Verlängerung Kosovo-Einsatz
Der Bundestag hat den Kosovo-Einsatz mit großer Mehrheit um ein weiteres Jahr verlängert. Einzig die Fraktion Die Linke stimmte geschlossen dagegen. Vereinzelte Nein-Stimmen gab es aber aus allen Fraktionen.
Hintergrundinformationen
Das Abstimmungsverhalten Ihrer Wahlkreisabgeordneten erfahren Sie durch die Eingabe Ihrer Postleitzahl.
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In der rechten Spalte können Sie sich schnell einen Überblick über das Abstimmungsverhalten aller Abgeordneten verschaffen, indem Sie auf die entsprechenden Links wie "zugestimmt", "dagegen gestimmt", etc. klicken.
Abstimmungsverhalten: GRÜNE
Kerstin Andreae
Kerstin Andreae
GRÜNE
Freiburg
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Marieluise Beck
Marieluise Beck
GRÜNE
Bremen I
Stimmverhalten: zugestimmt
Volker Beck
Volker Beck
GRÜNE
Köln II
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Cornelia Behm
Cornelia Behm
GRÜNE
Cottbus - Spree-Neiße
Stimmverhalten: zugestimmt
Birgitt Bender
Birgitt Bender
GRÜNE
Stuttgart II
Stimmverhalten: zugestimmt
Alexander Bonde
Alexander Bonde
GRÜNE
Emmendingen-Lahr
Stimmverhalten: zugestimmt
Ekin Deligöz
Ekin Deligöz
GRÜNE
Neu-Ulm
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Thea Dückert
Dr. Thea Dückert
GRÜNE
Oldenburg - Ammerland
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Ursula Eid
Dr. Ursula Eid
GRÜNE
Nürtingen
Stimmverhalten: zugestimmt
Hans Josef Fell
Hans Josef Fell
GRÜNE
Bad Kissingen
Stimmverhalten: zugestimmt
Kai Gehring
Kai Gehring
GRÜNE
Essen III
Stimmverhalten: zugestimmt
Katrin Göring-Eckardt
Katrin Göring-Eckardt
GRÜNE
Erfurt - Weimar - Weimarer Land II
Stimmverhalten: zugestimmt
Britta Haßelmann
Britta Haßelmann
GRÜNE
Bielefeld
Stimmverhalten: zugestimmt
Bettina Herlitzius
Bettina Herlitzius
GRÜNE
Kreis Aachen
Stimmverhalten: zugestimmt
Winfried Hermann
Winfried Hermann
GRÜNE
Tübingen
Stimmverhalten: enthalten
Peter Hettlich
Peter Hettlich
GRÜNE
Döbeln - Mittweida - Meißen II
Stimmverhalten: zugestimmt
Priska Hinz
Priska Hinz
GRÜNE
Lahn-Dill
Stimmverhalten: zugestimmt
Ulrike Höfken-Deipenbrock
Ulrike Höfken-Deipenbrock
GRÜNE
Bitburg
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Anton Hofreiter
Dr. Anton Hofreiter
GRÜNE
München-Land
Stimmverhalten: enthalten
Bärbel Höhn
Bärbel Höhn
GRÜNE
Oberhausen - Wesel III
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Thilo Hoppe
Thilo Hoppe
GRÜNE
Aurich - Emden
Stimmverhalten: zugestimmt
Ute Koczy
Ute Koczy
GRÜNE
Landesliste
Stimmverhalten: zugestimmt
Sylvia Kotting-Uhl
Sylvia Kotting-Uhl
GRÜNE
Karlsruhe-Stadt
Stimmverhalten: enthalten
Fritz Kuhn
Fritz Kuhn
GRÜNE
Heidelberg-Weinheim
Stimmverhalten: zugestimmt
Renate Künast
Renate Künast
GRÜNE
Berlin-Tempelhof-Schöneberg
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Markus Kurth
Markus Kurth
GRÜNE
Dortmund I
Stimmverhalten: zugestimmt
Undine Kurth
Undine Kurth
GRÜNE
Harz
Stimmverhalten: zugestimmt
Monika Lazar
Monika Lazar
GRÜNE
Leipzig II
Stimmverhalten: enthalten
Anna Lührmann
Anna Lührmann
GRÜNE
Main-Taunus
Stimmverhalten: zugestimmt
Nicole Maisch
Nicole Maisch
GRÜNE
Waldeck
Stimmverhalten: zugestimmt
Jerzy Montag
Jerzy Montag
GRÜNE
München-Süd
Stimmverhalten: zugestimmt
Kerstin Müller
Kerstin Müller
GRÜNE
Köln III
Stimmverhalten: zugestimmt
Winfried Nachtwei
Winfried Nachtwei
GRÜNE
Münster
Stimmverhalten: zugestimmt
Omid Nouripour
Omid Nouripour
GRÜNE
Hochtaunus
Stimmverhalten: zugestimmt
Brigitte Pothmer
Brigitte Pothmer
GRÜNE
Hildesheim
Stimmverhalten: zugestimmt
Claudia Roth
Claudia Roth
GRÜNE
Augsburg-Stadt
Stimmverhalten: zugestimmt
Krista Sager
Krista Sager
GRÜNE
Hamburg-Mitte
Stimmverhalten: zugestimmt
Manuel Sarrazin
Manuel Sarrazin
GRÜNE
Hamburg - Bergedorf - Harburg
Stimmverhalten: zugestimmt
Elisabeth Scharfenberg
Elisabeth Scharfenberg
GRÜNE
Hof
Stimmverhalten: zugestimmt
Christine Scheel
Christine Scheel
GRÜNE
Aschaffenburg
Stimmverhalten: zugestimmt
Irmingard Schewe-Gerigk
Irmingard Schewe-Gerigk
GRÜNE
Ennepe-Ruhr-Kreis II
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Gerhard Schick
Dr. Gerhard Schick
GRÜNE
Mannheim
Stimmverhalten: zugestimmt
Grietje Staffelt
Grietje Staffelt
GRÜNE
Flensburg - Schleswig
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Rainder Steenblock
Rainder Steenblock
GRÜNE
Pinneberg
Stimmverhalten: zugestimmt
Silke Stokar von Neuforn
Silke Stokar von Neuforn
GRÜNE
Stadt Hannover II
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn
Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn
GRÜNE
Landesliste
Stimmverhalten: zugestimmt
Hans-Christian Ströbele
Hans-Christian Ströbele
GRÜNE
Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Harald Terpe
Dr. Harald Terpe
GRÜNE
Rostock
Stimmverhalten: enthalten
Jürgen Trittin
Jürgen Trittin
GRÜNE
Göttingen
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Wolfgang Wieland
Wolfgang Wieland
GRÜNE
Berlin-Mitte
Stimmverhalten: zugestimmt
Josef Philip Winkler
Josef Philip Winkler
GRÜNE
Koblenz
Stimmverhalten: zugestimmt
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #7
Stimme Nikola zu also nicht vergessen Die Linke wählen.
von: Revolution
am: 15.09.2009 09:53
Kommentar #6
Nie wieder Krieg ! Dabei wurde damals gesagt: Wer Hindenburg wählt Hitler und wer Hitler wählt den Krieg! Man kann und darf diesen Krieg nicht vergessen, es wird nur geheuchelt wie erst kürzlich zu sehen war!
Heute heißt es unter bervorgehaltener Hand: Wer diese Leute wählt macht sich mitschuldig! Fragt sich nur, wie können diese Abgeordneten es mit ihren Gewissen vereinbaren? Solche Leute müßten als Erste an die Front oder deren Kinder sollten dann da marschieren und auf eigene Kosten!
Die Abgeordneten müssen für diese sinnlos verpulverten Gelder zur Kasse gebeten werden!
Vorher gibt es keinen Frieden! W.K.
von: Falkenseer
am: 02.09.2009 09:20
Kommentar #5
Schade dass sich der Kosovo Einsatz noch weiter hin zieht. Wir sollten wirklich sehen dass wir unsere Kinder, Brüder und Schwestern nicht in ein Land schicken indem diese Ihr Leben für eine zweifelhafte Sache riskieren.

Deutschland ist viel zu klein und unbedeutend als dass es eine im Bürgerkrieg befindliche Kultur durch Logistik, Entwicklungshilfe oder Präsenz von Militär umkrempeln könnte. Dies Prozesse können nur die Einheimischen selbst lösen, und das dauert generell Jahrzehnte.

Unsere Soldaten haben in diesem Lande nichts verloren, und diese sind meist die Hauptleidtragenden nebst ihren Angehörigen.
von: Andreas Graefenstein
am: 24.08.2009 00:46
Kommentar #4
Die Abstimmung zeigt deutlich, welche Parteien zu den damaligen Kriegstreibern gehörten und noch heute eine aggressive Außenpolitik unter dem Bruch des Völkerrechts, unter dem Bruch des Grundgesetzes und gegen den mehrheitlichen Willen der eigenen Bevölkerung verfolgen.

Verbrechen müssen aufgeklärt und Täter bestraft werden - national und international. Das gilt für serbische Kriegsverbrechen in der Geschichte genauso, wie es für neokolonialistische Angriffsskriege der USA und Verbündeter um die Ressourcen anderer Staaten notwendig ist.

Aber worum geht es? Europäische Staaten, die USA und sogenannte Verbündete vergewaltigen das Internationale Völkerrecht und fordern von anderen Staaten die Einhaltung desselben, wenn es darum geht die eigenen geostrategischen und ökonomischen Ziele umzusetzen bzw. Gefährdungen der Umsetzung dieser abzuwenden.

Es ist doch eine Unverschämtheit, dass wir nach Strich und Faden durch Politiker in den höchsten Staatsorganen nach Strich und Faden belogen und von der Mehrheit der sogen. freien Presse verdummt werden und keinerlei Bestrafung, keine öffentliche nachhaltige Anprangerung und Aufklärung erkennbar sind. Das ist nicht hinnehmbar. Wo leben wir denn?

Das Massaker von Rugovo war nachweislich, auch nach Aussagen von dortigen OSZE-Arbeitern, eine bodenlose Lüge. Das angebliche KZ von Priština hat es nicht gegeben. Der Hufeisenplan, nach dem die albanische Bevölkerung schrittweise vertrieben bzw. getötet werden sollte, entstand im Bundes-Ministerium für Verteidigung. Das hat sogar der ehem. Brigadegeneral Heinz Loquai bekannt gegeben.

Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass die Kosovo-Politik noch immer auf der Grundlage der damaligen Lügen betrieben wird, vor dem Hintergrund, dass die Mehrheit des Bundestages vor das Kriegsverbrecher-Tribunal gehört, vor dem Hintergrund, dass deutsche Truppen nach dem 2. Weltkrieg erneut in einen Angriffs-Krieg geschickt wurden, muss die Zustimmung zur Verlängerung des Kosovo-"Einsatzes" verweigert werden.

Die deutsche Außenpolitik sollte von aktiven Bemühungen um Völkerverständigung auf der Grundlage des Grundgesetzes, der UNO und des Völkerrechts eine Friedens-Botschaft in die Welt senden. Von deutschem Bodem darf nie wieder Krieg ausgehen!

»Noch nie haben so wenige so viele so gründlich belogen wie im Zusammenhang mit dem Kosovokrieg«, (Willy Wimmer, CDU, MdB)
[... man braucht nicht einmal Linke zu zitieren, um ein Stückweg pol. Wahrheit zu approximieren]
von: Tiberius
am: 09.08.2009 19:23
Kommentar #3
Vielen Dank, dass sie diesem Einsatz zugestimmten. Es wäre ein Verbrechen an den Einwohnern des Kosovo sich jetzt abzuwenden. Ich kann mir vorstellen, dass Sie, besonders als Grüner, öfters schwere Kritik wegen Auslandseinsätzen erfahren.
Ein Grüner sitzt an dieser Tastatur und findet ihre Entscheidung gut.

Es gibt aber eine Sache, die mir gewltig aufstößt: Die Politik schickt unsere Soldaten in Auslandseinsätze. Dann verwehrt sie ihnen aber adequate Ausrüstung und Unerstützung. Unser Verteidigungsetat ist klein im Gegensatz zu anderen NATO-Staaten, aber wir sollen das gleiche leisten.
Wenn der Wille zu Auslandseinsätzen nicht da ist, und unsere Soldaten sterben, weil sie teilweise immer noch in Wölfen statt in Dingos herumfahren, dann sollten solche Einsätze gar nicht erst eingeleitet werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Georg Moor
von: Georg Moor
am: 11.06.2009 12:47
Ihr Kommentar zur Abstimmung
Abstimmungsergebnis