Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
Mit den Stimmen von Union, FDP und SPD hat der Bundestag einer Verlängerung des Afghanistaneinsatzes um weitere 12 Monate zugestimmt. Als einzige Fraktion lehnt die Linke den Einsatz geschlossen ab.
Hintergrundinformationen
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Abstimmungsverhalten: GRÜNE / dagegen gestimmt
Agnieszka Brugger
Agnieszka Brugger
GRÜNE
Ravensburg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Katja Dörner
Katja Dörner
GRÜNE
Bonn
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Bettina Herlitzius
Bettina Herlitzius
GRÜNE
Kreis Aachen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Winfried Hermann
Winfried Hermann
GRÜNE
Tübingen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Anton Hofreiter
Dr. Anton Hofreiter
GRÜNE
München-Land
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Uwe Kekeritz
Uwe Kekeritz
GRÜNE
Fürth
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Memet Kilic
Memet Kilic
GRÜNE
Pforzheim
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Sven-Christian Kindler
Sven-Christian Kindler
GRÜNE
Rotenburg I - Soltau - Fallingbostel
Stimmverhalten: dagegen gestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Maria Anna Klein-Schmeink
Maria Anna Klein-Schmeink
GRÜNE
Münster
Stimmverhalten: dagegen gestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Sylvia Kotting-Uhl
Sylvia Kotting-Uhl
GRÜNE
Karlsruhe-Stadt
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Monika Lazar
Monika Lazar
GRÜNE
Leipzig II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Beate Müller-Gemmeke
Beate Müller-Gemmeke
GRÜNE
Reutlingen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Hermann Ott
Dr. Hermann Ott
GRÜNE
Wuppertal I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Lisa Paus
Lisa Paus
GRÜNE
Berlin-Charlottenburg - Wilmersdorf
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Gerhard Schick
Dr. Gerhard Schick
GRÜNE
Mannheim
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dorothea Steiner
Dorothea Steiner
GRÜNE
Stadt Osnabrück
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Wolfgang Strengmann-Kuhn
Wolfgang Strengmann-Kuhn
GRÜNE
Main-Taunus
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Hans-Christian Ströbele
Hans-Christian Ströbele
GRÜNE
Berlin-Friedrichshain - Kreuzberg - Prenzlauer Berg Ost
Stimmverhalten: dagegen gestimmt, 6 Fragen zur Abstimmung bekommen
Dr. Harald Terpe
Dr. Harald Terpe
GRÜNE
Rostock
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #24
Momentan sitze ich einfach nur sprachlos hier und mir gehen die Wortfetzten "wertvolle Menschenleben,sinnloses Töten, Grundgesetztverstoß,Steuergeldverschwendung durch den Kopf.
Die Begründungen von Seitens der Volksvertreter zu diesem Einsatz überzeugen genausowenig,wie bei den Anderen Einsätzen.Es ist einfach unglaublich,wie über diese Argumente hinweggesehen wird und keinerlei ehrliche Stellungnahme gegeben wird.

Ich kann mich den Vorrednern,die gegen diesen Krieg sind,nur anschließen.

Eine Frage taucht doch noch auf.Wie kann es passieren,dass man als demokratischer Bündnispartner nicht auch mal "NEIN" sagen kann/darf?
von: Gabi
am: 01.05.2010 19:20
Kommentar #23
Wieder haben 4 junge Soldaten ihr Leben in einem sinnlosen Krieg verloren. Verantwortlich sind unsere Politiker im Bundestag der den Einsatz abgesegnet hat. Die Bürger sind vernünftig und sagen: "Sofort raus aus diesem Wahnsinn!" Afghanistan muss seine Probleme selbst lösen. Unsere jungen Männer sind viel zu wertvoll um in aussichtslosen Kämpfen verheizt zu werden. Die Engländer und die Russen mussten diese bittere Wahrheit schon lernen. Wie lange brauchen unsere Volksvertreter für diese bittere Erkenntnis?
von: HaJoPower
am: 15.04.2010 21:16
Kommentar #22
Mir wurde gesagt, als NATO-Mitglied habe man auch Verpflichtungen. Ich meine, der Einsatz in Afghanistan gehört zum Krieg - spielen. Entgegen aller gemachten Erfahrungen im letzten Krieg sind wir wieder "außerhalb" im Einsatz. Jetzt gab es wieder 3 Tote. Eine Drohne - millionenteuer- stürtzte ab, 6 Afghanische Soldaten wurden durch die deutsche Bundeswehr getötet. Man bedauert! Wann hört dieser Unsinn endlich auf? wann steht die Bundeswehr wirklich nur für die Landesverteidigung zur Verfügung.Auslandseinsätze ja, wenn gezielt und absehbar und vor allem e h r l i c h !Es gibt Brennpunkte, bei denen ein Einsatz zu verstehen wäre. Aber das wäre gegen die Interessen des korrupten Herrschaftssystems. So bleibt es halt wie es ist. Soldätle brauchen wir, ein Kriegs-Spileplatz war schon immer notwendig und den brauchen auch unsere modernen Politiker.
von: heibru
am: 03.04.2010 09:16
Kommentar #21
Sehr geehrte Damen und Herren,

in dieser Regierungsdebatte nannte ein bedeutender deutscher Politiker eine relativ kurze Frist für diesen Afghanistan-Kriegs-Einsatz. Ist es nicht wieder einmal so, daß diese Aussagen binnen Jahresfrist von uns, dem Volk, eh vergessen wird? Spekuliert man hier nicht wieder einmal mit einem Zeitspiel?
Somit hat man ja sowieso kein bindendes Versprechen abgegeben die Truppen zu einem Zeitpunkt X abzuziehen.
Merkwürdigerweise wird allgemein zuwenig über die tatsächliche Situation berichtet. Vor allem nicht im Massenmedium Fernsehen, und wenn, dann erst sehr spät, also nach 23:00 Uhr.
Ich finde die Entscheidung für einen weiteren Afghanistaneinsatz falsch, es mag nicht alles richtig sein was dort abläuft, aber ist hier im Westen alles in Ordnung? Ich könnte nicht mehr in den Spiegel sehen, hätte ich mich für diese Art der Konfliktregelung entschieden. Aber so lange man selbst nicht betroffen ist und im Warmen sitzt, am nächsten Tag ausreichend Brot und Lorbeeren ... genießt. Ich wünsche Ihnen "Viel Spaß" und ein "Gutes Gewissen" ! Mit freundlichen Grüßen
von: Mein Ego spricht dagegen
am: 03.03.2010 13:26
Kommentar #20
96,91 %der CDU-Abgeordneten haben für eine Verlängerung des Afghanistaneinsatzes gestimmt.Als Begründung werden die bekannten Leerformeln wiederholt,z.B.Transparenz und Entwicklungsorientierung der afgh.Justiz und Verwaltung.Kenner des Landes und der Mentalität der afgh.Stämme sind der Auffassung ,dass sich die Verhältnisse am Hindukusch auch in der Zukunft nicht ändern werden,da die Truppen keinen Rückhalt in der Bevölkerung finden und die Warlords die Aufbauhilfen abkassieren.Vor diesem Hintergrund frage ich Sie,mit wem haben Sie in Ihrem Wahlkreis gesprochen,bevor Sie der Verlängerung zugestimmt haben oder verlassen Sie sich ausschliesslich auf Ihr Wissen und Gewissen.
von: Helmut Reppenhagen
am: 26.02.2010 18:57
Ihr Kommentar zur Abstimmung
Abstimmungsergebnis