingerichtet werden, und letztendlich für die gesamte Befölkerung Steuern gesenkt werden.
Eigentlich sollte das " Volk " darüber abstimmen, wohin unsere Steuergelder fliessen. Es ist schon eine Schande, dass unsere Politiker für so schlechte Arbeit, so hohe Bezüge erhalten.
von: Tom Dooly 1
am: 01.10.2008 10:29
Kommentar #4
Seltsam, all diese Auslandseinsätze bringen nur Kosten für die heimische Bevölkerung.
Die Bundeswehr sollte nicht an solchen Einsätzen teilnehmen, dadurch wird ihr eigentlicher Zweck missbraucht.
Eine Verteidigung der eigenen Grenzen recht vollkommen aus.
Dies wäre ein sinnvollerer Einsatz, als irgendwo auf der anderen Seite des Globuses eine Friedenstruppe zu stellen, die sich nicht durchsetzen kann, wie unzählige Beispiele aus der Vergangenheit gezeigt haben.
Diese Kurzsichtigkeit wird zuerst dem Menschen, aber auch dem Kapital schaden.
von: Magnolie
am: 25.09.2008 22:02
Kommentar #3
Die Großmacht UDSSR hat es nicht fertig gebracht, Ruhe und Frieden in Afghanistan zu schaffen. Jetzt sind die Deutschen dort wie auch im Libanon.
Deutsche Soldaten haben die Aufgabe das deutsche Vaterland vor feindlichen Angriffen zu schützen und dafür haben sie einen Eid geschlossen.
Es herrscht in Deutschland zumundest bei vielen Politikern schon wieder ein Großmachtdenken.
Die Kosten zahlt ja der deutsche Steuerzahler und wenns nicht reicht, werden die Steuern einfach erhöht.
Politiker gehören in die Schublade mit den Zuhältern. Die Zuhälter beuten ihre "Damen" aus, die Politiker das Volk.
von: Trüffel
am: 20.09.2008 11:25
Ihr Kommentar zur Abstimmung
Abstimmungsergebnis