Ulrich Lange (CSU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Ulrich Lange
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
06.06.1969
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
Nördlingen
Wahlkreis
Donau-Ries , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
52,6%
Landeslistenplatz
keinen, Bayern
weitere Profile
(...) Bei der Einführung des Kraftstoffes E 10 wurden nicht nur von der Industrie, sondern auch von der Politik große Fehler gemacht. Es hätte viel früher viel mehr Informationen über die geplanten Änderungen geben müssen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
JA
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
JA
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
JA
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
NEIN
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
JA
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
JA
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
JA
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
NEIN
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
NEIN
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
NEIN
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
JA
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
JA
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
NEIN
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
NEIN
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
JA
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
JA
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
NEIN
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
26.11.2010
Haushalt 2011
JA
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
NEIN
12.11.2010
Gesundheitsreform
JA
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
JA
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
JA
28.10.2010
Brennelementesteuer
JA
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
JA
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
JA
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
JA
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
NEIN
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
JA
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
JA
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
NEIN
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
JA
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
NEIN
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
NEIN
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
JA
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
NEIN
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
JA
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
JA
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
Fragen an Ulrich Lange
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
15.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Lange,

vermutlich sind Sie, obwohl ordentliches Mitglied im Verkehrsausschuss, über die am 08. April 2012 durch die EASA (European Aviation Safety Agency) in Kraft getretenen Regelungen für die Anerkennung von Lizenzen ausländischer (außereuropäischer) Piloten nicht vollständig informiert.

Ich würde von Ihnen gerne wissen, inwieweit Sie diese Regelungen, die einem Flugverbot außereuropäischer Piloten in Europa gleichkommen, für sinnvoll halten bzw. diese unterstützen oder auch ablehnen und was Ihre Partei dazu für eine Meinung hat.

Um sich über die Folgen dieser Regeln zu informieren, empfehle ich Ihnen, den folgenden offenen Brief des Chefredakteurs der Zeitschrift Pilot und Flugzeug, Jan Brill zu lesen, bevor Sie auf diese Frage antworten. Der Brief kann unter anderem hier gelesen werden:
www.zen74158.zen.co.uk

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Ulrich Lange
bisher keineEmpfehlungen
27.04.2012
Ulrich Lange
Sehr geehrter Herr ,

für Ihr Schreiben bezüglich der Anerkennung von Lizenzen ausländischer Piloten danke ich Ihnen.

Am 25. November 2011 wurde die Verordnung (EU) 1178/2011 der Kommission erlassen. Sie wurde mit Verordnung (EU) 290/2012 vom 30.03.2012 geändert und ergänzt. Damit sind in Deutschland ab dem 08. April 2012 europäische Vorschriften und Verwaltungsverfahren in Bezug auf das fliegende Personal in der Luftfahrt verbindlich geworden. Ziel der Verordnung ist die Schaffung und Aufrechterhaltung eines einheitlichen, hohen Sicherheitsniveaus der Zivilluftfahrt innerhalb der EU. Dies geschieht u.a. durch Harmonisierung der Anforderungsbedingungen zur Lizenzierung der in der Zivilluftfahrt beschäftigten Piloten, wobei im Wesentlichen auf die bisherigen Anforderungen in den JAR-FCL (Joint Aviation Requirements- Flight Crew Licensing) abgestellt wird. Bei der Umwandlung oder Anerkennung der Lizenzen von Drittländern sind dabei ebenfalls die europaweit geltenden Regelungen zu erfüllen.

Die Verordnung 1178/20 11 stellt somit keine wirkliche Reform im Lizenzwesen in Europa dar, außer dass einzelstaatliche Vorgehensweisen abgestellt werden.

Artikel 8 regelt grundsätzlich die Anerkennung von Lizenzen aus Drittländern. Hierbei regelt Absatz 2 die Anerkennung von bereits bestehenden Lizenzen. Die Anforderungen haben sich dabei im Vergleich zu früher nicht verändert, die Umschreibung der Lizenz ist nun jedoch auch dann verbindlich, wenn man in Europa ein US-zugelassenes Luftfahrzeug fliegt. Im Kern reduziert sich die Umwandlung von Lizenzen, welche nach Anhang I des Abkommens von Chicago erworben wurden, auf eine theoretische Ausbildung mit Prüfung sowie eine praktische Prüfung, im Umfang abhängig von der angestrebten Lizenz. Grundsätzlich wird vor der Umwandlung eine Erfahrung von 100 Flugstunden gefordert.

Die Umwandlung von Klassen-, Muster- und Instrumentenflugberechtigungen ist ebenfalls möglich, allerdings mit geringfügig höheren Anforderungen an die theoretische Ausbildung. Diese Forderungen wurden in gleicher Weise auch bislang auf der Basis nationaler Vorschriften angewendet. Auch bisher berechtigten ausländische Lizenzen nur zum Führen von Luftfahrzeugen aus dem Lizenz erteilenden Staat. Für das Führen in Deutschland zugelassener Luftfahrzeuge war auch bisher die Anerkennung der Lizenz und die Ausstellung einer entsprechenden nationalen JAR-FCL notwendig.

Erst wenn die Vergleichbarkeit einzelner Ausbildungen nachgewiesen war, konnten Verwaltungsvereinbarungen oder bilaterale Abkommen abgeschlossen und Lizenzen und Berechtigungen vereinfacht umgeschrieben werden. Im technischen Bereich (Zulassung und Instandhaltung) existieren bereits bilaterale Abkommen der EU mit verschiedenen Drittstaaten. Diese sollen in den nächsten Jahren auch auf weitere Bereiche, wie die Lizenzierung des fliegenden Personals ausgeweitet werden.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen gedient zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

MdB Ulrich Lange
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
22.05.2012
Von:
-

Sehr geehrter Herr Lange,

warum unterstützt die Bundesregierung den Export von Kampfpanzern nach Saudi-Arabien? Dieses Land wirkt doch offensichtlich aktiv an Menschenrechtsverletzungen mit, wie man an den blutigen Niederschlagungen der Demokratiebewegung in Bahrain durch saudi-arabisches Militär sehen konnte. Ich verstehe nicht, wie dies mit den Grundwerten eines freiheitlichen und demokratischen Landes wie Deutschland vereinbar ist.

Mit freundlichen Grüßen

-

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Ulrich Lange
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:
  • Ihre Frage wurde bisher nicht gestellt?
    Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:
  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de und mit der dauerhaften Archivierung im digitalen Wählergedächtnis einverstanden.
    Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden.
    Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.