Uwe Schummer (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Uwe Schummer
Jahrgang
1957
Berufliche Qualifikation
Groß- und Außenhandelskaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Viersen
Landeslistenplatz
41, Nordrhein-Westfalen
weitere Profile
Der geringe Leistungsverlust durch Rußfilter steht in keinem Verhältnis zum Lebensgewinn für alle Verkehrsteilnehmer. Autofreie Sonntage sind Unsinn, Mobilität ist wichtig und sie soll auch weiterhin möglich sein. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten

Veröffentlichungspflichtige Angaben

Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts

Stadt Willich, Willich, Stellv. Sachkundiger Bürger im Sozialausschuss

Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen

Stiftung CAESAR, Bonn, Mitglied des Stiftungsrates

Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
Fragen an Uwe Schummer
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
31.07.2009
Von:
-

Sehr geehrter Herr Schummer,

während meiner Beschäftigung mit meiner Einkommensteuererklärung erfahre ich von dem unglaublichen Urlaubsauftritt von Frau Bundesgesundheitsminister in Denia (Alicante). Es war durch pressewirksame Auftritte und auch nach eigenem Bekunden bekannt, daß Frau Schmidt "seit vielen Jahren drei, vier Mal im Jahr (sich) bei ihrer Jugendfreundin (Renate Müller-Drehsen) in Denia (Alicante) ausruht." Erst durch den spektakulären Diebstahl ihrer gepanzerten Dienstlimousine wird allerdins bekannt, daß sie sich selbige nebst Chauffeur aus dem fernen Berlin nachkommen ließ.
Die geradezu unglaubliche Geschichte: Ein deutscher Rechtsanwalt (Nils Becker Mönchengladbach/Denia), eine Steuerfachfrau (Doris Müller, Denia), eine Vertreterin einer Krankenversicherung (Paola Britos, Denia) initiieren eine Info-Veranstaltung und kündigen dazu werbewirksam die deutsche Bundesgesundheitsministerin an. Ort der Veranstaltung ist der winzige Bürgersaal eine von Denia etwa 12 km entfernten 1000-Seelen-Dörfchens namens Els Poblets. Aufgrund des peinlichen Auto-Diebstahls erfährt der erstaunte Steuerzahler, daß Frau Schmidt eigens zu dieser Fahrt von insgesmt 24 km ihre gepanzerte Dienstlimousine nebst Chauffeur aus dem fernen Berlin nachkommen ließ. Zur Begründung erklärt Frau Schmidt, daß sie für diese phänomenale Veranstaltung einen Teil ihres Büros benötigt hätte und im übrigen sei das Ganze nach den Statuten, die sich 2001 die Minister mehr oder weniger selbst gegeben hätten, absolut rechtens!
Herr schummer, wie beurteilen Bundespolitiker dieses Verhalten und könnten Sie Frau Schmidt vielleicht nach der vergangenen Praxis der bislang unbekannten Reisen zu ihrer Jugendfreundin in Denia befragen? Hat sie da auch jedesmal Karosse nebst Personal nachkommen lassen? Wie wickelt sie eigentlich ihre Reiskosten zu ihrer Jugendfreundin ab? Letztendlich hat sie in der Vergangenheit schon einmal das Krankenhaus in Denia besichtigt und auch die deutsche Schule in Valencia.
Antwort von Uwe Schummer
1Empfehlung
21.08.2009
Uwe Schummer
Sehr geehrter Herr ,

Ihr Erstaunen kann ich gut nachvollziehen. Auch wenn es formal rechtens war, sollte eine Ministerin vorbildlich mit Steuergeldern umgehen und wenn es nicht aus Sicherheitsgründen notwendig ist, den Fahrtdienst zu Hause lassen. Ich selbst werde Frau Schmidt nach Ihrer Freundin und den möglichen Fahrten nicht befragen, da ich sicher bin, darauf keine Antwort zu bekommen. Sicher werden die Medienvertreter diese und andere Themen im Zusammenhang der Nutzung des Dienstwagens für private Zwecke aufarbeiten.

Herzliche Grüße

Uwe Schummer MdB
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Frage zum Thema Wirtschaft
06.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Schummer,

der Bund der Steuerzahler führt in seinem August-Wirtschaftsmagazin u.a. aus: "Die Abschaffung des Solidaritätszuschlags wäre von Anfang an das beste Konjunktur- programm gewesen. Noch kann dieses Versäumnis von der Politik korrigiert werden... Die Steuerzahler würden durch die Streichung des Solis nehr konsumieren und investieren können..."
Darf man nach Ihrer Meinung fragen?
Und an anderer Stelle:
"Noch immer sind die Diäten und die Altersversorgung von Politikern mit Privilegien verbunden, die nicht mehr zu rechtfertigen sind. Viel zu hoch ist die ohne Eigenbeiträge erworbene - also aus Steuergeldern finanzierte - Altersversorgung unserer Politiker..." Auch hier findet Ihre Stellungnahme mein besonderes Interesse.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Uwe Schummer
2Empfehlungen
09.08.2009
Uwe Schummer
Sehr geehrter Herr ,

ein Abschmelzen des Solidaritätszuschlages finde ich richtig. Es entspricht auch der Entwicklung der deutschen Einheit.

Ausgleichszahlungen zwischen den Bundesländern wird es hievon unabhängig immer geben. Im nächsten Jahr werden die Arbeitnehmer mit fast zehn Milliarden Euro dadurch entlastet, dass alle Vorsorgeaufwendungen, unabhängig ob privat oder gesetzlich, steuerlich voll absetzbar werden.

Die Einbeziehung der Abgeordneten in das allgemeine Rentensystem finde ich sinnvoll; ich bin auch weiterhin bei der AOK kranken- und pflegeversichert. Mein Schwerpunkt ist jedoch die Unabhängigkeit des Mandates. Deshalb habe ich in einem Bürgervertrag 2002 unterzeichnet, alle meine Einkommen und pauschaliert die Ausgaben auf der homepage www.uwe-schummer.de und in einem schriftlichen Jahresbericht zu veröffentlichen. Mein Rat: bezahlt die Mandatsträger gut aber schaut, dass sie keine anderen wirtschaftlichen Abhängigkeiten eingehen. Unter der obigen homepage können Sie mir Ihre Postanschrift zu mailen so dass ich Ihnen den aktuellen Bericht zuschicken kann.

Herzliche Grüße
Uwe Schummer MdB
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Frage zum Thema Soziales
24.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Schummer
Meine Tochter lebt in Brüggen NRW. Sie hat jetzt die Schule beendet und sucht seit einiger Zeit eine Ausbildungsstelle. Wählerisch ist sie dabei nicht, hatte eine Zusage zur Ausbildung als Fachverkäufer in einer Bäckerei .Leider entschied sich der Besitzer kurzfristig für einen anderen Auszubildenden. Nach weiteren Bewerbungen bekam sie ein Angebot einer Lebensmittelkette zum Einjährigen Praktikum mit anschließender Übernahme als Lehrling.
Der Arbeitgeber setzte ihr eine Woche Frist, um eine Zustimmung von der Agentur für einzuholen. Heute am 24.08.2009 telefonierte sie bei der Agentur für Arbeit mit der Bitte um einen Termin in dieser Woche. Sie wurde abgewiesen mit den Worten "Die Frau ... hat zu viel zu tun, du mußt dich an den Termin am 28.09.2009 halten". Jetzt kommt meine Frage. Warum hilft die Agentur für Arbeit in Nettetal, Jugentlichen, die sich in Eigeninitiative ein Praktikum suchen, nicht weiter? Muß man denn Jugentlichen schon vor dem Eintritt ins Arbeitsleben so vor den Kopf Stoßen? Wie sehen Sie als Abgeordneter eine solche Vorgehensweise? Für mich als Vater unbegreiflich, denn im September wird auch dieses Praktikum vergeben sein.
vielen Dank für Ihre Mühe
Antwort von Uwe Schummer
bisher keineEmpfehlungen
26.08.2009
Uwe Schummer
Sehr geehrter Herr ,

das Verhalten der Agentur ist nicht in Ordnung. Ich würde gerne mit Ihrer Tochter und der Agentur direkten Kontakt aufnehmen um dies konkret zu klären. Bitte senden Sie mir über meine homepage www.uwe-schummer.de die Kontaktdaten.

Herzliche Grüße
Uwe Schummer MdB
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
12.10.2009
Von:

Sehr geehrer Herr Schummer !

würden Sie mir zustimmen wenn ich sage das die geplante PKW-Maut der FDP als Mehrbelastung für die Autofahrer die eh schon KFZ Steuer zahlen zu deren Massenweisen Unmut führt bzw. sich der Verkehr dann mehr und mehr auf Bundes- , Kreis- und Lanstraßen verlagert, was zu erheblichen Folgenschäden zu deren Lasten geht und eine Menge an Instandsetzungskosten verschlingen würde .
Wäre es nicht besser anderseits Enlastungen zu planen, denn viele müssen weite Wege zur Arbeit hinnehmen. Für manch einen ist das Autofahren eh schon zum Luxus geworden. bzw. was halten Sie davon die MWST um einen Prozentpunkt auf 20% anzuheben.


Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Uwe Schummer
1Empfehlung
13.10.2009
Uwe Schummer
Sehr geehrter Herr ,

es kann nur eines geben, entweder eine PKW-Maut oder die KFZ-Steuer. Beides wäre reine Abzockerei, die ich ablehne. Generell würde ich es für sinnvoll halten, die KFZ-Steuer abzuschaffen, die PKW-Maut abzulehnen und die entsprechenden Steuermittel voll und ganz über die Mineralölsteuer zu beziehen. Dies würde dem Grundsatz gerecht werden, wenige effiziente Steuerarten mit wenig Bürokratieaufwand zu nutzen. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer halte ich für falsch. Auch der Transitverkehr würde in die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur einbezogen.

Herzliche Grüße

Uwe schummer MdB
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