Uwe Barth (FDP)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Uwe Barth
Jahrgang
1964
Berufliche Qualifikation
Diplom Physiker, Abteilungsleiter, Staatliches Umweltamt Erfurt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Gera - Jena - Saale-Holzland-Kreis
Landeslistenplatz
1, über Liste eingezogen, Thüringen
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(...) Das Gesetz wirft darüber hinaus verfassungsrechtliche Fragen hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit auf. Von den geplanten Sperrungen können auch legale Internetseiten erfasst sein, wie die Bundesregierung selbst darlegt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
14.04.2008
Von:
May

Sehr geehrter Herr Barth,

die FDP Niedersachsen hat sich der Thematik Enteignungen angenommen. In Thüringen steht das Wahljahr 2009 an und damit die Frage an Sie, wird das Enteignungsunrecht auch Teil Ihres Wahlprogramms?

Es geht nicht nur um die Enteignungen 1945-49, sondern auch um die DDR-Enteignungen und die verweigerte Vermögensrückgabe nach dem 3. Oktober 1990.

Konkret, um die Fälle, in denen die Gerichtsbarkeit das Rückübertragungsrecht der vermögensrechtlich Berechtigten uneingeschränkt festgestellt hat, die Thüringer Behörden verbescheiden, aber die Rückgabe weiterhin verweigern.

Die Verantwortlichen des Freistaates Thüringen lassen sich die rechtsstaatswidrige Rückgabeverweigerung sehr viel kosten bzw. den Steuerzahler dafür leisten und das nur, weil kriminelle Immobilienspekulanten sittenwidrig bereichert wurden und bereichert bleiben sollen.

Wenn Sie sich in Thüringen zur Wahl stellen, werden Sie dieses Thema aufgreifen?

Ich würde mich über eine ehrliche Antwort freuen.

Mit guten Wünschen
für einen Freistaat Thüringen
mit rechtsstaatlichem Ansehen,
May

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Frage zum Thema Soziales
21.05.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Barth,

Meine Frage bezieht sich auf die SED Opferrente. Viele Betroffene, wie auch ich, haben gleich im August letzten Jahres einen Antrag gestellt. Leider ist bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht viel passiert.
Ich verstehe ja das erst die Anträge der älteren oder ernsthaft erkrankten Betroffenen bearbeitet werden und die jüngeren etwas länger warten müssen, es wird ja auch immer betont das einem Betroffenen nicht verloren geht, denn es gibt ja eine Nachzahlung. Nun ist mir ja die Nachzahlung nicht egal, ich möchte auch nicht darauf verzichten, dennoch wäre mir und auch vielen anderen ein Bescheid wichtig, denn dieser Bescheid ist für uns eine Anerkennung, eine Anerkennung auf die wir schon lange genug gewartet haben.
Leider sind die erteilten Auskünfte bei Telefonischen Nachfragen in den zuständigen Stellen widersprüchlich und zum Teil auch unfreundlich, deshalb an Sie die Bitte um Auskunft.
Wie ist der aktuelle Bearbeitungstand in Thüringen, welche Jahrgänge werden z.Z. bearbeitet?
Wurden Personelle Maßnahmen getroffen um die vielen Anträge zu bearbeiten oder liegt darin der Grund für die schleppende Bearbeitung?
Antwort von Uwe Barth
bisher keineEmpfehlungen
17.10.2008
Uwe Barth
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage bezüglich der Bearbeitungsdauer für Anträge zur SED-Opferrente. Leider habe ich als Bundespolitiker keinen Einfluss auf die Bearbeitungsvorgänge zur SED-Opferrente. Dies fällt in die Zuständigkeit der Bundesländer, in Ihrem Fall in die Zuständigkeit des Freistaates Thüringen und hier von Sozialministerin Christine Lieberknecht (CDU). Aus diesem Grund habe ich die Ministerin angeschrieben und aufgefordert, die Bearbeitungszeiten für die Anträge zu beschleunigen, da neben der zu zahlenden Rente gerade die Anerkennung des erlittenen Unrechts nicht noch länger auf sich warten lassen darf.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Uwe Barth, MdB
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Frage zum Thema Verwaltung und Föderalismus
24.05.2008
Von:
Uwe

Sehr geehrter Herr Uwe Barth,

da Sie als Abgeordneter der FDP für das Wort "Freiheit" stehen und somit sicherlich in guter alter Tradition mit den Freiheitssdenkern der österreichischen Schule, wie Ludwig von Mises, Friedrich A. von Hayek stehen dürften, nun meine Fragen:

Aus welchem Grund reguliert der Staat mehr und mehr bis ins kleinste Detail unsere gesellschaftlichen Abläufe und entmündigt den Bürger immer weiter, wo er doch dessen Diener sein soll?

Warum wird das absolut ungerechte Steuersystem der progressiven Einkommensbesteuerung nicht endlich radikal beseitigt? Ich meine hiermit die Einführung einer Pauschalsteuer (Flat - Tax) und die komplette Abschaffung von Subventionsanreizen und Steuererleichterungen. Grundsätzlich würde dies doch unzweifelhaft zum Bürokratieabbau führen.
Warum werden die Steuern in allen Bereichen immer weiter erhöht anstatt Steuererleichterungen für die Menschen zu schaffen?

Warum wird für eine private Altersvorsorge plädiert und gleichzeitig eine vorsorgevernichtende Abgeltungssteuer eingeführt und damit bereits versteuertes Einkommen und desgleichen als Zukunftssicherung dienendes Kapital wiederum vom Bürger enteignet?

Wer hat die desolate Schuldensituation in unserem Land zu verantworten und hat schlussendlich nicht ein Großteil der verantwortlichen Politiker aus Macht - und Prestigegründen nur an sich selbst und nicht an die Zukunft der Menschen in der Gesellschaft gedacht?

Wäre es nicht schon lange eindeutig angezeigt gewesen, in Hinsicht auf die im Zerfallsprozess begriffenen sozialen Sicherungssysteme, eine sinnvolle Entscheidungsfindung in kürzester Zeit herbeizuführen und diese zum Großteil in private Sicherungsysteme zu überführen?

Was tun Sie und werden Sie tun um hier eine nachhaltige Veränderung herbeizuführen? Wie wollen Sie dies gegebenenfalls in einer Koalition mit der CDU/ CSU verwirklichen obwohl diese im Prinzip eine "schwarze" SPD darstellt?

Vielen Dank und alles Gute für Sie

Uwe
Antwort von Uwe Barth
6Empfehlungen
25.06.2008
Uwe Barth
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie herzlichen Dank für Ihre Fragen, die ich im folgenden beantworten möchte.

Zu Ihrer ersten Frage:

Ich stimme vollkommen mit Ihnen überein, dass die Anzahl der in Deutschland geltenden Gesetze, Verordnungen und sonstigen Rechtsvorschriften erschreckend hoch ist. Dazu kommen immer mehr gesetzliche Vorgaben aus der Europäischen Union. Die FDP will deshalb überflüssige Vorschriften abschaffen und komplizierte Verwaltungsverfahren vereinfachen. Die staatliche Bürokratie stellt für das Wachstum und die Dynamik der Wirtschaft ein erhebliches Hemmnis dar. Die größte Last davon tragen die mittelständischen Betriebe. Deutschland kann es sich nicht länger leisten, das Engagement und die Kreativität seiner Bürger durch erdrückende Bürokratie zu hemmen. Deshalb setze ich mich für einen umfassenden Bürokratieabbau ein. Geltende Rechts- und Verwaltungsvorschriften müssen vereinfacht oder ganz abgeschafft werden, neue Gesetze und Verordnungen sind bürger- und wirtschaftsfreundlich auszugestalten

ad 2:
Ich teile Ihre Auffassung, dass Deutschland endlich eine umfassende und mutige Steuerreform braucht. Die derzeitige Komplexität und Unübersichtlichkeit des deutschen Steuersystems hat ein unerträgliches Ausmaß erreicht.

Es bleibt immer weniger Netto vom Brutto übrig. Das untergräbt die Leistungsbereitschaft der Menschen und gefährdet am Ende unser demokratisches Gemeinwesen.

Die Steuergesetze sind für die meisten Menschen unverständlich. Das Demokratieprinzip der Verfassung verlangt aber, dass der Bürger die Regeln, die er befolgen muss, auch verstehen kann. Deswegen plädiere ich für ein einfaches Steuerrecht ohne Sonderregelungen. Ziel liberaler Steuerpolitik ist die konsequente Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit – für mehr Nettoeinkommen.

Die gerechte Steuer der FDP nimmt das Leistungsfähigkeitsprinzip ernst:
Das FDP-Steuerkonzept ist niedrig, einfach und gerecht. Es gibt nur drei Steuerstufen: 10%, 25% und 35%. Jeder Bürger – egal ob Erwachsener oder Kind – erhält einen steuerfreien Grundfreibetrag von 8.000 Euro. Auf Ausnahmen und Steuersubventionen wird verzichtet. So wird jeder Bürger nach seiner Leistungsfähigkeit besteuert. Die Flat–Tax, die wir ebenfalls als interessantes Konzept einschätzen, haben wir als langfristiges Ziel aufgenommen. Wir sehen derzeit jedoch keine Chance für eine Einführung in Deutschland.

ad 3:
Die FDP befürwortet grundsätzlich die Abgeltungssteuer, nicht jedoch die Einbeziehung privater Veräußerungsgewinne, weil dadurch, wie Sie zutreffend festgestellt haben die Alters-vorsorge beeinträchtigt wird. Ich halte eine Abgeltungssteuer grundsätzlich für richtig. Eine niedrige und unbürokratische Abgeltungssteuer stärkt den Finanzplatz Deutschland im internationalen Wettbewerb und stoppt den legalen Kapitalabfluss aus Deutschland. Wenn es gelänge, sogar wieder Kapital nach Deutschland zurückzuholen, welches derzeit allein aus steuerlichen Gründen im Ausland liegt, könnte dies auch zu zusätzlichen Steuereinnahmen führen.

Die nun von Union und SPD beschlossene Abgeltungssteuer ist jedoch schlecht gemacht, denn:

1. Die Besteuerung der Kursgewinne wird der Aktienkultur in Deutschland schweren Schaden zufügen. Dies ist gerade vor dem Hintergrund, dass die private Vorsorge für das Alter immer wichtiger wird, fatal.

2. Die Abgeltungssteuer ist bürokratisch. In vielen Fällen müssen die Steuerzahler ihre Kapitalerträge weiterhin aufwändig auflisten.

3. Der Kontenabruf, dessen Abschaffung die Bundesregierung versprochen hatte, bleibt in zahlreichen Fällen weiterhin erlaubt. Da die Finanzämter künftig nicht mehr eingebunden sind, ist sogar mit einer steigenden Zahl von Abrufen zu rechnen. Das angestrebte Ziel, den Kapitalabfluss aus Deutschland zu stoppen beziehungsweise Anreize für Kapitalrückfluss zu schaffen wird damit nicht erreicht.

ad 4:
Das 1969 eingeführte Konzept, Kredite auch als allgemeines Finanzierungsinstrument zuzulassen, führte zum ständigen Anwachsen des Schuldenberges. Auch die in unschöner Regelmäßigkeit herangezogene Ausnahmebestimmung von der Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts beschleunigte diesen Prozess. Zudem darf nicht vergessen werden, dass der seit 1969 geltende investitionsgebundene Schuldenartikel Art. 115 Abs. I 2 GG den weitaus größten Teil der bisherigen Verschuldung verursachte.

Die derzeitige Schuldenlage müssen sich jedoch sämtliche politischen Parteien vorwerfen lassen. Auch wir, als FDP, haben zu oft mitgemacht bei der Gefälligkeitspolitik. Auch wir haben zu wenig Widerstand geleistet, gegen steigende Staatsausgaben. Wir Liberalen stehen zu unserer Verantwortung für vergangene Entscheidungen. Aber wir lassen uns nicht das Recht nehmen, für die Zukunft die Schritte zu unternehmen, die notwendig sind.

Ich trete deshalb für ein generelles Neuverschuldungverbot ein. Dies zwingt zu einer wohl durchdachten und effektiveren staatlichen Investitionsstrategie und führt zu einer verantwortungsvollen Verwendung der hart erarbeiteten Steuergelder der Bürgerinnen und Bürger. Dieses Vorgehen entspricht dem Prinzip der Nachhaltigkeit und ist haushaltspolitisch geboten.

Statt die Konjunktur durch Mehrausgaben zu stimulieren, sprechen wir uns für Ausgabenreduzierungen aus. Der aktuelle Aufschwung kann nicht über die bedrohliche Haushaltssituation hinwegtäuschen. Der Bundeshaushalt 2008 ist durch mangelnden Sparwillen gekennzeichnet. Obwohl im Moment die Steuereinnahmen wieder steigen, weil die Konjunktur nach Jahren des Stillstandes endlich wieder wächst, wird die Regierung weitere Schulden machen. Bevor jedoch, wie von anderen Parteien gefordert, zusätzliche Ausgaben gefordert werden, sollte im Haushalt umgeschichtet und gespart werden.

ad 5:
Das umlagefinanzierte Gesundheitswesen stößt, wie Sie es passend beschrieben haben, an seine Grenzen. Es ist nicht auf den demografischen Wandel eingestellt. Bei immer weniger Beitragszahlern und immer mehr Leistungsempfängern ist das Gesundheitswesen nur noch durch radikale Leistungskürzungen oder aber durch steigende Beiträge zu finanzieren. Beides geht zu Lasten der Bürger – und die schwarz-rote "Gesundheitsreform" verschärft diese Lage noch. Denn zukünftig legt der Staat einen einheitlichen Krankenkassenbeitrag fest. Der verhindert Wettbewerb zum Wohle des Patienten einerseits und bedeutet Gesundheit nach Kassenlage andererseits.

Dieser unverantwortlichen Politik setzt die FDP ein unbürokratisches, transparentes und leistungsfähiges Modell entgegen. Wir fordern den privaten Krankenversicherungsschutz mit sozialer Absicherung für alle. Alle Krankenkassen sollen zu privaten Krankenversicherungen werden, die im Wettbewerb um die beste Versorgung, die günstigsten Verwaltungskosten und die innovativsten Tarife konkurrieren. Jede Krankenversicherung muss einen Pauschaltarif anbieten. Der sichert Regelleistungen ab und darf weder nach Geschlecht, Alter oder Krankheitsrisiko differenzieren. Somit ist für jeden Bürger Versicherungsschutz gewährleistet. Ein neues System grundsätzlich privater Krankenversicherungen steht darüber hinaus für Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit. Es baut Altersrückstellungen auf, mit denen auch die zukünftig steigenden Kosten gedeckt werden können.

Außerdem fordern wir, dass die Arbeitgeberbeiträge zur Gesundheitsversorgung dauerhaft von den Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung entkoppelt werden. Das macht Arbeit in Deutschland nämlich wieder konkurrenzfähig und die Finanzierung des Gesundheitswesens von Konjunkturschwankungen unabhängig.

ad 6:
Ihre Besorgnis bezüglich des aktuellen Zustandes der CDU teile ich. Ich gehe trotz meines gesunden Optimismus leider nicht von einer FDP–Alleinregierung nach der nächsten Bundestagswahl aus. Von daher ist es klar, dass wir in einer Koalition auch Kompromisse schließen müssen. Wir haben momentan mit der Großen Koalition ein gutes Beispiel dafür, wie wir es nicht tun werden.

Meine Partei sehe ich jedoch nicht zuerst als Koalitionspartner, sondern als eigenständige Partei mit klarer Programmatik. Und je klarer die Programmatik ist, desto besser stehen auch die Chancen, die eigenen Ziele umzusetzen. Ich habe die feste Überzeugung, dass vernünftige Politik sich letztendlich durchsetzen wird. Was ökonomisch auf Dauer falsch ist, kann politisch auf Dauer nicht richtig sein. Wer diesen Grundsatz anerkennt, mit dem kann man im Rahmen von Koalitionsverhandlungen auch Kompromisse schließen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Uwe Barth, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
04.07.2008
Von:
W.

Sehr geehrter Herr Barth,

die Diskussion um eine mögliche Wahlrechtsreform ist ja nach dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichtes neu entbrannt.

Meine Frage dazu lautet, wie Sie respektive Ihre Partei zu einer unumschränkten Einführung des allgemeinen Wahlrechts stehen? Damit meine ich ein Wahlrecht, bei dem alle Bürger eine Stimme haben, die zählt und politisch Gehör findet. Schließlich wird bislang eine große Gruppe (ca. 25 %) des Volkes, von dem laut GG die Staatsgewalt ausgeht, nicht berücksichtigt. Kinder und Jugendliche, die ganz besonders von Entscheidungen der Legislative betroffen sind, haben faktisch keine Stimme, müssen jedoch viele Entscheidungen, die heute getroffen werden, in späteren Jahren "ausbaden". Dies ist meines Erachtens undemokratisch. Wenn Säuglinge Großaktionäre, Kinder und Jugendliche geschäfts- und straffähig sind, warum können sie nicht wahlberechtigt sein?

Vielleicht gibt es ja auch schon Initiativen dazu? Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, um dies in die Diskussion einzubringen!

Über eine Stellungnahme Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. Mit bestem Gruß,

W.
Antwort von Uwe Barth
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18.12.2008
Uwe Barth
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Frage zum Thema "Wahlrecht von Geburt an". Innerhalb der FDP-Bundestagsfraktion gibt es hierzu keine einheitliche Meinung. Deshalb möchte ich Ihnen im Folgenden meine Auffassung dazu darlegen.

Bereits im Juni dieses Jahres habe ich gemeinsam mit Kollegen aus der FDP-Bundestagsfraktion und auch aus anderen Fraktionen einen Antrag (Bundestagsdrucksache 16/9868) in den Deutschen Bundestag eingebracht, mit dem wir eine Änderung des Grundgesetzes hin zu einem Wahlrecht von Geburt an fordern. Das Wahlrecht spielt eine zentrale Rolle in unserem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat. Das Grundgesetz selbst legt sogar fest, dass alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht. Dennoch werden rund 20 % des Staatsvolkes, unsere Kinder, von diesem Grundrecht ausgeschlossen. So haben Kinder und Jugendliche keine Möglichkeit, sich am politischen Willensbildungsprozess angemessen zu beteiligen.

Des Weiteren müssen wir berücksichtigen, dass Familien gem. Art. 6 GG unter besonderem staatlichem Schutz stehen. Dennoch haben sich die Lebensverhältnisse der Familien in den vergangenen Jahren zunehmend verschlechtert. Kinder sind heute eines der größten Armutsrisiken in unserer Gesellschaft. Dies gilt in besonderem Maße für Alleinerziehende. Lediglich 24% der Wahlbevölkerung sind Eltern mit minderjährigen Kindern. Ihr Einfluss auf politische Entscheidungen ist mithin relativ gering. Infolge der demografischen Entwicklung wird dieser in Zukunft weiter sinken. Dem können wir mit einem Wahlrecht von Geburt an begegnen und damit die gesellschaftliche Bedeutung der Familien und Kinder erhöhen.

Der o. g. Antrag enthält weitere Punkte, die auch aus meiner Sicht für ein solches Wahlrecht sprechen. Diesen finden Sie im Internet unter

drucksachen.bundestag.de

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Uwe Barth
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Frage zum Thema Internationales
19.07.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Barth,

Obwohl ich (wie nicht wenige andere Menschen auch) nach umfangreichen Recherchen zur Überzeugung gelangte, dass die "offiziell" verbreitete Version über den Hergang der Geschehnisse vom 11. September 2001 eine bewusste Täuschung der gesamten
Weltöffentlichkeit zur Rechtfertigung von Kriegen um Öl und um Kontrolle des Ölhandels in Irak und Afghanistan ist, möchte ich mir keinesfalls das Stigma eines "Verschwörungstheoretikers" anheften lassen.
Meine Recherchen stützen sich u.a. auf Untersuchungen und Statements namhafter US-amerikanischer Wissenschaftler, Architekten, Physiker, Ingenieure, hochrangiger Politiker und Militärs, Journalisten und Gelehrter weiterer Fachrichtungen.
Hier nur einige der - für jedermann einsehbaren - Quellen:
Gelehrte für Wahrheit und Gerechtigkeit: www.stj911.com
Architekten u. Ingenieure für die Wahrheit (hier auch abrufbar ein Video, wo der Architekt Richard Gage an der Universität von Manitoba mit enormer Akribie beweist, dass die 3 Türme des WTC GESPRENGT wurden): www.ae911truth.org
Physiker für Wahrheit: www.physics911.net
Piloten für die Wahrheit über 9/11: www.pilotsfor911truth.org
Zitate von Offiziellen (mit Quellenangaben): www.losthorizons.com
Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass die Wahrheitsbewegung in den USA, deren Existenz von vom Medien-Mainstream nie zum Thema gemacht wurde, nicht "Verschwörungstheorien" aufstellt, sondern lediglich eine einzige solche (nämlich die "offizielle Version") in ziemlich allen Punkten widerlegt hat und eine sofortige neue Untersuchung fordert. Diese Forderung hat sich übrigens auch eine in Europa gewachsene Wahrheitsbewegung zum Ziel gemacht, deren Organisatoren für den 7.9.2008 in Brüssel ihre 2. Demonstration geplant haben.

Welche Quellen veranlassten die deutsche Regierung zu dem folgenschweren Schluss, "islamistische Terroristen" hätten die Anschläge geplant und ausgeführt?

Mit freundlichen Grüssen

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