Unterirdische Speicherung von CO2
Unterirdische Speicherung von CO2
Mit den Stimmen der Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP hat der Bundestag ein Gesetz zur unterirdischen Speicherung von CO2 verabschiedet.
Hintergrundinformationen
Energiekonzerne stoßen bisher das klimaschädliche Kohlendioxid (CO2) in die Luft aus. Durch eine neue Technologie sollen die Konzerne zukünftig in die Lage versetzt werden, anfallendes CO2 in unterirdischen Speichern zu lagern. Durch den verringerten Ausstoß von CO2 könnte das Klima besser geschützt werden.
Die Opposition stimmte mit überwiegender Mehrheit gegen das Gesetz und warnte vor uneinschätzbaren Risiken der neuen, zum Teil noch unerforschten Technologie.


Weiterführende Informationen und der Gesetzesentwurf im Wortlaut:
dip21.bundestag.de
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #17
Müssen jetzt alle Staatsbürger Deutschlands auch unterirdisch eingegraben werden..? Schließlich stoßen Menschen beim Atmen doch auch CO2 aus?
von: Deutscher Staatsbürger
am: 12.12.2012 18:11
Kommentar #16
Co2 ist der wichtigste Baustein des Lebens und ein wertvoller Rohstoff und wird deshalb gespeichert! Vorratshaltung!

Man nehme ....
1 versierten Chemiker, etwas Co2, handelsübliches Wasser..... und erhält Kohlenwasserstoff, also normalen Treibstoff"

So werden Energiereserven aufgebaut!

Co2 ist bekanntlich schwerer als normale Luft, also keine Gefahr.
Es ist mir einRätsel, warum die Menschheit den Verstand ausschaltet und den Politikers sowie deren bezahlten Wissenschaftlern glaubt, dieses "Gift" bilde entgegen jeglicher Vernunft eine Glaskugel in den oberen Schichten.

Auf jeden Fall läßt sich Co2 ganz prima mehrfach besteuern!
von: Stupido
am: 02.07.2012 14:06
Kommentar #15
Ob "Carbon sequestration" beherrschbar ist oder nicht sollte erstmal zweifelsfrei erforscht werden. Soweit ich weiß, ist es derzeit Gegenstand heißer Diskussionen, ob das Speichern von CO2 überhaupt möglich/sinnvoll /wirtschafltich ist. Wenn sich aber die Experten noch nicht einig sind, sollten sich die im Allgemeinen sachlich schlecht informierten Politiker mit Gesetzesentwürfen und Abstimmungen zurückhalten.

@ #10
Sie haben keine Ahnung. Nehmen Sie sich mal ein Physikbuch in die Hand und lassen Sie sich ein paar Kapitel vorlesen. Vielleicht gefällt es Ihnen ja. Fakt ist: Erde ohne Treibhaus-Atmosphäre = Mittlere Temperatur 15 Grad niedriger als mit, Punktum.

@ #12
Fragen Sie mal einen Gärtner was passiert, wenn man Pflanzen mit zuviel CO2 "füttert".
Und: Was passiert denn mit dem CO2 wenn die Pflanzen wieder sterben?
von: Dr. J. Steinwagner
am: 03.05.2012 15:08
Kommentar #14
mal wieder sinnloser CO2-Unsinn den diese Regierung durchdrücken will. wie wärs mal wenn die sich darum kümmern Kriege zu beenden oder den Bürgern die widerrechtlich angeeigneten Steuern zurückzuzahlen??
von: Logi
am: 03.11.2011 01:39
Kommentar #13
Zu Kommentar #12:

Sicherlich gibt es mehrere Mechanismen, die dafür sorgen, dass nicht das gesamte CO2 in der Atmosphäre bleibt, das wir freisetzen. Der wichtigste Vorgang besteht darin, dass die Ozeane CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen können. Die Pflanzen mögen auch ihren Teil dazu beitragen. Diese beiden CO2-Reservoire stehen mit der Atmosphäre in einem Gleichgewicht, das wir durch die Verbrennung fossiler Energieträger nun verändern. Zunächst entlassen wir das CO2 in die Atmosphäre, im Laufe der Zeit verteilt es sich dann zwischen Atmosphäre, Ozeanen und der Biomasse. Das heißt, dass zwar nicht alles, aber doch ein Teil davon langfristig in der Atmosphäre bleibt. Diese Selbstregulierung des Kohlenstoffkreislaufs hilft also, aber nicht in dem Sinn, dass sie der Atmosphäre jede beliebige Menge CO2 wieder entziehen könnte. Dass dem so ist, sieht man beispielsweise daran, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre seit Beginn der Industrialisierung deutlich gestiegen ist, während er davor lange konstant war. In Abb. 1b) der folgenden Übersicht sind die Messwerte dargestellt:

www.iup.uni-heidelberg.de

Zu Kommentar #10:

Wie Sie richtig bemerken, wird ein großer Teil der von der Sonne eingestrahlten elektromagnetischen Strahlung (= Wärme, Licht) von der Erde wieder ins Weltall abgestrahlt (Wärme) bzw. reflektiert (Licht). Alle Oberflächen und die Atmosphäre selbst tun das. Dabei muss man jedoch beachten, dass Licht und Wärme nicht ungehindert durch die Erdatmosphäre kommen (weder hin noch zurück). Wichtig ist dabei unter anderem, dass Licht ganz gut durchkommt, aber nicht Wärme. Ein großer Teil des Lichts wird am Erdboden aber nicht reflektiert, sondern in Wärme umgewandelt, die dann nicht mehr so einfach wieder abgestrahlt werden kann. Das der Treibhauseffekt, an sich also schon immer da und Teil des Ökosystems. Verändern wir die Zusammensetzung der Atmosphäre, dann verändern wir auch die Energiebilanz von Sonneneinstrahlung und Erd-Rückstrahlung und damit den Treibhauseffekt. Soweit sind sich noch alle ernsthaften Diskussionsteilnehmer einig, auch darin, dass mehr CO2 dazu führt, dass die Durchlässigkeit der Atmosphäre für Wärme abnimmt (solche Parameter sind ja direkt im Labor messbar, man braucht nur eine Wärmequelle und einen Wärmedetektor mit Luft dazwischen). Die großen Unsicherheiten in der Vorhersage kommen z. B. daher, dass die Durchlässigkeit der Atmosphäre für Licht und Wärmestrahlung hauptsächlich vom Gehalt an Wasserdampf bestimmt wird und nur zu einem kleinen Teil vom CO2. Es kommt also darauf an, wie sich als Folge der Erwärmung der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre ändert, und was das genau für Folgen hat (z. B. kann durch verstärkte Wolkenbildung auch die direkte Rückreflexion des Sonnenlichts in den Weltraum steigen, was dem Treibhauseffekt entgegenwirken würde).

Bei all dem ist immer wichtig, und ich hoffe das verdeutlicht zu haben, dass man nicht nur einzelne Einflüsse auf das Klima herausgreifen darf, sondern dass es ganz entscheidend darauf ankommt, das Gesamtbild zu betrachten und insbesondere die verschiedenen Einflüsse auch quantitativ zu kennen.

An den Autoren oder die Autorin des Kommentars #10:

Die Tatsache, dass Vorhersagen zur zukünftigen Klimaentwicklung schwierig sind, darf nicht dazu ausgenutzt werden, die Bedenken hinsichtlich einer möglichen Temperaturerhöhung einfach in den Wind zu schlagen. Es darf sehr wohl diskutiert werden, ob es sinnvoll ist, CO2 unter die Erde zu pumpen und so das Risiko einer Explosion oder eines plötzlichen Entweichens einzugehen. Das muss aber mit sachbezogenen Argumenten geschehen, und nicht dadurch, dass man die Wissenschaft insgesamt mit irgendwelchen Verschwörungstheorien in Misskredit zu bringen versucht.
von: A. Hübel
am: 24.09.2011 15:15
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