Ute Granold (CDU)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Ute Granold
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwältin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, selbst. Rechtsanwältin
Wahlkreis
Mainz
Landeslistenplatz
9, über Liste eingezogen, Rheinland-Pfalz
weitere Profile
(...) Nachdem sich das Webangebot weitgehend als seriöse Diskussionsplattform etabliert hatte, bin ich vor dem Hintergrund der Unterhaltsrechtsreform - die ich als zuständige Berichterstatterin für die Union maßgeblich mitgestaltet habe - dann doch dazu übergegangen, Abgeordnetenwatch zu nutzen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Ute Granold
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
11.12.2006
Von:
MD

Sehr geehrte Frau Granold,

Sie sind Rechtsanwältin und laut Auskunft dieser Website kümmern Sie sich um Recht, Menschenrecht und Europarecht. Meine Frage an Sie: Was tun Sie um das Internet zu schützen und für alle Bürger offen zu halten? Das Internet ist anarchistischer Natur. Es gehört niemanden. Gleichwohl hat dieser Staat eine Menge getan, um das Internet unter seine Kontrolle zu bekommen. Das Internet verwirklicht die Forderung des deutschen Philosophen Karl Jaspers nach schrankenloser Kommunikation. Die Begründung für Eingriffe des Staates in das Internet ist meistens, der Staat wolle seine Bürger beschützen. Beschützen vor dem Internet? Muss der Bürger befürchten, das Internet springt aus dem Computer in die heimische Wohnung und richtet dort Schaden an? Wohl kaum. Ein Gefährdungspotential erschließt sich nur dem, der absichtlich an einen Ort geht, von dem jeder weiß, dass er gefährlich ist.. Wie werden verfassungsgemäße Grundrechte, wie z.B. das Recht auf freie Meinungsäußerung (im Internet) von der CDU verteidigt? Oder diejenigen, die dieses Recht, etwa zum Wohle der Allgemeinheit, ausüben? Viele Menschen erfahren durch das Internet zum ersten Mal die Möglichkeit sich existentiell zu offenbaren. Das ist sehr wertvoll und erhaltenswert. Viele Publikationen im Internet haben eher einen ästhetischen oder literarischen Wert, denn einen sinnvollen Informationsgehalt. Die Krönung der Unverhältnismäßigkeit ist die erklärte Absicht seitens der Politik, eine Internetsteuer einzuführen. Genauso gut könnte ich das Gespräch zwischen Menschen besteuern. Freies Internet ist ein Bürgerrecht. Das Internet unterstützt Freiheit und Demokratie.
Standard-Antwort von Ute Granold
2Empfehlungen
08.02.2007
Ute Granold
Sehr geehrter Herr ,

das Projekt "Abgeordnetenwatch" -- wie schon das Vorgängermodell "Kandidatenwatch" -- stellt durchaus eine interessante Idee dar, um eine Kommunikation zwischen Bürgern und Abgeordneten zu vermitteln. Gleichwohl bitte ich Sie auf diesem Wege um Verständnis, dass ich mich an dieser Initiative nicht beteilige.

Der direkte Kontakt zu den Mitbürgern ist mir persönlich sehr wichtig. Dazu gehört für mich aber auch, dass mir die wesentlichen Adressdaten -- also zumindest die E-Mail-Adresse -- meines jeweiligen Gegenübers bekannt sind.

Über meine E-Mail-Adresse ute.granold@bundestag.de , per Telefon (030-227 71075), per Telefax (030-227 76511) oder aber per Post (Platz der Republik 1, 11011 Berlin) besteht jederzeit die Möglichkeit, mit mir Kontakt aufzunehmen.

Auf diese Weise wenden sich täglich zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger mit ihren Anliegen an mein Büro. Dabei bemühe ich mich, diesen schnellstmöglich nachzugehen. Ich möchte daher auch Sie einladen, sich mit Ihren Fragen und Anregungen direkt an mein Büro zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Ute Granold
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Inneres und Justiz
13.12.2006
Von:

Sehr geehrte Frau Granold,

warum haben sich die Vertreter der CDU im Rechtsausschuss geweigert, eingetragenen Lebenspartnern den gleichen Pfändungsschutz der Altersvorsorge zu gewähren wie Eheleuten?

Widerspricht das nicht den Regeln des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes?

Auch gleichgeschlechtliche Lebenspartner tragen sich gegenseitig als Begünstigte in Lebensversicherungen ein, um sich so im Alter oder im Todesfall abzusichern. Welche logische Begründung gibt es, dass dieser besondere Pfändungsschutz nur Eheleuten zukommen soll, gerade angesichts der Tatsache, dass eingetragene Lebenspartner die gleichen Verpflichtungen wie Ehepartner übernommen haben?
Standard-Antwort von Ute Granold
bisher keineEmpfehlungen
08.02.2007
Ute Granold
Sehr geehrte Frau ,

das Projekt "Abgeordnetenwatch" -- wie schon das Vorgängermodell "Kandidatenwatch" -- stellt durchaus eine interessante Idee dar, um eine Kommunikation zwischen Bürgern und Abgeordneten zu vermitteln. Gleichwohl bitte ich Sie auf diesem Wege um Verständnis, dass ich mich an dieser Initiative nicht beteilige.

Der direkte Kontakt zu den Mitbürgern ist mir persönlich sehr wichtig. Dazu gehört für mich aber auch, dass mir die wesentlichen Adressdaten -- also zumindest die E-Mail-Adresse -- meines jeweiligen Gegenübers bekannt sind.

Über meine E-Mail-Adresse ( ute.granold@bundestag.de ), per Telefon (030-227 71075), per Telefax (030-227 76511) oder aber per Post (Platz der Republik 1, 11011 Berlin) besteht jederzeit die Möglichkeit, mit mir Kontakt aufzunehmen.

Auf diese Weise wenden sich täglich zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger mit ihren Anliegen an mein Büro. Dabei bemühe ich mich, diesen schnellstmöglich nachzugehen. Ich möchte daher auch Sie einladen, sich mit Ihren Fragen und Anregungen direkt an mein Büro zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Ute Granold
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Familie
27.01.2007
Von:

Meine Frage gilt zunächst ganz allgemein der Entwicklung "... des Regierungsentwurfs zur Reform des Unterhaltsrechts; Presseinformation 05.04.2006" >>> www.bmj.bund.de <<< Es gibt für Unterhaltspflichtige anscheinend keine Lobby und mich interessiert vorrangig der voraussichtliche Realisierungszeitpunkt, der ja für April 2007 angekündigt wurde.

Wie stehen die Chancen für die Einhaltung des Zeitplanes und welche Diskussion ist absehbar ?
Standard-Antwort von Ute Granold
bisher keineEmpfehlungen
08.02.2007
Ute Granold
Sehr geehrter Herr ,

das Projekt "Abgeordnetenwatch" -- wie schon das Vorgängermodell "Kandidatenwatch" -- stellt durchaus eine interessante Idee dar, um eine Kommunikation zwischen Bürgern und Abgeordneten zu vermitteln. Gleichwohl bitte ich Sie auf diesem Wege um Verständnis, dass ich mich an dieser Initiative nicht beteilige.

Der direkte Kontakt zu den Mitbürgern ist mir persönlich sehr wichtig. Dazu gehört für mich aber auch, dass mir die wesentlichen Adressdaten -- also zumindest die E-Mail-Adresse -- meines jeweiligen Gegenübers bekannt sind.

Über meine E-Mail-Adresse ute.granold@bundestag.de , per Telefon (030-227 71075), per Telefax (030-227 76511) oder aber per Post (Platz der Republik 1, 11011 Berlin) besteht jederzeit die Möglichkeit, mit mir Kontakt aufzunehmen.

Auf diese Weise wenden sich täglich zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger mit ihren Anliegen an mein Büro. Dabei bemühe ich mich, diesen schnellstmöglich nachzugehen. Ich möchte daher auch Sie einladen, sich mit Ihren Fragen und Anregungen direkt an mein Büro zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Ute Granold
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
17.02.2007
Von:

Sehr geehrte Frau Granold,

zu einer demokratischen Gesellschaft gehört meines Erachtens auch, daß man als Bürger wie Politiker klar sagt, wo man steht. Gerade Sie als MdB sollten hier mit gutem Beispiel vorangehen.

Ihre ausdrückliche Weigerung, Fragen hier definitiv zu beantworten, in einer Form, in der diese Antworten später auch nachgelesen werden können, erscheint als Versuch, für ebendiese Antworten zu einem späteren Zeitpunkt moralisch nicht belangt werden zu müssen - was nicht öffentlich ist, schadet ihrer Parteikarriere nicht.

Damit würden Sie für mich unwählbar werden.

Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen: Wieso unterstützen Sie abgeordnetenwatch nicht?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Ute Granold
bisher keineEmpfehlungen
22.02.2007
Ute Granold
Sehr geehrter Herr ,

Sie haben mich nach meinen Gründen dafür gefragt, warum ich diese Initiative nicht unterstütze. Ich habe die bisherigen Fragesteller dazu aufgefordert, Ihre Anfragen direkt an mein Abgeordnetenbüro zu richten, da ich die direkte Kommunikation mit den Bürgern der über diese Plattform vorziehe.

Ich beziehe in meinen Antworten immer eindeutig Stellung und sage klar, wo ich stehe. Meine politischen Positionen sind darüber hinaus über meine Website für alle Bürger öffentlich und auch im Nachhinein verfügbar.

Meine Erfahrungen mit dieser Plattform während des vergangenen Wahlkampfes, aber auch die aktuellen Erfahrungen einiger Kollegen, haben mich in der Haltung bestärkt, dass diese Form der Kommunikation zur sachlichen und inhaltlichen Diskussion noch nicht wirklich geeignet ist.

Deshalb lade ich auch Sie herzlich dazu ein, sich mit Sachfragen direkt an mein Büro zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Ute Granold
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Inneres und Justiz
30.03.2007
Von:

Sehr geehrter Fau Granold !

Da Sie als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Recht des Deutschen Bundestages vertreten sind, möchte ich mir folgende Frage erlauben:

Bislang der aus den Ausschüssen mitgeteilten Informationen sind die nichtehelichen Mütter nachrangig derer die nachehelich kinderbetreuend sind.
Ich gehe da mit der Meinung der konservativen Vetretern der Unionsparteien nicht konform, da Artikel 6 des GG, die Ehe und/oder Familie unter besonderen Schutz stellt.
Ich möchte nicht in Kasuistik verfallen, jedoch wenn der geschiedene Unterhaltspflichtige eine neue Partnerschaft eingeht aus der ein Kind hervorgeht und mit der Kindesmutter zusammenlebt, dürfte sich der Definition des Artikels 6 GG nicht zu entziehen sein. Mithin der Begriff Ehe und Familie hier derartig kollidieren, dass die konservativen Äußerungen der Unionsparteien nicht beibehalten werden können.
Ihr Unionskollege "Norbert Geis" in der öffentlichen Darstellung der Meinung der Unionsparteien ja deutlich versagt haben dürfte. Zum Einen fehlende Anwesenheit in der Sachverständigenanhörung am
16.10.2006 zur Unterhaltsrechtsreform trotz Anwesenheit im Hause, im Weiteren in TV-Veranstaltungen meint hierzu kompetent ohne inhaltliches Wissen der öffentlichen Anhörung des Rechtsausschusses Auskunft und im Sinne der Partei argumentieren zu können.

Ich würde gerne Ihre Einschätzung hierüber erfahren und verbleibe mit vorzüglicher Hochachtung und freundlichen Grüßen
Standard-Antwort von Ute Granold
bisher keineEmpfehlungen
05.04.2007
Ute Granold
Sehr geehrter Herr ,

das Projekt "Abgeordnetenwatch" -- wie schon das Vorgängermodell "Kandidatenwatch" -- stellt durchaus eine interessante Idee dar, um eine Kommunikation zwischen Bürgern und Abgeordneten zu vermitteln. Gleichwohl bitte ich Sie auf diesem Wege um Verständnis, dass ich mich an dieser Initiative nicht beteilige.

Der direkte Kontakt zu den Mitbürgern ist mir persönlich sehr wichtig. Dazu gehört für mich aber auch, dass mir die wesentlichen Adressdaten -- also zumindest die E-Mail-Adresse -- meines jeweiligen Gegenübers bekannt sind.

Über meine E-Mail-Adresse ( ute.granold@bundestag.de ), per Telefon (030-227 71075), per Telefax (030-227 76511) oder aber per Post (Platz der Republik 1, 11011 Berlin) besteht jederzeit die Möglichkeit, mit mir Kontakt aufzunehmen. Auf diese Weise wenden sich täglich zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger mit ihren Anliegen an mein Büro. Dabei bemühe ich mich, diesen schnellstmöglich nachzugehen. Ich möchte daher auch Sie einladen, sich mit Ihrer Fragen und Anregungen direkt an mein Büro zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Ute Granold
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Ute Granold
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.