Verlängerung Kosovo-Einsatz
Der Bundestag hat den Kosovo-Einsatz mit großer Mehrheit um ein weiteres Jahr verlängert. Einzig die Fraktion Die Linke stimmte geschlossen dagegen. Vereinzelte Nein-Stimmen gab es aber aus allen Fraktionen.
Hintergrundinformationen
Das Abstimmungsverhalten Ihrer Wahlkreisabgeordneten erfahren Sie durch die Eingabe Ihrer Postleitzahl.
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In der rechten Spalte können Sie sich schnell einen Überblick über das Abstimmungsverhalten aller Abgeordneten verschaffen, indem Sie auf die entsprechenden Links wie "zugestimmt", "dagegen gestimmt", etc. klicken.
Abstimmungsverhalten: FDP
Jens Ackermann
Jens Ackermann
FDP
Börde
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Karl Addicks
Dr. Karl Addicks
FDP
Saarbrücken
Stimmverhalten: zugestimmt
Christian Ahrendt
Christian Ahrendt
FDP
Schwerin - Ludwigslust
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Daniel Bahr
Daniel Bahr
FDP
Münster
Stimmverhalten: zugestimmt
Uwe Barth
Uwe Barth
FDP
Gera - Jena - Saale-Holzland-Kreis
Stimmverhalten: zugestimmt
Rainer Brüderle
Rainer Brüderle
FDP
Mainz
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Angelika Brunkhorst
Angelika Brunkhorst
FDP
Delmenhorst - Wesermarsch - Oldenburg-Land
Stimmverhalten: zugestimmt
Ernst Burgbacher
Ernst Burgbacher
FDP
Rottweil-Tuttlingen
Stimmverhalten: zugestimmt
Patrick Döring
Patrick Döring
FDP
Stadt Hannover II
Stimmverhalten: zugestimmt
Mechthild Dyckmans
Mechthild Dyckmans
FDP
Kassel
Stimmverhalten: zugestimmt
Jörg van Essen
Jörg van Essen
FDP
Hamm - Unna II
Stimmverhalten: zugestimmt
Ulrike Flach
Ulrike Flach
FDP
Mülheim - Essen I
Stimmverhalten: zugestimmt
Otto Fricke
Otto Fricke
FDP
Krefeld I - Neuss II
Stimmverhalten: zugestimmt
Paul Klemens Friedhoff
Paul Klemens Friedhoff
FDP
Kleve
Stimmverhalten: zugestimmt
Horst Friedrich
Horst Friedrich
FDP
Bayreuth
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Edmund Geisen
Dr. Edmund Geisen
FDP
Landesliste
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Wolfgang Gerhardt
Dr. Wolfgang Gerhardt
FDP
Hochtaunus
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Hans-Michael Goldmann
Hans-Michael Goldmann
FDP
Unterems
Stimmverhalten: zugestimmt
Miriam Gruß
Miriam Gruß
FDP
Augsburg-Stadt
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Joachim Günther
Joachim Günther
FDP
Vogtland - Plauen
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Christel Happach-Kasan
Dr. Christel Happach-Kasan
FDP
Herzogtum Lauenburg - Stormarn-Süd
Stimmverhalten: zugestimmt
Heinz-Peter Haustein
Heinz-Peter Haustein
FDP
Freiberg - Mittlerer Erzgebirgskreis
Stimmverhalten: zugestimmt
Elke Hoff
Elke Hoff
FDP
Neuwied
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Birgit Homburger
Birgit Homburger
FDP
Konstanz
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Werner Hoyer
Dr. Werner Hoyer
FDP
Köln II
Stimmverhalten: zugestimmt
Michael Kauch
Michael Kauch
FDP
Dortmund I
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Heinrich L. Kolb
Dr. Heinrich L. Kolb
FDP
Odenwald
Stimmverhalten: zugestimmt
Hellmut Königshaus
Hellmut Königshaus
FDP
Berlin-Treptow-Köpenick
Stimmverhalten: zugestimmt
Gudrun Kopp
Gudrun Kopp
FDP
Lippe I
Stimmverhalten: zugestimmt
Jürgen Koppelin
Jürgen Koppelin
FDP
Steinburg - Dithmarschen Süd
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Heinz Lanfermann
Heinz Lanfermann
FDP
Potsdam - Potsdam-Mittelmark II - Teltow-Fläming II
Stimmverhalten: zugestimmt
Sibylle Laurischk
Sibylle Laurischk
FDP
Offenburg
Stimmverhalten: zugestimmt
Harald Leibrecht
Harald Leibrecht
FDP
Neckar-Zaber
Stimmverhalten: zugestimmt
Ina Lenke
Ina Lenke
FDP
Rotenburg - Verden
Stimmverhalten: zugestimmt
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
FDP
Starnberg
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Michael Link
Michael Link
FDP
Heilbronn
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Markus Löning
Markus Löning
FDP
Berlin-Steglitz-Zehlendorf
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Erwin Lotter
Dr. Erwin Lotter
FDP
Augsburg-Land
Stimmverhalten: zugestimmt
Horst Meierhofer
Horst Meierhofer
FDP
Regensburg
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Patrick Meinhardt
Patrick Meinhardt
FDP
Karlsruhe-Land
Stimmverhalten: zugestimmt
Jan Mücke
Jan Mücke
FDP
Dresden II - Meißen I
Stimmverhalten: zugestimmt
Burkhardt Müller-Sönksen
Burkhardt Müller-Sönksen
FDP
Landesliste
Stimmverhalten: zugestimmt
Dirk Niebel
Dirk Niebel
FDP
Heidelberg-Weinheim
Stimmverhalten: zugestimmt
Hans-Joachim Otto
Hans-Joachim Otto
FDP
Frankfurt am Main I
Stimmverhalten: zugestimmt
Detlef Parr
Detlef Parr
FDP
Mettmann II
Stimmverhalten: zugestimmt
Cornelia Pieper
Cornelia Pieper
FDP
Halle
Stimmverhalten: zugestimmt
Gisela Piltz
Gisela Piltz
FDP
Düsseldorf I
Stimmverhalten: zugestimmt
Frank Schäffler
Frank Schäffler
FDP
Herford - Minden Lübbecke II
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Konrad Schily
Dr. Konrad Schily
FDP
Ennepe-Ruhr-Kreis II
Stimmverhalten: zugestimmt
Marina Schuster
Marina Schuster
FDP
Roth
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Hermann Otto Solms
Dr. Hermann Otto Solms
FDP
Gießen
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Max Stadler
Dr. Max Stadler
FDP
Passau
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Dr. Rainer Stinner
Dr. Rainer Stinner
FDP
München-Ost
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Carl-Ludwig Thiele
Carl-Ludwig Thiele
FDP
Stadt Osnabrück
Stimmverhalten: zugestimmt
Florian Toncar
Florian Toncar
FDP
Böblingen
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Daniel Volk
Dr. Daniel Volk
FDP
München-Nord
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Christoph Waitz
Christoph Waitz
FDP
Leipziger Land - Muldentalkreis
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Guido Westerwelle
Dr. Guido Westerwelle
FDP
Bonn
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Dr. Claudia Winterstein
Dr. Claudia Winterstein
FDP
Stadt Hannover I
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Volker Wissing
Dr. Volker Wissing
FDP
Südpfalz
Stimmverhalten: zugestimmt
Hartfrid Wolff
Hartfrid Wolff
FDP
Waiblingen
Stimmverhalten: zugestimmt
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #7
Stimme Nikola zu also nicht vergessen Die Linke wählen.
von: Revolution
am: 15.09.2009 09:53
Kommentar #6
Nie wieder Krieg ! Dabei wurde damals gesagt: Wer Hindenburg wählt Hitler und wer Hitler wählt den Krieg! Man kann und darf diesen Krieg nicht vergessen, es wird nur geheuchelt wie erst kürzlich zu sehen war!
Heute heißt es unter bervorgehaltener Hand: Wer diese Leute wählt macht sich mitschuldig! Fragt sich nur, wie können diese Abgeordneten es mit ihren Gewissen vereinbaren? Solche Leute müßten als Erste an die Front oder deren Kinder sollten dann da marschieren und auf eigene Kosten!
Die Abgeordneten müssen für diese sinnlos verpulverten Gelder zur Kasse gebeten werden!
Vorher gibt es keinen Frieden! W.K.
von: Falkenseer
am: 02.09.2009 09:20
Kommentar #5
Schade dass sich der Kosovo Einsatz noch weiter hin zieht. Wir sollten wirklich sehen dass wir unsere Kinder, Brüder und Schwestern nicht in ein Land schicken indem diese Ihr Leben für eine zweifelhafte Sache riskieren.

Deutschland ist viel zu klein und unbedeutend als dass es eine im Bürgerkrieg befindliche Kultur durch Logistik, Entwicklungshilfe oder Präsenz von Militär umkrempeln könnte. Dies Prozesse können nur die Einheimischen selbst lösen, und das dauert generell Jahrzehnte.

Unsere Soldaten haben in diesem Lande nichts verloren, und diese sind meist die Hauptleidtragenden nebst ihren Angehörigen.
von: Andreas Graefenstein
am: 24.08.2009 00:46
Kommentar #4
Die Abstimmung zeigt deutlich, welche Parteien zu den damaligen Kriegstreibern gehörten und noch heute eine aggressive Außenpolitik unter dem Bruch des Völkerrechts, unter dem Bruch des Grundgesetzes und gegen den mehrheitlichen Willen der eigenen Bevölkerung verfolgen.

Verbrechen müssen aufgeklärt und Täter bestraft werden - national und international. Das gilt für serbische Kriegsverbrechen in der Geschichte genauso, wie es für neokolonialistische Angriffsskriege der USA und Verbündeter um die Ressourcen anderer Staaten notwendig ist.

Aber worum geht es? Europäische Staaten, die USA und sogenannte Verbündete vergewaltigen das Internationale Völkerrecht und fordern von anderen Staaten die Einhaltung desselben, wenn es darum geht die eigenen geostrategischen und ökonomischen Ziele umzusetzen bzw. Gefährdungen der Umsetzung dieser abzuwenden.

Es ist doch eine Unverschämtheit, dass wir nach Strich und Faden durch Politiker in den höchsten Staatsorganen nach Strich und Faden belogen und von der Mehrheit der sogen. freien Presse verdummt werden und keinerlei Bestrafung, keine öffentliche nachhaltige Anprangerung und Aufklärung erkennbar sind. Das ist nicht hinnehmbar. Wo leben wir denn?

Das Massaker von Rugovo war nachweislich, auch nach Aussagen von dortigen OSZE-Arbeitern, eine bodenlose Lüge. Das angebliche KZ von Priština hat es nicht gegeben. Der Hufeisenplan, nach dem die albanische Bevölkerung schrittweise vertrieben bzw. getötet werden sollte, entstand im Bundes-Ministerium für Verteidigung. Das hat sogar der ehem. Brigadegeneral Heinz Loquai bekannt gegeben.

Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass die Kosovo-Politik noch immer auf der Grundlage der damaligen Lügen betrieben wird, vor dem Hintergrund, dass die Mehrheit des Bundestages vor das Kriegsverbrecher-Tribunal gehört, vor dem Hintergrund, dass deutsche Truppen nach dem 2. Weltkrieg erneut in einen Angriffs-Krieg geschickt wurden, muss die Zustimmung zur Verlängerung des Kosovo-"Einsatzes" verweigert werden.

Die deutsche Außenpolitik sollte von aktiven Bemühungen um Völkerverständigung auf der Grundlage des Grundgesetzes, der UNO und des Völkerrechts eine Friedens-Botschaft in die Welt senden. Von deutschem Bodem darf nie wieder Krieg ausgehen!

»Noch nie haben so wenige so viele so gründlich belogen wie im Zusammenhang mit dem Kosovokrieg«, (Willy Wimmer, CDU, MdB)
[... man braucht nicht einmal Linke zu zitieren, um ein Stückweg pol. Wahrheit zu approximieren]
von: Tiberius
am: 09.08.2009 19:23
Kommentar #3
Vielen Dank, dass sie diesem Einsatz zugestimmten. Es wäre ein Verbrechen an den Einwohnern des Kosovo sich jetzt abzuwenden. Ich kann mir vorstellen, dass Sie, besonders als Grüner, öfters schwere Kritik wegen Auslandseinsätzen erfahren.
Ein Grüner sitzt an dieser Tastatur und findet ihre Entscheidung gut.

Es gibt aber eine Sache, die mir gewltig aufstößt: Die Politik schickt unsere Soldaten in Auslandseinsätze. Dann verwehrt sie ihnen aber adequate Ausrüstung und Unerstützung. Unser Verteidigungsetat ist klein im Gegensatz zu anderen NATO-Staaten, aber wir sollen das gleiche leisten.
Wenn der Wille zu Auslandseinsätzen nicht da ist, und unsere Soldaten sterben, weil sie teilweise immer noch in Wölfen statt in Dingos herumfahren, dann sollten solche Einsätze gar nicht erst eingeleitet werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Georg Moor
von: Georg Moor
am: 11.06.2009 12:47
Ihr Kommentar zur Abstimmung
Abstimmungsergebnis